Dienstag, 22. Januar 2008

Wir gucken Telebörse


Eigentlich ist es doch so: Wir verfolgen mit unserem iMac heute abend den IR-Webcast von Apple um zu sehen ob noch mehr Leute iMacs gekauft haben, damit die Apple Aktie steigt, so dass wir uns bald einen neuen iMac leisten können.
Mal sehen: Apple selbst hat 1,4$ EPS prognostiziert. Die Konsensschätzung liegt bei 1,6$, die optimistischste Prognose liegt bei 1,7$. Nach Börsenschluss heute wissen wir mehr.

In Börsenzeiten wir diesen ist man froh, eine Merkel und einen Michi Glos in den eigenen Reihen zu haben. Da bleiben wir aber mal gaaaAAAAaannz ruhig. Bei denen kann man sich darauf verlassen, dass sie das ganze Spiel nicht verstehen (Glos: "Börsencrash ist nicht so schlimm, weil in Deutschland sind die meisten Unternehmen ja gar nicht an der Börse." Jaa, hat er so gesagt. Was die Börse mit unserer Altersversorgung zu tun hat? Woher soll das ein Minister wissen!), somit können sie keine falschen oder gefährlichen Entscheidungen treffen und keine weitere Panik verbreiten.

Andererseits ist das ein traumhafter Winterschlussverkauf. Deutsche Bank im Angebot mit einem KGV von 5,5. Aber, kann man Ackermann trauen? Wer ihm jetzt traut und recht behält wird reich belohnt werden...

Montag, 21. Januar 2008

Shai Agassi makes the world a Better Place

Gestern war es noch ein Gerücht, heute schon Nachricht. Shai Agassis (Blog) neue Company "Better Place" (nicht zu verwechseln mit dem Berliner Hilfenetzwerk Betterplace.org) will zusammen mit Renault und Nissan in Israel (dem Staat, der weltweit am meisten fully-fed-up ist vom Terror und Krieg um arabisches Öl) ein Batterieversorgungsnetz für Elektroautos aufbauen und betreiben. Das schreibt die BusinessWeek heute.


Bis 2011 sollen mehrere zehntausend Elektroautos durch Israel rollen. Größter Investor neben den beiden Automobilkonzernen ist sinnigerweise die größte israelische Ölraffinerie Israel Corp. Sie steuert die Hälft der 200 Mio $ Finanzierung bei.

Der Beitrag der israelischen Regierung liegt darin, die Mehrwertsteuer auf Benzingetriebene Autos mal eben auf 60% erhöht zu haben. Hoffe, dass das unsere Bundesregierung nicht so schnell mitbekommt...

Agassis Firma will den Vertrieb der noch zu konstruierenden Autos plus Services in Akkulade- und Tauschstationen (Parkplätze, Garagen, Waschanlagen) übernehmen.

Interessant, was Agassi auf seiner Website verkündet: Der Durchschnittsrestwert der europäischen und israelischen Autos ist geringer als deren Benzinrechnungen für den Rest des Jahres... (Stimmt das? ... 20.oookm * 8/100km * 1,4 EUR = 2.2240 EUR. Naja...)

Sonntag, 20. Januar 2008

Closed loop

Als der Abschwung kam, schulten etliche angelernte Manager aus der Industrieberatung um aufs Gesundheitswesen. Ein Manager bekam den Auftrag, die Effizienz eines Ärztehauses zu erhöhen.

Seine Maßnahmen:
1. Alle Ärzte mussten ab sofort mindestens 1.500h pro Jahr auf Patientenstunden abrechnen.
2. Um die Auslastung der Ärzte zu erhöhen, wurde die Relation zwischen der Spezialisierung der Ärzte und den Krankheiten der Patienten abgeschafft. Stattdessen wurde das aus Callcentern bekannte "Longest Idle" Prinzip eingeführt: Wer die längste Pause hatte, bekam den nächsten Patienten.
3. Weiterbildung wurde abgeschafft, damit 1. erreicht wird.
4. Die Sprechstundenhilfen wurden abgeschafft. Fortan war jeder Arzt zusätzlich verantwortlich für die Terminplanung, Inkasso der 10 EUR, Abrechnung etc. Hierzu wurde ein IT Projekt aufgesetzt...
5. Die Honorare der Ärzte wurden an Zielvereinbarungen gekoppelt. Nur wer neben den Patientenbehandlungen zusätzlich Hausaufgaben für Business Development etc. erfüllte, bekam sein volles Honorar ausgezahlt.

Hier gab es einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt, dem bei der Einstellung zugesichert wurde, als HNO zu arbeiten, tatsächlich musste er nach Umsetzung des Beratungskonzeptes aber hauptsächlich Zahnpatienten behandeln. Natürlich ohne Umschulung oder auch nur Nutzung adäquater Tools. Die Qualität der Therapien im gesamten Ärztehaus sank, aber die Auslastungsziele der Ärzte wurde unter Ächzen und Stöhnen erreicht. Abends schleppten sie sich übermüdet nach Hause, nur um nach fünf Stunden Schlaf wieder ins Ärztehaus zu tigern.

Irgendwann tauchte der Berater, der für all das verantwortlich war, mit Zahnschmerzen in meinem Behandlungszimmer auf. Dem HNO Arzt kam die Person bekannt vor, doch kam nicht sofort darauf, woher... Erst in der Art wie er für sich Sonderrechte reklamierte und seine entzündeten Wurzelkanäle von einem echten Zahnarzt behandelt haben wollte, erkannte er ihn...

Das verstehe ich..

"Wenn man von einer Sache genug hat - dann muss man was anderes tun, vom Gefühl her", Gerhard Richter, Künstler

Wenn IBM das Gesundheitswesen "modernisieren" würde...

Als der Abschwung kam, schulten etliche angelernte Manager aus der Industrieberatung um aufs Gesundheitswesen. Ein Manager bekam den Auftrag, die Effizienz eines Ärztehauses zu erhöhen.

Seine Maßnahmen:
1. Alle Ärzte mussten ab sofort mindestens 1.500h pro Jahr auf Patientenstunden abrechnen.
2. Um die Auslastung der Ärzte zu erhöhen, wurde die Relation zwischen der Spezialisierung der Ärzte und den Krankheiten der Patienten abgeschafft. Stattdessen wurde das aus Callcentern bekannte "Longest Idle" Prinzip eingeführt: Wer die längste Pause hatte, bekam den nächsten Patienten.
3. Weiterbildung wurde abgeschafft, damit 1. erreicht wird.
4. Die Sprechstundenhilfen wurden abgeschafft. Fortan war jeder Arzt zusätzlich verantwortlich für die Terminplanung, Inkasso der 10 EUR, Abrechnung etc. Hierzu wurde ein IT Projekt aufgesetzt...
5. Die Honorare der Ärzte wurden an Zielvereinbarungen gekoppelt. Nur wer neben den Patientenbehandlungen zusätzlich Hausaufgaben für Business Development etc. erfüllte, bekam sein volles Honorar ausgezahlt.

Hier gab es einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt, dem bei der Einstellung zugesichert wurde, als HNO zu arbeiten, tatsächlich musste er nach Umsetzung des Beratungskonzeptes aber hauptsächlich Zahnpatienten behandeln. Natürlich ohne Umschulung oder auch nur Nutzung adäquater Tools. Die Qualität der Therapien im gesamten Ärztehaus sank, aber die Auslastungsziele der Ärzte wurde unter Ächzen und Stöhnen erreicht. Abends schleppten sie sich übermüdet nach Hause, nur um nach fünf Stunden Schlaf wieder ins Ärztehaus zu tigern.

Irgendwann tauchte der Berater, der für all das verantwortlich war, mit Zahnschmerzen in meinem Behandlungszimmer auf. Dem HNO Arzt kam die Person bekannt vor, doch kam nicht sofort darauf, woher... Erst in der Art wie er für sich Sonderrechte reklamierte und seine entzündeten Wurzelkanäle von einem echten Zahnarzt behandelt haben wollte, erkannte er ihn...

Samstag, 19. Januar 2008

Neues aus der Anstalt

Mark Knopfler hatte sich in den Achtizigern schon einmal als Managementkritiker geübt ("Industrial Desease").

Jetzt ist es mit "Punish the monkey" wieder so weit:

You`ve been talking to a lawyer
Are you going to to pretend
that you and your employer
are still the best of friends?
Somebody`s going to check the fall
There`s your quid pro quo
They`ll punish the monkey
and let the organ grinder go

Ja, es wird Zeit, dass jemand den Fall mal checkt..

Mittwoch, 16. Januar 2008

Weniger Flugzeugabstürze

Ich musste für zwei Tage nach München und fragte mich vorher, ob wohl der Flug oder die anschließenden S- und U-Bahnfahrten der gefährlichere Teil meiner Reise werden würde? - Da fiel mir auch noch folgende Statistik in die Hände (die comdirect zitierte hier aus dem Fachmagazin "Aero International"):

2007 gab es 751 Todesopfer durch Flugzeugabstürze. Ein Rückgang um 14% gegenüber 2006 (876). In den 80ern und 90ern lag der Durchschnittswert noch bei 1.200, obwohl sich der Flugverkehr seitdem verdreifacht hat. (Das sind ähnlich gute Werte wie im Straßenverkehr). Die schwersten Fälle gab es in Brasilien (Airbus A320 verunglückte auf der Landebahn), Kamerun (Boeing 737), Indonesien (Boeing 737 in schweren Regenfällen), Thailand und der Türkei.

Keine europäische Fluggesellschaft hatte Unfälle mit Todesopfern zu beklagen.

Beunruhigender ist die Entwicklung bei den Abstürzen ohne Todesopfer. Die finden inzwischen einmal pro Woche statt.

Mein schlimmstes eigenes Erlebnis war ein easJet Flug von Kopenhagen nach Berlin in einem Airbus 320. Zur Landung mussten wir durch ein heftiges Gewitter. Seitdem weiß ich was ein modernes Flugzeug so aushalten kann und was ein fähiger Pilot so drauf hat. Es war eigentlich ein unverantwortliches Manöver, so wurden wir durchgeschüttelt. Es war, als würden wir von einer mächtigen Hand wie ein Spielzeug nach belieben hoch und runter geschüttelt. Kein Passagier sagte ein Wort, jeder hielt sich nur mit beiden Händen krampfhaft an seinem Vordersitz fest. Als wir endlich durch waren, gab der Steward die Ansage durch, wir hätten "das Antiflugangstseminar nun bestanden"....

Sonntag, 13. Januar 2008

Autoshow Detroit: Elekto und Hybride gegen die "Neanderthaler"


Benzinmuskelautos hat die BusinessWeek einen neuen Spitznamen verpasst: "Neanderthaler Autos" ;-)

Noch haben nur 6% der zugelassenen Autos in den USA einen Alternativantrieb. In Detroit haben jetzt aber einige ihre Elektro Konzeptautos vorgestellt. Wie gesagt: Jeder weiß, dass Strom nicht nur aus der Steckdose kommt. Aber bei Elektroautos schieben die Autohersteller die Verantwortung für den tatsächlichen CO2 Ausstoß auf ihre Kunden. Übrigens: Auch bei Benzinern und Diesel macht der Fahrstil (vorausschauende Fahrweise) ca. 20% des tatsächlichen Verbrauchs aus.

Aktuelle Konzepte der Hesteller:

General Motors:
- Chevrolet Volt
- Cadillac Provoq, ausgestattet mit Lithium-Ionen-Batterie und Wasserstoff- Brennstoffzelle.

Chrysler
- drei Electro Concept Cars von Jeep, Chrysler ecoVoyager (Lithium Ionen und Brennstoffzelle) und der Dodge ZEO (Lithium Ionen Antrieb)

Volkswagen:
- Space up

OPEL:
- Flextreme

Smart:
- Elektrosmart

Toyota steigerte in 2007 den Absatz von Prius in den USA um satte 69% und schaffte als erster Hybrid Wagen den Einstieg in die Top Ten Verkaufsliste auf Platz Nr. 9 (Quelle: BusinessWeek) ! Da wundert man sich, warum die anderen Hersteller nur "Konzepte" zeigen.

Und die Premiumhersteller mit Hybridkonzepten wie Porsche und Toyata Lexus nutzen den Elektromotor nicht nur für den Innercity Stop-and-Go Verkehr sondern für zusätzliche Drehmomente.

Übrigens: Kolportiert wird laut Automobilwoche folgendes Zitat von GM CEO Rick Wagoner: "Das Auto von morgen fährt mit Strom."

Freitag, 11. Januar 2008

Ausblick Autoaktien 2008

Nimmt man die Kurs-Gewinn-Verhältnisse zum Maßstab, sind die deutschen Autoaktien derzeit stark unterbewertet. Continental, Daimler und BMW kursieren mit KGVen unter 10. Porsche liegt bei 11, VW bei 12.

Die Anleger sind sehr vorsichtig geworden, weil sich die Hiobsbotschaften in den letzten Wochen sehr gehäuft haben:

- Die EU macht auf Klimaschutz, betreibt jedoch in Wahrheit (genau wie bei der Energiepolitik) knallharte Industriepolitik zugunsten von Frankreich. Die geplanten Aufpreise für CO2 Emissionen verteuern die leistungsstarken Marken Audi, Mercedes, Porsche.
- Der Ölpreis hat sich zwischen 90 und 100 Dollar eingerichtet.
- Der hohe EURO-Kurs verteuert die Produkte im wichtigen Absatzmarkt USA.
- Die geplanten Neumodelle sehen alle chic aus, passen aber nur schlecht in den Megatrend Klimaschutz. Genau genommen, wird dieser Trend bislang überhaupt nicht reflektiert.

- Entlastend wirken für die Premiumhersteller nur die wachsende Nachfrage in Emerging Markets, in denen man noch seinen Aufstieg geniessen und von CO2 Reduktionen nicht viel wissen will. Z.B. Russland.

Trotzdem muss man mit den deutschen Anbietern rechnen: Continental hat Innovationen in Sachen Lithium Ionen Batterien angekündigt und plant wohl schon für Elektroautos. Bosch beteiligt sich an Tata und liefert wesentliche Komponenten für den Tata Nano. Porsche plant Hybridmodelle, zuerst in dem Modell, bei dem die relativen Preis- und Gewichtszunahmen gering sind, dem Cayenne. Ich bin sicher, wir werden in einigen Jahren auch reine Elektroautos in den Showrooms sehen.
Bei den Benzinern und Dieseln hilft es nur, die Leistung zu reduzieren. Ein Vergleich z.B. über mobile.de bringt es schnell ans Licht: Z.B. in der Kategorie Geländwagen. Der Toyata RAV4 und der Mercedes ML sind seit ca. 10 Jahren im Angebot. Beide emittieren etwa gleich viel CO2/km, der Mercedes bietet dabei aber mehr Leistung. Das dürfte in vielen Vergleichen zutreffen. Würden die Deutschen von ihrem PS Ethos herunterkommen, würden sie gegenüber vielen Wettbewerbern ehrblich besser da stehen. Und nicht zu vergessen: Der Fahrstil bestimmt rund 20% des tatsächlichen Verbrauchs.

Doch auch bei den Designs muss sich etwas tun. Die x-te Retrovariante und Me-toos werden es nicht bringen. Es braucht völlig neue Designansätze, die Fahrerlebnis und Zweckmäßigkeit kombinieren.

Ich halte deshalb die gegenwärtigen Kursschwächen für übertrieben und glaube, dass wir in 1 bis 2 Jahren wesentlich besser aufgestellte heimische Automobilunternehmen (Hersteller und Zulieferer) sehen werden.

2. Teil TRIZ Workshop - Entwicklungsgesetze

6. Entwicklungsgesetze von Erfindungen

Altschuller hat folgende Entwicklungsgesetze identifiziert, die sich nach seiner Erkenntnis quer durch die Technikbereiche meist wiederholen:

EWG 1 - Die geometrische Vielfalt (oder Komplexität) von Objekten nimmt von Generation zu Generation zu
Punkt -> Linie -> Kurve -> Fläche -> Raum

EWG 2 - Objekte entwickeln sich stufenweise zu komplexen Systemen und dann zurück zu leistungsfähigen Monosystemen
Mono -> Bi/Stereo -> Poly -> Advancd Monosystems
Beispiel: Kopierer, Rechner (von der Monoanwendung, CAD) bis zu drahtlos vernetzten Notebooks

EWG 3 - Die Dynamisierung und Steuerbarkeit von Systemen nimmt stetig zu
System starr -> 1 Gelenk -> mehrere Gelenke -> völlige Elastizität -> arbeitet mit Flüssigkeit/Gas -> mit Felndern statt Stoffen
(Beispiel Fahrradgangschaltung Kettenschaltung, Nabenschaltung)

EWG 4 - Die rhythmische Koordination von Objekten nimmt zu
Keine Schwingung -> Nutzung von Schwingungen -> Nutzung von Resonanzen -> Koordination von Schwingungen -> stehende oder wandernde Wellenbereiche ->

EWG 5 - Die Segmentierung / Zergliederung innerhalb von Objekten und Systemen nimmt zu einer höheren Idealität hin zu.

EWG 6 - Die Effektivität zwischen Objekten und ihrer Umgebung nimmt durch Zusätze zu.

EWG 7- Die Miniaturisierung von Systemen und Subsystemen nimmt zu. Technische Systeme entwickeln sich über die akroebene über Minisysteme zu Mikrosystemen

EWG 8 - Von der menschlichen Interaktion zur Automation. Systeme werden fehlerunanfälliger und stablisiert durch autonome Regelungen.

1. Teil TRIZ Workshop - Technologiebewertung

Ich habe zwischen den Jahren TRIZ für mich entdeckt und bin neugierig, zu welchen Ergebnissen ich es in meiner Umgebung (Fahrzeugelektronikentwicklung eines "Volumenherstellers") führen kann.
Ich stütze mich dabei wesentlich auf das Buch "TRIZ/TIPS Methodik des erfinderischen Problemlösens" von Bernd Klein.
Wo immer es mir geeignet erscheint, werde ich auch meine Erkenntnisse aus dem IDEO Workshop einfließen lassen.

Hier der 1. Teil:

1. Entstehung der Methode TRIZ
"TRIZ" = russisches Akronym für "Theorie des erfinderischen Problemlösens". "TIPS" = englisches Akronym.
Erfinder: Altschuller, Russe, formulierte 1956 das TRIZ Konzept, nachdem er ca. 200.000 Patentschriften auf die Systematik des erfinderischen Problemlösens untersucht hatte.

2. Erste Erkenntnis nach Altschuller:
- Ziel einer Entwicklung ist das ideale Design
- Ein Problem ist überwindbar, wenn der bestehende Widerspruch aufgelöst wird
- Nur Inventionen bilden den Fortschritt
- Ein Innovationsprozess lässt sich schrittweise gliedern

3. Schema für die Bewertung von Erfindungen

1. Konventionelle Problemlösung bestehend aus Lösungen bekannter Prinzipien (Anteil an Patentanmeldungen 32%)
2. Geringfügige Erfindung bestehend aus Verbesserungen mit Kompromissen (45%)
3. Substantielle Erfindung bestehend aus grundlegenden Verbesserungen an einem existierendem System (18%)
4. Erfindung außerhalb einer Technologie bestehend aus einer neuen Designgeneration oder konstruktiven Lösung, basierend auf einer wissenschaftlichen Erkenntnis (4%)
5. Neue Entdeckungen bestehend aus einer grundlegenden Erfindung basierend auf einem neuen wissenschaftlichen Phänomen (1%)

4. Übertragbare Lösungsansätze aus Analogien

Methode:
Konkretes Problem in konkretem Zusammenhang -> Abstrahierung -> Suche in Lösungskatalog der abstrakten Lösungen -> Transformation der abstrakten Lösung auf die konkrete Aufgabe


5. Relevanz von Erfindungen (Marktbedeutung)

Neben der Frage, wie erfinderisch eine Aufgabenlösunge ist, beeinflusst ihre Relevanz ganz wesentlich ihren Marktwert. Viele Organisationen prüfen diese Relevanz gegen vorhandene Martkforschungserkenntnisse und allgemeine Trends.
Wer sich jedoch nur darauf stützt lässt sein eigenes Urteilsvermögen außer acht. Es gibt auch erfolgreiche Erfindungen, die sich nicht aus der Marktforschung ablesen lassen. Das sind die Antworten auf Fragen, die niemand öffentlich gestellt hat, die aber trotzdem vorhanden sind. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Parklenk-Assistent von VW, der das Rückwärtseinparken durch eine automatisierte Lenkbewegung unterstützt.

Eine Methode, um solchen unausgesprochenen Bedürfnissen von Kunden auf die Spur zu kommen, praktiziert die Produktdesignagentur IDEO. Sie beobachtet Kunden dabei, wie diese ein Produkt tatsächlich nutzen und auf welche Probleme sie dabei stoßen und welche Workarounds sie dabei entwickeln. Diese Erkenntnisse weichen sehr häufig von den vermeintlichen Kaufargumenten, von denen Produktmanager und Marketingabteilungen ausgehen, ab. Bekannt wurde IDEO mit dem Neudesign eines Einkaufswagens.

Die ökonomischen Nutzenkategorien einer Erfindung lassen sich teilen in
- Kostensenkungspotenziale (Prozesse wie Produktion, Entwicklung, Service)
- Umsatz- oder Gewinntreiber (Produkte, Dienstleistungen)

Man braucht gerade bei der Einschätzung von Kostensenkungspotenzialen oft interne Prozesskenntnisse, die man fast nur aus einem Beratungsprojekt gewinnen kann.
Die Einschätzung von Umsatzpotenzialen lässt sich im ersten Schritt mit einem Desktop Research eingrenzen. Man suche nach den Absatz-, Preis-, Umsatzzahlen in Analysten- und Geschäftsberichten einzelner Unternehmen. Man schaue sich dann die Aufteilung des Marktvolumens auf die wichtigsten 5-10 Anbieter an. Dann gewinnt man ein Gefühl dafür, welche Relevanz eine Produkterfindung haben kann. Wer ans Auslizenzieren denkt, sollte sich nicht auf den Marktführer sondern die dahinterliegenden (hungrigen) Anbieter konzentrieren.

Wenn man eine gesunde Einschätzung der Nutzenkategorien hat, kann man diese auf mehrere (die relevanten entlang des Produktlebenszyklus) hochrechnen.

Der Erfindung kann man dann jedoch nur einen Bruchteil der gewonnen Werte zuordnen, da diese häufig nur entscheidende Merkmale verbessert aber nicht das Gesamtprodukt darstellt.

Management Innovation: What, Why and How?


Fortune (Business Strategy) hat Prof. Gary Hamel zum Nachfolger des weltbesten Strategieberaters Peter Drucker ernannt.
Hier ist einer seiner Vorträge der erklärt, warum:

Zusammenfassung seiner Thesen:

Phase 1 "Embrace new challenge"
Traditionelle Mitarbeiterfähigkeiten wie Intellektualität sind heute global verfügbare Commodities. Große Defizite, weil in bisherigen Organisations- und Managementmethoden unterdrückt und ignoriert bestehen in Kreativitätstechniken: Z.B. der Assoziation, was lässt sich branchenübergreifend für mein Unternehmen lernen?
Eine Umfrage ergab, dass gegenwärtige Führungsmodelle mehr als 50% der Mitarbeiterfähigkeiten ungenutzt lassen. Zielereinbarungen sollten nicht mehr am Unternehmen sondern an Mitarbeitern ausgerichtet werden. Ziel der Organisation sollte es sein, die Mitarbeiterfähigkeiten gezielt einzusetzen.

Phase 2 "Deconstruct management orthodoxies"
Das Management muss bewusst zwischen momentanen und langfristig gültigen Wahrheiten zu unterscheiden lernen. (Anm.: Dies erfordert u.a. die Fähigkeit zur Selbstreflektion und -kritik). Wörtlich sagt er: Viele Manager übernehmen Change Management Konzepte, die an Dritte Welt Diktatoren erinnern...

Phase 3 "Search for new principals and examples"
Die alte operative Denke kreist um einzelne Problemlösungen und deren technologische Antworten nebst zugehöriger Budgetplanung. Es braucht die Bereitschaft zur Offenheit, neue Muster und Zusammenhänge zu erkennen und anhand neuer Vorbilder zu lernen.

Phase 4 "Experiment, learn, adapt"
Ohne die Bereitschaft zu experimentieren, dabei Fehler zu riskieren, zu lernen und erfolgreiche Versuche zu systematisieren und zu adaptieren sei keine Management Innovation zu erzielen.

Das alles führte mich zu der Frage, wie innovativ eigentlich meine Management Umgebung ist???

Donnerstag, 10. Januar 2008

The road ahead...

Der indische Hersteller Tata hat sein "People's car" (dtsch.: Des Volkes Wagen) heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Nano hat 33 PS und kostet 1.700 EUR oder 2.500 US$. Der Verbrauch liegt bei 5 Litern.

Schon warnt der ADAC vor der mangelnden Sicherheitstechnik, Ferdinand Dudenhöfer sieht OPEL und VW aus dem Spiel und Möchtegernanalysten in der FAZ erzählen uns Leser, wie niedrig die "Margen" in diesem "Segment" seien.

Und Werner sieht im Nano eine "Isetta made in India". Fehlte nur noch der indische Heinz Erhardt :-)

Was ist los?

In der Tat: Ich erlebe selbst gerade, dass es nicht auf alle Automobilbedürfnisse Antworten von deutschen oder auch nur europäischen Herstellern gibt. Man muss Kompromisse schließen. Ja, er soll wegen der Brandenburger Straßenbeschaffenheiten auch geländegängig sein. Nein, er soll keine zweieinhalb Tonnen wiegen. Ja, er soll wenig verbrauchen und ich muss nicht in 5 Sekunden von Null auf Hundert sein. Aber ich will auf der Autobahn gut mit schwimmen können. Nein, ich brauche nicht jeden elektronischen Schnickschnack, aber ich erkenne an, dass die Zahl der Unfalltoten seit Erfindung des Airbags, ESP und ABS sehr deutlich nach unten gegangen ist. Und ein Navi will ich und meinen iPod will ich einstöpseln können, weil ich keine Lust mehr habe, nur fürs Auto CDs zu brennen.

Vielleicht geht es nicht nur mir so? Die Verkaufszahlen in Deutschland gingen in 2007 rapide bergab. Nur Smart und Porsche konnten zulegen, also genau die Anbieter, die sich auf eindeutige Nachfragesegmente spezialisiert haben.

Die "Volumenhersteller" Opel, Ford und VW haben 10 bis 15% an Absatz eingebüsst. Und das, wo gerade sie heute alles für jeden anbieten. Aber anscheinend nicht das, was die Leute wollen.

Früher adressierten sie besser: Den Käfer fuhr jeder, der irgendwie vom Wirtschaftswunder profitierte, unabhängig von der sozialen Schicht - hauptsache es ging aufwärts. Der Golf war ebenfalls eine Erfindung für eine neu entdeckte Schicht, die später einer ganzen Generation ihren Namen gab.

Was mich auch anödet ist das Design dieser Mittelklasseautos, die sich alle zum verwechseln ähnlich sehen und das nur mit einem Qualitätsproblem in einigen Managementetagen erklärbar ist.

Ich bin ganz sicher, dass es hier eine Marktchance für einen neuen, auch deutschen, Hersteller gibt. Ich würde zuerst auf Supermarktparkplätzen und anderen neuralgischen Punkten beobachten, wie die Leute ihre Autos tatsächlich benutzen. Würde sie befragen, wie sie mit der Elektronik zurecht kommen und welche Funktionen sie schon lange nicht mehr benutzt haben. Vielleicht würde ich sie zum Vergleich mal wieder in ein Auto der 80er Jahre stecken. Nicht der Neunziger, denn das Durchschnittsalter der Autos in Deutschland beträgt schon mehr als acht Jahre.

Würde mir ein Bild vom Außen- und Innendesign machen und überlegen, welche Funktionen gefragt sind, und wie man sie möglichst effizient zusammenfassen kann.

Es wäre wohl kein Hybridauto, aber vielleicht zwei Varianten zur Auswahl: Einen Drei- oder Vierliter Diesel und ein Elektroauto mit Austauschbatterien auf Lithium Ionen Basis.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Anwalts Liebling

Den Höhepunkt bei der Befragung des Zeugen Ferdinand P. beschreibt Hans Leyendecker in der SZ wie folgt:

Warum sind SUVs so beliebt?

Wir haben gestern bei Toyota mal in einigen RAV 4 Probe gesessen. Wir wollten das auch in einem Mercedes ML am Salzufer, allein, Berlin-Brandenburgs größter Mercedeshändler hat keine.

Jedenfalls wurde mir wieder klar, welche Vorzüge ein SUV im Straßenverkehr hat: Man sitzt hoch. In einem Roadster kann man ja häufig unter den Vordermännern und -frauen durchgucken. In einem SUV sitzt man über den Dingen.

Dazu kommt die Robustheit, die ein Sicherheitsgefühl vermittelt. Und Stauraum für den nächsten Umzug.

Die Geländefähigkeit bzw. das immer wieder behauptete Abenteuergefühl ist es wohl weniger, was die Leute SUVs kaufen lässt.

Das alles würde auch erklären, warum in den meisten (zumindest Berliner) Porsche Cayennes Frauen am Steuer sitzen.

Dienstag, 8. Januar 2008

Gesucht: Wunschauto

Wir wollen unseren Youngtimer verkaufen und suchen jetzt unser Wunschauto:

- Geringer Verbrauch, geringe Beschleunigung, hohe Höchstgeschwindigkeit
- Eignung für Stadtparkplätze, Autobahn und Gelände
- Automatikgetriebe
- Mindestens Schiebedach, besser: abnehmbares Dach.

Kurz gesagt: Einen sparsamen, kompakten Mini-SUV.

Aber: Fehlanzeige.

Mercedes bietet zwar den kompaktesten Geländewagen ML, auch mit moderater Motorleistung aber trotzdem hohem Verbrauch.
Die USA Marken sehen gut aus, sind aber durchweg zu hoch motorisiert.
Die Japaner bieten zu große oder zu kleine SUVs.

Also: Das ist eine Marktlücke, die der Tiguan wohl gerade aufstößt. Und noch viel Platz für Wettbewerber schafft.

Montag, 7. Januar 2008

"Ich gehe davon aus."

Ich gehe davon aus, dass die Floskel "ich gehe davon aus" die passive Form von "ich habe entschieden" ist.
Ich beobachte eine rapide Abnahme der Urteilsfähigkeit und Entscheidungsfreudigkeit bei unseren Funktionären.

Ursachen: Der Übergang von Bildung zu Qualifikation, fehlende Referenzierung auf Substanz stattdessen nur noch auf selbst gesetzte "Assumptions".

"Ich gehe davon aus" soll den Mangel an eigener Definitionskraft kaschieren und eine dennoch starke Position suggerieren, dadurch dass man es sich immerhin leisten kann, "von etwas auszugehen".

Full-Parallel-Hybrid

Porsche greift der fallenden Börse heute ins Lenkrad und verkündet Details zum viertürigen Panamera (Start of production 2009). Das Full-Parallel-Hybrid Konzept, das früher als im Panamera schon im Cayenne Hybrid eingesetzt werden wird, sieht einen Elektroantrieb nebst zusätzlicher Kupplung zwischen Motor und Getriebe vor.

Damit lässt sich zwischen drei Antriebsmodi wählen:
- Nur Elektroantrieb
- Nur Benzinantrieb
- Mix aus beidem, bei addiertem Drehmoment (nota bene!)

Beim Cayenne wird der Benzinverbrauch mit diesem Konzept unter 10l/100km gedrückt. Beim Panamera dürfte es noch bessere Werte geben (leichter, besserer cw-Wert).

Der Hybrid fängt hier zwei Fliegen mit einer Klappe - mehr Öko und mehr Drehmoment. Und vielleicht ist er nur das Übergangsstadium zu einem reinen Elektroporsche.

Übrigens: Einen interessanten Porscheumbau gibt es hier zu sehen.

Samstag, 5. Januar 2008

Unsere unbequeme Wahrheit (Update)

Haben heute den Al Gore Film gesehen. Jetzt will ich wirklich wissen, wieviel CO2 wir so jährlich produzieren.

Mobilität:
Auto:
CO2 Ausstoß pro 100km eines Benziner = Verbrauch/100km * 23,7 g CO2
=> 924S: (8...10) * 23,7g/km = 189,6g/km ... 237g/km
Unsere jährliche Fahrleistung von 20.000 km/Jahr produziert somit 3,8 ... 4,7t C02, im Schnitt 4,3t CO2.

(Rechnung für Diesel (höhere Energiedichte als Benzin): Verbrauch/100 km * 26,5g, z.B. 8 * 26,5 = 212 g CO2/km)
EU-Vorgabe: 130 g/km, entsprechend einem CO2- Ausstoß von 2,6t.

Gemessen an den EU Zielen emittiert unser Wagen also 1,5t CO2 zuviel pro Jahr. Hierzu müssten wir uns entweder einen neuen Wagen kaufen oder unsere km Leistung ersatzlos um 7.500 km reduzieren.

Flugreisen:
Durchschnittlich fliegen wir alle 2 Jahre in die USA o.ä. Entfernungen. Hierbei entstehen pro Person ca. 4t CO2. Macht für uns im Schnitt 4t. Dazu kommen ca. 4 projektbedingte Inlandsflüge, die mit 300kg CO2 belastet sind, d.h. 1,2t.
=> 5,2t CO2 flugbedingt

Berufsbedingter öffentlicher Verkehr (Bus und Bahn):
Bus (Bürotage): 1.500km, belastet mit 5kg CO2/100 km = 0,075t CO2
ICE (Projekte): 90 x 450 km = 40.500 km, belastet mit 4kg CO2/100km = 1,6t CO2
=> 1,7t mit Bus und Bahn

=> Unsere mobilitätsbedingten (privat und beruflich) Emissionen pro Jahr:
11,2t CO2, davon 2,9t beruflich bedingt

Heizen, Kochen und Warmwasser mit Erdgas:
Unser Jahresverbrauch
2005: 10.640 kWh (kalter Winter, tägliches Duschen)
2006: 7.190 kWh (milder Winter, reduziertes Duschen)
Emissionen pro 1 kWh = 0,2 kg CO2
=> Unsere wärmebedingten Emissionen pro Jahr:
2005: 2,1t CO2
2006: 1,4t CO2

Strom:
Nach dem Umzug in eine kleinere Wohnung und einem bewussteren Verbrauch reduzierten wir unseren Verbrauch wie folgt:
2003: 2.360 kWh
2005: 1.675 kWh
Emissionen pro 1 kWh = 0,51 kg CO2 (Durchschnittswert, sehr abhängig vom Primärenergiemix und Kraftwerkswirkungsgrad: Kohle = 600g, Mit Atomstromanteil z.B. Yello: 300g, Ökostrom z.B. Lichtblick: 40g). Wir sind von Vattenfall zu Nuon gewechselt. Laut Nuon Website liegt der Wert bei 235g.
Nuon = 235g CO2/kWh
RWE = 771g (alte Braun- und Steinkohlekraftwerke)
Eon = 476g (Mix aus Kohle, Gas und Uran)
Vattenfall = 441g
EnBW = 241g (Uran)
Yello = 300g


=> Unsere elektrizitätsbedingten Emissionen pro Jahr:
2003: 1,4t CO2
2005: 0,4t CO2

Wow, 1t eingespart. Dessen waren wir uns noch gar nicht bewusst!

Gesamt:
In Summe: 13t CO2, d.h. pro Person 6,5t CO2. Damit liegen wir 3,5t über dem klimaverträglichen Level von 3t. Der Bundesdurchschnitt soll nach verschiedenen Quellen bei 11t liegen (wobei unklar ist, was hier alles eingerechnet wurde).

Bulle und Bär

Nur mal am Rande:
Deutschland und die USA veröffentlichten am Freitag ihre Arbeitslosenzahlen. Freude in Deutschland, weil die Arbeitslosigkeit im Dezember "schwächer als sonst" gestiegen ist. Erschütterung -inkl. Börsenabsturz- hingegen in den USA, weil die Arbeitslosenzahl "nur" um 18.000 gesunken ist.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Funktionen von Patenten

In FTD und SPIEGEL wird derzeit über die patentskeptischen Maschinenbaubranche berichtet. Zur Vermeidung chinesischer Patentverletzungen, die von den chinesischen Behörden nicht verfolgt würden, melden sie immer häufiger Erfindungen nicht an. Damit wird auch die Offenlegung der Patentschrift vermieden - und diese erfolgt ja immerhin meist VOR der Entscheidung, ob ein Patent erteilt wird.

Welche Nutzeneffekte bieten Patente - eigene Patente und die Patente der anderen?

Patente können...
- Wettbewerber behindern.
- Als Einnahmequelle für Lizenzen dienen (Zulieferer, Branchenfremde Unternehmen, die keine Wettbewerber sind)
- die Entwicklungsdauer verkürzen (besonders in der Frühphase), wenn man fremde Patente einlizenziert
- den Unternehmenswert steigern oder sichern, wenn die patentgeschützten Produkte Alleinstellungen in Märkten sichern.

Patentdatenbanken liefern Informationen über...
- Entwicklungsrichtungen bei Wettbewerbern, Zulieferern und Kunden
- Märkte (Länder), die mit patentgeschützten Produkten beliefert oder als Produktionsstandort genutzt werden sollen.
- aktive Erfinder (Recruiting!)

Übrigens:
Neue Technologien werden zuerst in Patentschriften öffentlich dokumentiert. So gibt es über Navigationssysteme nur sehr wenig Fachliteratur aber sehr viele Patentschriften!

Trend 2008: Guerilla Gardening

Nach dem Projektmanagement wird nun das Gärtnern -nein: Gardening- revolutioniert.


Wir kreativen Havelländer hatten übrigens bereits im Herbst vorgelegt :-))

Mittwoch, 2. Januar 2008

Die wichtigste Entscheidung

Alle reden von Maßnahmen GEGEN den Klimawandel. Kaum einer von klugen Reaktionen darauf.

Ein weiterer unserer gelernten Glaubenssätze wird -wenn die Prognosen stimmen- zu unseren Lebzeiten erschüttert werden: "Mit einer Immobilie kann man nichts falsch machen."

Milliardenbeträge werden umgeschichtet werden, wenn der Meeresspiegel zu steigen beginnt. Man denke an Manhattan, Holland, Hamburg. Wie ich hörte, gibt es sogar eine Studie, nach der die Emscher über die Ufer steigen und Teile von Gelsenkirchen überschwemmen wird.

Tja, wo müssen wir morgen leben? Wo bleibt oder wird das Klima gemäßigt und Wasserpegel in sicheren Marken?
Bei amazon gibts nur einen verfügbaren Titel dazu (Autor: Karsten Brandt). Komisch, dass es noch nicht in den Bestsellerlisten ist. Oder typisch: Die Deutschen finden die Klimakatastrophe insgeheim toll, weil man so schön seinen Neid auf die Cayennefahrer als "Sorge um die Umwelt" verkleiden kann. Ernsthaft Besorgte sollten nun anfangen, strategisch zu denken. Man erkennt sie künftig an ihren Umzugsplänen :-)

Freitag, 28. Dezember 2007

InterDigital - Traum aller IP Manager

InterDigital liefert Patentlizenzen für Mobilfunkausrüster und Handyhersteller. Als Basis dienen sage und schreibe 12.000 Schutzrechte. Unter anderem besitzt InterDigital Basispatente für den europäischen 3G UMTS WCDMA Standard.

Technologietrends 2008

Mobilfunk:
Wir sehen den Handyhersteller Nokia ins Software- und Contentgeschäft wachsen (Navigation, Musik, Location Based Svcs.) und den Computer- und Softwarehersteller Apple ins Mobilfunkgeschäft.
Interessant: Wer wird die steilere Lernkurve fahren müssen?
Ich halte beide für Gewinner in 2008.

Apropos fahren: Elektroautos
Tesla Motors wird uns beweisen, dass Elektroautos durchaus etwas "Elektrisierendes" haben können. Wir werden die Wiedergeburt bzw. den Durchbruch des Elektroautos erleben. Zuerst in Kalifornien. Später auch in Europa. Ich bin sehr gespannt, wie Porsche darauf reagieren oder sogar agieren wird... Elektroautos haben den strategischen Vorteil, dass sie die Klimaverantwortung an den Kunden bzw. dessen Stromversorger wegdelegieren. Mit Atom-, Wind- oder Solarstrom lässt sich ein quasi CO2-freies Auto betreiben. Just wait and see!

Lithium-Ionen Batterien
Li-Ionen Zellen weisen im Vergleich zu anderen Zelltypen durchgehen durch alle Leistungsmerkmale die besten Werte auf: Leistungsdichte, Energiedichte, Ladungserhaltung im Leerlauf, Temperaturbereich, Anzahl Ladungszyklen. Sie sind eine wesentliche Voraussetzung für die Leistung und Reichweite von Elektroautos. Hier forschen Deutsche Unternehmen an vorderster Front mit. Beispiel: Die sächsische Li-Tec Battery GmbH&Co KG

Wer hat's gesagt?

Zitat aus 2007:
"Wir haben festgestellt, dass unsere Website hauptsächlich von unseren eigenen Mitarbeitern aufgerufen wird. Deshalb überlegen wir derzeit, ob wir sie überhaupt noch brauchen."

Vorschläge bitte hier als Kommentar posten. Danke :-)

Freitag, 21. Dezember 2007

Mal Sondock is alive and kicking..

Im Dezember 1984 lief seine letzte Hitparade im WDR 2 und für unsereinen ging eine "Ära" zu ende. Jetzt kann man wieder seine Stimme hören. Eine echte Weihnachtsüberraschung!

Mitschnitte von damals: Hier
Ein aktuelles Interview von Normcast: hier und hier.

Persons of the Year


TIME hat nicht Al Gore sondern den Dikator und Geschäftspartner von Ex-Kanzler Gerd Sch. zur Person des Jahres erklärt. Dies nicht, weil der Mann so ein Vorbild für die Welt sei, sondern weil er großen Einfluss auf unser Leben nimmt. Legte man diesen Maßstab an Berlin an, müsste die Umweltsenatorin Katrin Lompscher (früher SED, dann PDS und heute Linke) diesen Preis für Berlin bekommen. Sie betreibt eine konfiskatorische Politik in Form einer Umwelt"zone" (mit Zonen haben es die früheren SED Funktionäre ja eh), die zigtausende Fahrzeugbesitzer quasi enteignet. Ohne einen Gegenwert für die Enteigneten oder Mehrwert für die Allgemeinheit.

Montag, 17. Dezember 2007

Jahresendrallye, oder: Alles MUSS fertig werden. Jetzt.

Für unsereinen ist es leichter, den nächsten Börsentrend vorherzusagen, als den Termin von Weihnachten. Alles muss plötzlich MORGEN fertig werden. Wie kam es dazu?


Eigentlich braucht man nur den Dezember, in ihm findet alles statt:
- Mindestens die Hälfte der Jahresumsätze im Einzelhandel.
- Alle Projekte brauchen einen Abschlussbereicht.
- Für alle neuen Projekte 2008 müssen sofort Angebote geschrieben werden.
- Alle Zielvereinbarungspowerpointslides müssen sofort abgegeben werden.
- Wir müssen jeden zweiten Abend mit irgendwem Weihnachtsfeiern - gaaanz locker natürlich.
- Wir müssen über das nächste Jahr sprechen.
- Wir müssen mit dem Bonusheft noch zum Zahnarzt.
- Resturlaub muss in diesem Jahr noch genommen werden.
- Geschenke konzeptionieren, budgetieren und: delivern!
- Weihnachtskarten schreiben.
- Die eigenen Schlüsselressourcen sind alle schon im Urlaub.
- Der Kunde geht ein bisschen eher in Urlaub. Der Chef auch.
- Trotzdem ist morgen Abgabetermin...

Hab ich ein Glück, dass ich dieses Jahr vorgesorgt habe und nur Kunden habe, die schon in Weihnachtsstimmung sind :-)

Sonntag, 16. Dezember 2007

Die Gestörten

"In praktisch jedem größeren Unternehmen und jeder Organisation ruft das Management, also die Praktiker alias die Gehemmten, die Mitarbeiter zu mehr Kreativität auf. Das klingt dann wie eine Rede von Edmund Stoiber, also komisch, aber wirr."
Wolf Lotter (zum Thema Konzernkreativität auf Vorstandsniveau)

"Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit."
Rousseau (zum Thema Vorstandsgehälter auf Mindestlohnbasis)

Samstag, 15. Dezember 2007

Tesla Motors

In dem Jahr, als wir zum ersten mal mehr Weihnachtskarten von Marketingabteilungen als von Freunden und Verwandten bekamen, wurde mir klar, dass ich CRM Berater werden will.

Das war vor der Jahrtausendwende, in dem Jeff Bezos von TIME zur PERSON OF THE YEAR gekrönt wurde. Ich fühlte mich gleich mitgekrönt. Nicht, weil ich meinen Investmentbankerjob gekündigt hatte um einen Buchversand aufzubauen. Nein, mir reichte es, in unserer damaligen "Fernmeldeabteilung" bei RWE der erste gewesen zu sein, der etwas bei ebay und amazon bestellt hatte. Große Kinderaugen in der Frühstückspause: "WaaAAaas? - Ist das nicht sehr riskant??" Im falschen Film zu sein wurde mir restlos klar, nachdem ich im Urlaub Patricia Seybold's "König.Kunde.com" gelesen hatte. Auf zu neuen Ufern, beschloss ich damals, auf zu IBM...!

Jetzt ist es wieder soweit:

Im Silicon Valley entwickelt das Startup Tesla Motors einen Sportwagen mit Elektroantrieb.



Das Teil hat eine irrsinnige Beschleunigung aus dem Stand. Und mir vielen die Worte unseres GET IV Profs Peier wieder ein: Das Anzugsdrehmoment des Gleichstrommotors einer Straßenbahn schlägt jeden Rennwagen. Nur ihr Gewicht hält die Bahn davon ab, alle anderen stehen zu lassen.

Mir ist jetzt klar, was Porsche tun muss, wenn sie sich von den EU Bürokraten nicht fertig machen lassen wollen:
Sie müssen herausfinden, welche emotionalen Potenziale ein Elektromotor bietet. Es wird nicht das Motorgeräusch sein. Nicht der Geruch von Benzin und Öl. Nicht der Doppelauspuff. Es muss eine neue Idee von Sportwagen sein, die rückführbar bis zum alten Porsche Gründer ist. Und der hat seinerzeit immerhin einen der ersten Elektroautos entwickelt...

Die emotionalen Reserven stecken meiner Meinung nach in der Beschleunigung mit gutem Gewissen. Und das Design muss natürlich irgendwie elektrischer werden: Mehr Blitz als Muskel. Es muss an Röhren und Oszis-Lissajour-Figuren erinnern ;-)

Gut. Schauen wir uns Tesla Motor doch mal aus der Nähe an. Fliegen wir nach Kalifornien!

Mittwoch, 12. Dezember 2007

2. deutsche Patenttage von Ratingwissen

Die Macher von Ratingwissen veranstalten die 2. Patenttage. Termin ist der 19./20. Feb. 2008. Mehr Informationen unter
ratingwissen.de



Übrigens interessant, dass sich der ehemalige IPB Protagonist Dirk Loop nun selbständig gemacht hat. Ich wünsche ihm viel Erfolg!

Kleiner Mann, ganz groß

Neben der Bundespost leiden auch die Kunden der Bundesbahn unter einem ungeeigneten Charakter an der Führungsspitze. Einem nordkoreanischen Sonnenkönig gleich lobt sich der kleine Mann vom Lietzensee gerne selbst, wann immer er es schafft, ein Podium zu erklettern. In unnachahmlicher Weise bezeichnete er den neuen Hbf. in Berlin als "Naschen für die Augen". Wer in einem Bahnhof vor allem das Ding an sich sieht, mag das mit Toleranz für wütende, ausgezehrte alte Männer nachvollziehen.

Wer Bahnhöfe hingegen zum Reisen nutzt, weiß, dass der Mehdorn in dieser Beziehung gar nichts weiß. Weil der Alte selbst nicht Bahn fährt. Weiß nichts davon, dass Menschen nicht im Bahnhof wohnen sondern von dort noch weiter müssen. Dass manche sich sogar abholen lassen. Im Auto... ja doch! Ganz arm dran ist, wer einen ICE mit einem RegionelExpress erreichen muss. Denn die verspäten sich oft, ohne dass dies den Reisenden am Bahnhof Charlottenburg mal mitgeteilt wird.

Mehdorn will an die Börse und darf nicht? - Stimmt nicht. In diesem Jahr ist er schon zweimal an die Börse gegangen. An unsere!


Quelle: WELT

Samstag, 8. Dezember 2007

Licht aus - Wumm. Spot an - Aaah!

Lichterkette war gestern - heute ist Abschalten abgesagt. Fünf Minuten Licht aus. Natürlich synchron alle miteinander. Um achte, wenn wir gerade nach dem Lottoschein suchen..

Google geht schon man beispielhaft voran. Noch besser fänd ich es aber, wenn Beckmann (Reinhold), Kerner, Maischberger, Schöneberger, Pofalla, Heil, Roth, Beck (beide) hier folgen würden. Und zwar dauerhaft.

Monitori te salutant.. Neues vom Patentamt

Gute Nachricht aus München: Ab 01.01.2008 kann man seine DPMA Newsletter noch besser filtern. So können z.B. Anmelder und Erfinder oder IPC Klassen als Filter hinterlegt werden.

Ferner werden die IPC Klassen selbst modernisiert: IPC Link

DPMA Rechercheseminar in Berlin am 11.12.2007:
Seminar

Freitag, 7. Dezember 2007

Auferstanden..

Da steht sie nun und kann nicht anders. Die Frauenkirche.



Wie ist die DDR eigentlich mit soviel Barock zurecht gekommen? Wer war da wessen Karikatur?

Dienstag, 4. Dezember 2007

sonnenuntergang im büro

mitte november sah man von unserem büro aus den sonnenuntergang schon um viertel vor vier. die sonne stand tief über der silhouette über dem spreebogen. ein ensemble aus rathausturm und altbauten charlottenburgs. trauerweiden standen in gelb und grün am ufer und das laub der jungen birken war schon fast vollständig herabgeweht.
das ist der kurze moment, in dem sich der tunnelblick auflöst und man kurz in seine innere souveräne haltung zurückkehrt. dann sieht man in die welt so, wie man sie sonst nur -mangels innerer entspannung- rückblickend sieht. betrachtend. zulassend. in diesem moment und an diesem fleckchen erde. die gedanken um die tabellenkalkulation und präsentation und zugtickets und webseiten sind so flüchtig, schon morgen überholt und vergessen. von anderen neuen eintagsgedanken abgelöst.

jim rakete (den persönlich kennen zu lernen angela und ich vor einigen jahren mal die ehre hatten. als wir unsere wohnung für werbefotos der telekom zu verfügung stellten) sagte neulich in einem interview, es sei seine kunst schon heute in den gesichtern der menschen das photographisch einzufangen, was man morgen als typisch für diese zeit erachten wird. was also sollte ich in den gesichtern meiner kollegen im gebäude nebenan lesen? wir können uns gegenseitig bei der arbeit zuschauen, weil unsere wände zum größten teil aus fenstern bestehen. unser abstand ist gerade so, dass die einfahrt für die gemeinsame tiefgarage dazwischen passt. jeder sitzt vor seinem pc, einige sitzen in "meetings". immer einer struktur folgend oder eine entwerfend - oder nach ihr suchend. aber nur unsere hausseite kann den sonnuntergang sehen. sie wissen nichts davon.

an einem auto gibt es nicht ein einzelnes spannendes teil. jedes macht nur sinn im zusammenhang mit dem ganzen auto. und keines ist überflüssig. fällt auch nur eines von ihnen aus, wird es fast unmöglich, das ganze zu benutzen. auch die schönheit des ganzen verliert sich, wenn man nur ein einzelnes teil betrachtet oder nur eines vom ganzen weglässt. ein geniales design, aber ohne außenspiegel, einem fehlendem rad usw. sieht es beschädigt -ja behindert- aus.

darin gleicht es dem menschen bzw. der art wie man andere menschen sieht. nur unreife menschen können sich für ein schönes körperteil begeistern. die idee insgesamt muss stimmig, erkennbar und deutbar sein. es ist die schönheit, die an das zeitlose -besser: überzeitliche- "erinnert". (man muss von "erinnern" an etwas schon mal gesehenes sprechen, denn an welchem selbst geschaffenen maßstab sollte man messen, was man nicht selbst geschaffen hat?).

in diesem augenblick verschwand die sonne hinter der silhouette. es wurde mit einem schlag viel dunkler als es soeben noch war. "ich muss noch motoröl kaufen", dachte ich "und darf nicht zu spät feierabend machen." kehrte zurück zu meinen interviewprotokollen, funktionslisten und der powerpointdatei.

Montag, 3. Dezember 2007

Gedächtniskirche

Für die Berliner Gedächtniskirche wird jetzt gesammelt. Für die anstehende Sanierung.
Kommentar eines Berliner: "Die sieht wirklich schlimm aus, aber doch schon seit Jahren..."


Foto aufgenommen vom KaDeWe Restaurant.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Der Film zum Berliner Senat

Der Langweiler von Judith Herman ist tatsächlich verfilmt worden.. Wieviel Fördergeld dareinging, wissen wir nicht.
Aber die Kinowerbung am Kudamm liest sich wie ein Kurzkommentar zum Berliner Senat .. gäääÄÄÄÄÄÄÄhhhn:

Sonntag, 25. November 2007

Was sehen Sie hier?


Antwort: Die komprimierteste Art, das Alphabet zu speichern.

Gefunden bei: Phil McKinney

Produktideen durch Abstraktion

Erfinden wir doch mal eben eine neue "Killerinnovation". Sagen wir: Erfinden wir die Computermaus neu.

Hier gibts drei Ebenen der Abstraktion:

1. Erfinden wir eine neue Maus. Annahme: Es muss eine Maus mit Mausmatte sein. Freiheitsgrad: Das optische Design der Mausmatte, der Mausbody, die Klicktasten. Ergebnis: Viele viele bunte Me-too-Mäuse.

2. Erfinden wir eine neue Umgebung für eine Maus. Annahme: Ein Art Maus, die man gegen irgendwas bewegt, um eine Zeigerbewegung auf dem Bildschirm in eine Handbewegung auf dem Schreibtisch zu übertragen. Ergebnis: Wenige gute "Mausstudien 2015".

3. Erfinden wir ein neues Computer-Hand-Interface. Annahme: Völlige Designfreiheit.
Methode: Infragestellung der Zeiger-Maus-Beziehung. Was tut man eigentlich, wenn man mit der Maus eine Anwendung bedient? Man klickt sich durch unendliche Dateiexplorerebenen. Man klickt Menüs auf und zu, für die meist gleichen Manöver. Man liest. Man clickt. Man liest, will für später speichern, speichert. Man sucht Dateien und Daten zu denen man das Gefundene in Beziehung setzen will. Man clickt Fenster nach vorne, weil man einen Telefonanruf zu einer Email bekommt....

Die spannende unterliegende Frage ist: Hat man mit der Maus eine effiziente oder ineffiziente Methode im Umgang mit dem Computer unterstützt? Lohnt es sich, völlig neue Methoden zu überlegen? Wie macht man sich eigentlich die Schwächen des Alltags bewusst? Und an welchen Parametern kann man drehen?

Was ich damit sagen will:

Me-too Produkte werden keine Killerinnovationen. Man muss vom Alltäglichen abstrahieren, und das ist die Herausforderung! Und dann wieder ins Design abtauchen.

Produktideen durch Abstraktion

Erfinden wir doch mal eben eine neue "Killerinnovation". Sagen wir: Erfinden wir die Computermaus neu.

Hier gibts drei Ebenen der Abstraktion:

1. Erfinden wir eine neue Maus. Annahme: Es muss eine Maus mit Mausmatte sein. Freiheitsgrad: Das optische Design der Mausmatte, der Mausbody, die Klicktasten. Ergebnis: Viele viele bunte Me-too-Mäuse.

2. Erfinden wir eine neue Umgebung für eine Maus. Annahme: Ein Art Maus, die man gegen irgendwas bewegt, um eine Zeigerbewegung auf dem Bildschirm in eine Handbewegung auf dem Schreibtisch zu übertragen. Ergebnis: Wenige gute "Mausstudien 2015".

3. Erfinden wir ein neues Computer-Hand-Interface. Annahme: Völlige Designfreiheit.
Methode: Infragestellung der Zeiger-Maus-Beziehung. Was tut man eigentlich, wenn man mit der Maus eine Anwendung bedient? Man klickt sich durch unendliche Dateiexplorerebenen. Man klickt Menüs auf und zu, für die meist gleichen Manöver. Man liest. Man clickt. Man liest, will für später speichern, speichert. Man sucht Dateien und Daten zu denen man das Gefundene in Beziehung setzen will. Man clickt Fenster nach vorne, weil man einen Telefonanruf zu einer Email bekommt....

Die spannende unterliegende Frage ist: Hat man mit der Maus eine effiziente oder ineffiziente Methode im Umgang mit dem Computer unterstützt? Lohnt es sich, völlig neue Methoden zu überlegen? Wie macht man sich eigentlich die Schwächen des Alltags bewusst? Und an welchen Parametern kann man drehen?

Was ich damit sagen will:

Me-too Produkte werden keine Killerinnovationen. Man muss vom Alltäglichen abstrahieren, und das ist die Herausforderung! Und dann wieder ins Design abtauchen.

Kurfuerstendamm.de relauncht

Da ist aber kräftig relauncht worden: www.kurfuerstendamm.de
Ist jetzt ne richtig nützliche Website geworden!

Samstag, 24. November 2007

Das "Auto des Jahres 2008" ist...

La macchina non va piu... daran erkennt man die Fahrer italienischer Fabrikate. Trotzdem lieben sie ihre Verhikel. Oder gerade deshalb? Wenn das Design und die Idee stimmen nimmt man divenhaftes Zicken in Kauf, oder?

Und waren die ewigen Rennen zwischen Ferrari und Porsche nicht gerade deshalb so spannend?

Deshalb ist jetzt auch der Fiat 500 zum Auto des Jahres 2008 gewählt worden. Die meisten Stimmen erhielt der Retro Fiat von den deutschen Jurymitgliedern schreibt die Berliner Zeitung...



Die Website ist ganz nett gemacht: http://www.fiat500.de
Ich schätze, das geht so ähnlich wie mit dem Mini: Jugendliches Marketing zieht vor allem junggebliebene Endfünfzigerinnen an, die schon damals sooo für die Knutschkugel schwärmten...

Platz 2: Der Mazda 2 (wie sieht denn der aus?)
Platz 3: Der Ford Mondeo (das ist der Nachfolger vom Granada)

Die deutschen Hersteller waren übrigens zuletzt dran als die Mauer noch stand und Paul Breitner Mittelfeldregisseur war.
Capito?!

Donnerstag, 22. November 2007

Chefs, die ich gerne hätte...

Diesmal: Phil MckKinney, von HP. Ich höre seit fast zwei Jahren seinen Podcast "Killer Innovations". Ein echter Hit für Innovatoren und solche, die einer werden wollen...

Das Photo entstammt der Businnes Week:

Mittwoch, 21. November 2007

Porsches Gewinn beinahe höher als der Umsatz...

"Wir haben alles getan, um den Gewinn nicht noch weiter wachsen zu lassen", sagte Wiedeking. "Wir hätten es fast geschafft, dass der Gewinn höher als der Umsatz war."
Steuern zahlt Porsche für das Geschäftsjahr 2006/07 rund 1,6 Milliarden Euro.

No comment.

Sonntag, 18. November 2007

305.000 Oldtimer, 1 Mio. Youngtimer in Deutschland

Die Messe Essen rührt schon mal die Werbetrommel für ihre Motorshow Anfang Dezember:

Das Wachstum der zugelassenen Old- und Youngtimer beträgt lt. Kraftfahrt-Bundesamt 7,5%.

Segment PKW:
Anzahl Oldtimer (d.h. >20 Jahre): 305.000 (+19.000)
Anzahl Youngtimer: 1 Mio.
Anzahl der Händler und Serviceanbieter in D.: 2.300
Anzahl Arbeitsplätze dort: 25.000

Gesamtumsatz: 4,6 Mrd. EUR
Davon Oldtimer Privatverkäufe: 275 Mio EUR
Durchschnittliche Reparaturkosten p.a.: 1.200 EUR
Typischer Verkehrswert: < 15.000 EUR

Dienstag, 13. November 2007

Analystenbattle

Am Tag danach meinen die Analysten, von denen die meisten eh nur nacheilende Propheten sind, ihren Senf zur Porsche Vollbremsung abgeben zu müssen. Dabei geht nur jeder zweite auf die Hintergründe der gestern vermeldeten Zahlen ein, am liebsten ergießen sie sich in der Interpretation controllerischer "Kennziffern":

Bei stagnierenden Gesamtumsätzen, einem leichten Trend zum teuersten Modell 911 Turbo sind die Investitionen für das neue Modell Panamera und den Cayenne Hybrid gestiegen. Nur Lehman Brothers reflektiert dabei, dass der Porsche Vorstand ankündigte, dass diese Kosten im nächsten GJ so hoch nicht nochmal anfallen werden (wozu sonst will man eigentlich VW übernehmen???).

Hier der Stand der Dinge:

Lehman Brothers: Overweight
Independent Research, Björn Rosentreter: Reduzieren, Kursziel 1.520 EUR
Citigroup: Sell, Kursziel 1.350 EUR
Nord LB, Frank Schwope: Kaufen, Kursziel 2.100 EUR

Übrigens sieht man auch bei Apple, wie hohl Analystenkommentare bisweilen ausfallen. Weil der Banken-IT Zulieferer Cisco seine Prognose wegen der Subprime Krise zurückgeschraubt hatte, strafte die Kaufmannszunft gleich den gesamten Sektor -allen voran Apple mit -20% - ab. Dabei hat Apple so gut wie nix mit dem Bankensektor zu tun.

Montag, 12. November 2007

Hedgefondstag

Porsche hat heute seine Jahreszahlen zum besten gegeben:
Drei von vier Milliarden EURO Gewinn sind mit VW Optionen an der Börse erspielt worden. Wir neigen demütig unser Haupt und empfehlen den Porsche Cayman zum Kauf, egal wo Sie Ihre Steuern zahlen...

Apropos: Und was macht die Porsche Aktie? Eine echte Rallye. Steigt erst auf 1.840 U/min, nur um danach auf 1.550 abzustürzen als habe jemand Diesel in den Tank gekippt.



Doch schauen wir uns doch die Telebörse an :-))

Donnerstag, 8. November 2007

Navigon (Navigationshersteller)

Unter dem Aktenzeichen DE 202006 011 878 U1 hat der Hersteller Navigon im Juni 2006 ein Navigationssystem zum Gebrauchsmuster angemeldet, bei dem die Manöverhinweise zur Sprachausgabe an die Antenne des Autoradios gesendet werden.

Eine Technik, die der FM Transmittertechnik nachempfunden scheint, mit der man seinen iPod mit dem Autoradio verbinden kann. Eine elegante kabellose Integrationstechnik, jedoch ohne Hifi-Qualität. Aber die braucht man bei einem Navi ja auch nicht.


Mit einer weiteren Gebrauchsmusteranmeldung (DE 20 2005 014 631 U1, angemeldet im Sep. 2005) schützt Navigon seine Navigationsanwendung, die neben der vorausliegenden Route auch relevante Hinweisschilder auf dem Display anzeigt.

Freitag, 12. Oktober 2007

Zeitversetztes Fernsehen als Patent???

Kaum zu glauben, aber die Artec Technologies AG aus Diepholz hat ein Patent "Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von multimedialen Daten" (DE10129120) für den Einsatz von Time-Shift bei Internet-TV, dass sie durch Arcors Service "Time Shift Restart" verletzt sieht.

2006 haben sie ein Patent erteilt bekommen auf ein Verfahren, dass die Wiedergabe von mitgeschnittenen Fernsehsendungen auf einem Server noch während des Mitschnitts erlaubt.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Wie sollte ein "Digitales Lifestyle Auto" aussehen?

Im September hatte ich diese Frage in die Business Community Linkedin eingespeist. Die inspirierenden Antworten kann man hier nachlesen:
http://www.linkedin.com/answers/product-management/product-design/engineering/PRM_PDS_ENG/99733-9994093?browseCategory=PRM_PDS_ENG

Dienstag, 25. September 2007

Weites Land

Bevor er sich in unserer Eiche verfing hat Angela noch dieses Foto von unserem Eagle geschossen:

ADAC Havelland Rallye

Parallel zum Porsche Stammtisch fand die Havelland Rallye statt. Porsche war da zwar auch am Start, aber das Berliner Duo Frank Richert/Matthias Prillwitz feierte im Ford Escort Cosworth den Sieg.

Sonntag, 23. September 2007

Schnellster Stammtisch Berlin-Brandenburg

Liebe Rallyefreunde,
endlich haben wir's gestern mal geschafft, zum Stammtisch zu fahren. Das Treffen war auf dem Potsdamer Krongut in der Nähe von Schloß Sanssouci. Es kamen jede Menge Vierzylinder, aber keiner von denen die ich regelmäßig in der Citywest sehe. Man staunt, woe gut manche Modelle im Lack stehen. Und es hilft zu sehen, wie andere unter der Haube aussehen. Vor allem hilft es, einen Kenner wie Diweis unter die eigene Haube gucken zu lassen..

Hat Spaß gemacht, nächstes Jahr kommen wir wieder.

Mannschaftsaufstellung mit GT3S ;-)

Andere Fahrer haben auch schöne Autos...

Dienstag, 18. September 2007

Merkwürdige Parteinahme von Handelsblatt und FAZ für Microsoft

Teile unserer Wirtschaftspresse wie Michael Scheerer vom Handelsblatt und Werner Mussler von der FAZ, die sich gerne liberal und kompetent in Fragen der Wirtschaftspolitik geben, outen sich nach dem Urteil als Sympathisanten von Kartellen und Monopolen.

Anders ist die inkompetente Kritik sowohl an der Kommissarin als auch an dem Gerichtsurteil nicht zu verstehen.

Microsoft ist mit diesem Urteil endlich einmal für seine jahrelang erfolgreiche "Embrace and extend" Strategie belangt worden. Diese basiert mitnichten auf eigenen Eigentumsrechten oder gar "Innovationen". Die Innovationen leisten vielmehr die anderen, kleinen IT Unternehmen. Und nur diejenigen Produkte, die am Markt erfolgt haben, kopiert Microsoft - in chinesischer Manier-, verändert sie leicht, claimed sie als "Innovation" und drückt sie mit aller Macht in den Markt. Beispiele: Java, Webbrowser, Medienwiedergabe.

Beim Mediaplayer gingen sie einen Schritt zu weit, weil sie ihr Monopolprodukt Windows mit ihrer neuesten "Innovation" zu dicht koppelten.

Was aus Sicht des Anwenders wie eine Lappalie aussieht ist hinter den Kulissen der rauhe Kampf um Pseudostandards und Marktanteile bei Serveranwendungen.

Mittwoch, 22. August 2007

Videotip: "The Patent Crisis" auf AlwaysOn

Surftip: Eine Paneldiskussion über die amerikanische Patentkrise mit
Chip Lutton von Apple, (sieht eine "Blase" von Patenten),
Michelle Lee von Google,
David Kappos von IBM und
David Hayes von der Intellectual Property Group, Fenwick & West

http://alwayson.goingon.com/page/display/15568?param=session/99

Montag, 20. August 2007

Apple erfindet Gebärdensprache für Mensch-Maschine-Schnittstelle

Es gibt Use Cases, die für die Bedienung eines elektronischen Gerätes eine Spracherkennung erforderlich machen. Zumindest kann Spracherkennung die Nutzbarkeit eines Gerätes erheblich erweitern. Z.B. die Bedienung eines Navigationsgerätes im Auto bei hoher Geschwindigkeit.

Apple Ingenieure haben nun eine weitere Eingabesprache erfunden: Die Gestik.

Das regt die Phantasie an. Für wen und in welchen Situationen kann dies interessant sein?
- Gehörlose Menschen
- Laute, rauhe Umgebungen, die Spracherkennung erschweren und die Bedienung einer Tastatur erschweren.
- Höherer Abstand zwischen User und Rechner (Fernbedienung mit "Hand und Fuß").

Apple beantragt Patent auf einklappbare Notebookanschlüsse

Die Anschlüsse (I)O-Ports) sind ein entscheidender Formfaktor für die äußeren Maße eines Notebooks.
Hierzu gehören:
- Universal Serial Bus (USB),
- FireWire ports,
- RJ-11 ports,
- RJ-45 ports.

Dabei gibt der Port mit den größten Abmaßen das Design für die Höhe des Notebook vor. Apple hat nun -laut "Appleinsider"- einen Patentantrag auf einklappbare Anschlüsse an Notebooks eingereicht.

Ein anderes Hindernis für superflache Notebooks sind die Laufwerke. Apple hat bereits zu Jahresbeginn angekündigt, Laufwerke künftig durch NAND Flash Speicher zu ersetzen.

Samstag, 11. August 2007

MP3 Lizenzen

Die Geschichte von MP3 und wie MP3 zu lizenzieren ist:

1982 begann die Entwicklung. Die damaligen AT&T Bell Labs brachten eigene Datenkompressionspatente in die Forschungsarbeiten von Fraunhofer Gesellschaft und Thomson mit ein. Karlheinz Brandenburg war bei Fraunhofer der maßgebliche Erfinder.

1992 wurde "MP3" Teil des MPEG-1 Standards.

Fraunhofer und Thomson besitzen zusammen 18 MP3 Patente.

1998 begannen FhG und Thomson Lizenzgebühren zu erheben.

2003 reichte Alcatel-Lucent (in denen die IP der AT&T Bell Labs aufgegangen ist) Klage gegen die PC Hersteller Gateway und Dell ein, weil diese den Windows Media Player auf ihren PCs installieren, ohne die nötigen Patentlizenzen von Alcatel zu haben. Microsoft sprang für die Beschuldigten in die Bresche, zog die Klage auf sich - mit dem Hinweis, einen gültigen Lizenzvertrag mit dem anderen Patenteinhaber Thomson/FhG zu haben. Mithin brauche man keinen Lizenzvertrag zusätzlich mit Alcatel - das müssten die Patentinhaber untereinander regeln.

Interessant ist die Begründung, mit der Microsoft die Höhe des Schadensersatzanspruchs bestritt - sofern die Klage überhaupt rechtens sei: Alcatel verlangte 0,5 Prozenz der Umsätze seit 2003 verkaufter Windows PCs zugrunde. Diese Summe übersteigt mit 1,5 Mrd. US Dollar weit die von Microsoft an Thomson und FhG gezahlten 16 Mio. US Dollar.

Wie begründet man das? - Microsoft selbst liefert die Vorlage dazu: PCs und Betriebssystem werden im Bundle verkauft. Und der Media Player ist fest ins Betriebssystem integriert. Tja.

2007 wurde Microsoft zunächst zu dem hohen Schadensersatz verurteilt, ging in Berufung und bekamm vor einigen Tagen doch recht. Begründung: 1. Eines der zwei von Alcatel genannten Patente werde vom Windows Player nicht verletzt. 2. Für das zweite Patent habe Microsoft eine Lizenz vom Lizenzgeber Thomson/FhG.

...

Donnerstag, 2. August 2007

EURO 2 und grüne Plakette!

Unser Abstecher zu ETG Eichner in Giessen hat sich gelohnt! Am Dienstag stellte mir der TÜV Giessen das Gutachten aus. Heute morgen habe ich meinen Kfz-Schein auf EURO2 umschreiben lassen und die grüne Plakette gekauft Geschafft!

SorTech AG: Solarbetriebene Klimaanlage

Erst vor kurzem hatte der ADAC darauf hingewiesen, dass der Betrieb von Klimaanlagen im Auto den Kraftstoffverbrauch um bis zu 2 oder sogar 4 Litern pro 100km erhöhen kann.

Sollten die Durchschnitts- und Spitzentemperaturen wegen des Klimawandels tatsächlich ansteigen, dann wird der Bedarf an Klimaanlagen weiter steigen. Und nicht nur im Auto. D.h. eine der Ursachen für künstliche CO2 Emissionen -nämlich die Stromerzeugung- wird durch den Klimawandel noch forciert. Was also tun?

Das Fraunhofer Spin-off SorTech AG hat deshalb eine Klimaanlage entwickelt, die Kälte aus Abwärme (mind. 70°C) erzeugen kann. Diese Abwärme kann auch die Wärme einer Solaranlage sein, so dass die Maschine aus Sonnenlicht Kälte erzeugen kann.

Zitat von der Website www.sortech.de

"Die Adsorptionskältemaschine arbeitet mit festen Materialien, Silikagel oder Zeolith, an die Wasserdampf ad- bzw. desorbiert wird. Bei der Desorption wird dem Prozess Wärme zugeführt und bei der Adsorption entnommen. Die Kälteerzeugung erfolgt durch Verdampfung des Kältemittels Wasser bei niedrigen Drücken.

Mittels zweier, von uns entwickelten und zum Patent angemeldeten Verfahren werden die Adsorber mit Silikagel beklebt oder mit Zeolith beschichtet. Diese Beschichtungstechniken sind entscheidend für die Leistungsfähigkeit der Maschine."

Laut DEPATISNET SorTech hat 5 Schutzrechte beim deutschen Patentamt angemeldet:
- Eine Adsorptionsmaschine
- Eine weitere mit Wärmerückgewinnung
- Verfahren zur Herstellung eines Adsorberwärmetauschers
- Einen Schichtverbund und seine Herstellung
- Ein Sorptionsspeicherelement und Verfahren zur dessen Herstellung

Das erste Produkt der Fa. ist der SorTech Adsorption Chiller S 05 (ACS 05) mit 5,5kW Leistung, geeignet für Privatwohnungen und kleine Betriebe. Zu beziehen bei
- SolarNext AG Nordstraße 10 D - 83253 Rimsting/Chiemsee Fon: +49 (0)8051 6888-400
- CitrinSolar Energie- und Umwelttechnik GmbH Böhmerwaldstraße 32 D - 85368 Moosburg Fon: +49 (0)8761 33400

Laut heise.de diskutiert die Bundesregierung eine Vorschrift für Neubauten, nach der mind. 15% der verbrauchten Energie regenerativ sein muss. Dann könnte die Stunde für SorTech schlagen...

Dienstag, 31. Juli 2007

Everland, später

Auf dem Dach des Leipziger Museums für zeit"genössische" Kunst, thront zur Zeit das Einzimmer Hotel "Everland". Erbaut für die Expo 2000 im 70er Jahre Retrolook. Innen Design. Außen auch. Wir buchten eine Nacht um in Angis Geburtstag reinzufeiern...




Samstag, 28. Juli 2007

SPIEGEL Online: "Braun ist das neue Weiß"

Na, besser hätten wir es auch nicht sagen können als Thomas Hillenbrand vergangenen Montag auf SPIEGEL Online... :-)



Mittwoch, 25. Juli 2007

Porsche arbeitet an der Direkteinspritzung

Hier ein sehr interessanter Artikel in der Automobilwoche. Die Senkung des Verbrauchs hat wohl oberste Priorität. Sieht so aus, als würde man eher auf Hybrid- als auf Dieselalternativen setzen.

Ich vermute, weil sich die Kunden einen Diesel-Porsche nicht vorstellen können. Ich kann mir allerdings genauso schwer vorstellen, wie ein 911er oder Cayman geräuschlos-elektrisch durch die Straße rollt. Ist zwar reine Psychologie und nur Gewohnheit, aber der Sound gehört nach meinem Geschmack absolut zum Charakter eines Autos.

Andererseits hat Audi seit der Einführung des Quattro gezeigt, wie man das Image einer Marke total wandeln kann...

http://www.automobilwoche.de/apps/pbcs.dll/article?AID=/20070725/REPOSITORY/70725004/1005/REPOSITORY

Montag, 23. Juli 2007

Alles, Vatt der Fall ist

Diese moralisch-ethische Vattenfall Krise hat zwar nur bedingt mit dem Thema zu tun, aber muss trotzdem gesagt werden...

Unternehmenskommunikation beim Energieversorger ging früher so:

Der Herr Pressesprecher mit Physikdissertation eröffnet die Pressekonferenz und weist zunächst darauf hin, dass er sich im Lande für den einzig Befugten hält, über das Thema Kernenergie zu referieren. Aber gnädigerweise erklärt er den ungebildeten Journalisten nochmal, wie Kernspaltung geht. Und was "Fail safe" Technologie ist. Und überhaupt sei seine Zeit sehr kostbar, zu kostbar um sie außerhalb des Labors zu verbringen. Und Kommunikation an sich sei schon sehr anstrengend.

Im gegenüber: Die in der Tat fachlich ungebildeten, aber dafür moralisch höherwertigen Anti-AKW Latschenträger. Sie leiten ihre Erkenntnisse über die Atomindustrie nicht aus den technischen Fakten ab, sondern aus dem sozial-politisch-wirtschaftlichen "Kontext" und seinem "Interesse". Solange die Gesinnung der Kraftwerksbetreiber nicht stimmt, KANN auch die Kernenergie keine gute Sache sein.

Weder die einen noch die anderen sind mir besonders sympathisch. Die verdienen einander.
Im Ruhrgebiet gibt es folgende Geschichte über Journalisten: Solange man aus Hamm-Uentrop nichts meldete, witterten die Medien "Ereignisse". Als die Betreiber anfingen, jede noch so unbedeutende Petitesse an den Faxverteiler zu senden, war Ruhe an der Medienfront...

Verändert hat sich bis heute nur eins:
Manager wie Herr Rauscher von Vattenfall (aber auch Mehdorn bei der Bahn) sparen ihren Wartungs- und Betriebsmannschaften den letzten Dübel aus den Rippen. Das sei so üblich im liberalisierten Markt, erklären sie dann.

Sich selbst genehmigen sie Millionengehälter. Das sei so üblich im liberalisierten Markt (denn, erklären sie mit einem schiefen Lächeln, die weltweite Nachfrage nach moralisch und fachlich qualifizierten "Managern" wie ihnen lasse erst kurz hinterm Planeten Pluto merklich nach..).

Wenn es knallt, erklären sie kurzerhand ihren Rücktritt. Verzichten tun sie nicht auf Ihr Millionengehalt, sondern darauf, dafür arbeiten zu müssen. Das nennt man dann "Wahrnehmung der Verantwortung". Das ist so üblich in liberalisierten Märkten...

Die Betriebsmannschaft muss anschließend darauf verzichten, für ihre Mehrarbeit einen Mehrverdienst zu bekommen.
Wenn dann kein Student mehr Kernphysik oder Kraftwerkstechnik studieren will, muss man die eben -wie der Vorstand des Chaosunternehmens Airbus vor einem Jahr- öffentlich beschimpfen. Oder welche aus Indien importieren. Die Jugend der Welt wartet nämlich nur darauf, unter Eliten wie Rauscher und Co. arbeiten zu dürfen...

Die Stromkunden müssen wiederum darauf verzichten, für ihre steigenden Preise mehr Qualität und Sicherheit zu bekommen.

Und Politiker wie Laurenz Meyer, Wolfgang Clement, Gunda Röstel, Alfred Tacke, Werner Müller oder Gerhard Schröder (und künftig sicher auch Sigmar Gabriel) müssen auf gar nichts verzichten. Sondern uns weiterhin Verzicht predigen.

Trockendock


Wie und warum ist dieses Schiff an Land gekommen?

Was sagt das Kartellamt zum TomTom Angebot?

Die TeleAtlas Aktie startet heute morgen mit einem Gewinn von 25%, weil TomTom ein Übernahmeangebot verkündet hat. In den Medien wird darauf hingewiesen, dass TA einer von nur zwei Kartenanbietern ist. Ich glaube deshalb, dass das Kartellamt diese Übernahme nicht genehmigen wird.

Montag, 16. Juli 2007

SPIEGEL Online "Altmetall"

Na Super, Thomas Hillenbrand von SPIEGEL Online hat heute meine Story von unserem 924S veröffentlich. Ist super geworden! Und es gab nette Reaktionen. Von Till, Egon, Martin, Benno. Und den Experten von PFF Online :-)
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,494272,00.html

Dienstag, 10. Juli 2007

Atmosphäre

Tagsüber rollte ein Gewitter nach dem anderen über den See.


Am Abend wurde der Himmel wieder klar...

2. Deutsche Patent(bewertungs)tage 30./31.10.2007

Im November 2005 hatte ich auf den von "Ratingwissen" veranstalteten ersten Patentbewertungstagen im Europäischen Patentamt mein Bewertungsmodell vorgestellt. Nun berichtet die Agentur von einer Neuauflage:

"Zum zweiten Mal nach 2005 trifft sich am 30. und 31. Oktober 2007 die Patent-Branche im Europäischen Patentamt in München zu einem Kongress über IP-Management und Patentbewertung. Themenschwerpunkt des Kongresses wird globales IP-Management sein. 20 Top-Referenten werden hierzu und zum Thema Patentbewertung referieren und diskutieren. Dabei wird insbesondere der Schutz immaterieller Vermögenswerte auf den Märkten in China, Russland und Südamerika erörtert."

Das Programm soll ab Ende August unter www.ratingwissen.de erhältlich sein.

Samstag, 7. Juli 2007

Die Mauern sind weg

Drei Zaunreihen als Grenzanlage fanden wir etwas übertrieben. Weg damit! Freie Sicht bis zum See!
Als Ersatz werden wir eine Grenzanlage der sehr speziellen Art installieren...

Mittwoch, 27. Juni 2007

Das große Aufräumen

Mann, Mann, Mann. Ich hätte nicht gedacht, dass es so ausartet mit dem Ausräumen und Renovieren.


Gut, dass wir keine nickeligen Nachbarn haben.


Doch als dann auch noch die Wasserversorgung ausfiel, wurde es eine Geduldsprobe.

Montag, 18. Juni 2007

Lounge am See..

Körperliche Arbeit ist ja nicht das, was man als Bürorocker so sucht. Aber hier gehts nicht anders. Rupfen, Ziehen, Schütteln und Graben. Dann sind die Rosen umgesetzt. Und die Bretter vom Steg passen wunderbar als Loungegrundlage vors Haus. Na denn... Hat sich doch gelohnt.


"Wanderungen durch die Mark Brandenburg" - ich fange an, es zu verstehen..

Mittwoch, 13. Juni 2007

Frühling lässt sein blaues Band..

... wieder flattern durch die Lüfte.


Sieht so aus, als würden wir demnächst eher einen Pickup, Amphi oder Jeep brauchen. Brandenburg als Flächenetappe hat so manche Tücken...

Neues aus dem Meilenwerk Charlottenburg

Eines Tages, irgendwann, wird der Tag kommen... An dem alles andere hinten anstehen wird:


Das soll nicht heißen, dass andere Hersteller nicht auch schöne Töchter im Angebot hatten:

Jetzt nur keine Panik, Mittelständler!

Findige Patentanwaltskanzleien nutzen den anschwellenden Mediengesang über den Fall Broadcom/Qualcomm. Das Handelsblatt zitiert einen Anwalt der Kanzlei Clifford Chance, nun sei es an der Zeit, dass Technologieunternehmen ihr Technologieportfolio auf etwaige Patentverletzungen durchforsten. Wie soll das ein MIttelständler bitteschön anstellen?

Und als Gegenmaßnahme empfiehlt er natürlich: Den Aufbau eines eigenen Patentportfolios. Als Verhandlungsmasse gegenüber Inhabern von Patenten, die man verletzt hat.

Diese Denke unterliegt folgenden Irrtümern:
- Der Anwalt verwechselt sein eigenes Interesse mit dem eines Technologieunternehmers. Es geht ihm nur darum, möglichst viele Unternehmer in Panik zu versetzen und nun auf Teufel komm raus, Patente anzumelden.
- Die empfohlene Stratgie zieht nur dann, wenn Ihre Patente den gleichen Wert für den Inhaber haben, deren Patente Sie verletzt haben. Was nützt ihm sonst eine Lizenz für Ihre Patente?

Man sollte in der Hektik eines nie vergessen:
Patentverletzungen tun um so mehr weh, je mehr Umsätze mit verletzten Patenten im Spiel sind. D.h. nur wenn Sie etwa Umsätze in der Größenordnung des Patentinhabers und dies in den gleichen Märkten wie er erzielen, sind Sie für ihn interessant. Alle anderen Konstellation lassen sich höchstwahrscheinlich friedlich lösen - in Form von Lizenzverträgen, die Sie einigermaßen verkraften können.

Dienstag, 12. Juni 2007

Energiesparsame Handies

Wenn ein Handy keinen Antennenempfang hat, z.B. in Tiefgaragen oder innerhalb massiver Gebäude, hat es keine Funktion. Warum dann nicht in den Standby Betrieb gehen?

Genau diese Funktionalität unterstützt ein patentiertes Verfahren des US Unternehmens Broadcom. Dumm nur, dass die 3G Chipsätze der Fa. Qualcomm diese Funktionen aufweisen, ohne das Patent lizenziert zu haben. Deshalb hat die US Außenhandelsbehörde ein Importverbot für Handies mit diesem Chipsatz verhängt. J.P. Morgan schätzt die nun ausfallenden Umsätze von Qualcomm auf 1,6 Mrd. US$.

Betroffen sind wegen der unterstützen Mobilfunkstandards die Märkte in Asien und den USA. Und hier trifft es nicht nur die
Handyhersteller
- LG, Samsung und Motorolas für Ende des Jahres geplanter Razr2,
sondern auch die Netzbetreiber
- AT&T, Sprint und Verizon,
bei denen 80% der verkauften Handies betroffen sein sollen. Gefährdet sind nicht nur Umsatzausfälle beim Verkauf neuer Handies, sondern auch die Investitionen in die Netzinfrastruktur 3G-CDMA.

Wer springt in die Lücke?
Profitieren dürfte Texas Instruments, der größte Konkurrent von Qualcomm im Bereich WCDMA. Und Handyhersteller, die keine Chips von Qualcomm verwenden. Wie z.B. die Skandinavier Nokia und Ericsson. BenQ kann leider nicht mehr davon profitieren...

Vielleicht einigt sich Qualcomm ja noch mit Broadcom auf einen Lizenzvertrag.

Quelle: Computerzeitung, 11.6.

Fraunhofer will Ansprüche anmelden - beim Patentamt

Der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, H.-J- Bullinger, will die Einnahmen aus Patentclustern erheblich erhöhen. Hierfür werden den Fraunhofer Instituten für die nächsten fünf bis zehn Jahre 100 Mio EUR für patentrelevante Eigenforschungen bereitgestellt. Ziel ist es, Alleinstellungsmerkmale zu stärken, in dem ganze Forschungsfelder durch dichte Patentcluster geschützt werden. Finanziert werden wird das Programm vor allem durch MP3 Lizenzeinnahmen.

Die ersten so finanzierten Eigenforschungsprojekte sind die
- "Solarzellen auf Basis metallurgischen Siliziums" (metallurgisch heißt: es muss nicht hochkristallin sein, das senkt die Kosten) des ISE in Freiburg und
- die "Mikrobrennstoffzellen in Multilayerkeramik für die Massenproduktion" des Fraunhofer-Institute für Keramische Technologien und Systeme IKTS und ISE.
- Zusätzlich wurde ein Programm "Challenge" für besonders exotisch -aber chancenreich- anmutende Erfindungen aufgesetzt.

Die Fraunhofer Patentstelle in Zahlen (2006):
Anzahl der eingereichten Erfindungsmeldungen: 574
Daraus resultierende deutsche Patentanmeldungen: 396
Dito internationale Patentanmeldungen: 473
Anzahl der neu abgeschlossenen Verwertungsverträge: 267
Anzahl der in den letzten fünf Jahren abgeschlossenen Verwertungsverträge: 1.145
Summe der Lizenzerträge 2006: 92 Mio EUR
Anteil von MP3 Einnahmen an dieser Summe: 2/3

(Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, idw-online.de)

Das stellt einen Strategiewechsel bei Fraunhofer dar: Denn in den letzten Jahren galt die Devise, nur noch im Auftrag forschen zu wollen, um Forschungsinvestments zu vermeiden. Anscheinend hat man bemerkt, dass es ein wenig an der eigenen Kreativität zehrt, wenn man nur noch im Auftrag denkt.

Samstag, 9. Juni 2007

Was Sie mit einem Download aus iTunes dürfen

Die Nutzungsbedingungen im Apple iTunes Onlineshop beinhalten laut Apple Website u.a. folgende Rechte:

(ii) Sie sind lediglich berechtigt, die Produkte für ihre persönlichen, nicht-gewerblichen Zwecke zu verwenden. Der Weitervertrieb, die Weitergabe, Übertragung oder Unterlizenzierung ist vorbehaltlich abweichender zwingender gesetzlicher Regeln nicht gestattet.

(iii) Sie dürfen die Produkte jederzeit auf bis zu fünf von Apple freigegebenen Geräten nutzen.

(iv) Sie haben die Möglichkeit, Produkte aus bis zu fünf verschiedenen Konten gleichzeitig auf bestimmten Geräten, beispielsweise iPods, zu speichern.

(v) Sie sind dazu berechtigt, eine „Audio Playlist“ bis zu sieben Mal zu brennen.

(vi) Sie dürfen Videoprodukte nicht brennen.

(vii) Sie dürfen die Produkte nur für Ihre persönlichen und nicht-gewerblichen Nutzungszwecke exportieren, (gegebenenfalls) brennen oder kopieren.

(viii) Sie dürfen die Produkte nicht als Klingelton für Telefonanrufe verwenden.

=> Apple bietet seit dem 1. Juni 2007 im Medienshop iTunes eine neue Lizenz namens iTunes plus an. Die Nutzungsbedingungen hierfür lauten im Original:

(xii) iTunes Plus Produkte enthalten keine technischen Sicherheitsvorkehrungen, die Ihre Verwendung dieser Produkte beschränken. Die Nutzungsbedingungen (iii) – (vi) gelten nicht für iTunes Plus Produkte. Sie dürfen iTunes Plus Produkte in angemessenem Umfang zu persönlichen, nicht-gewerblichen Zwecken kopieren und speichern.

Quelle: http://www.apple.com/legal/itunes/de/service.html

D.h. für einen Aufpreis von +30% (Preis pro Song EUR 1,29 statt EUR 0,99) entfallen die Kopierbeschränkungen, kopiert werden darf aber nach wie vor nur für den persönlichen Gebrauch.

Sonntag, 3. Juni 2007

Wertzuwachs durch Patentierung

Wie ändert sich der Wert einer Erfindung, wenn sie patentiert wird?

Wir kalkuliert man den Wert einer erfolgreichen Patenterteilung für eine
erfolgrkritische Innovation? Angenommen, sie bringen ein Produkt nach der
Patentanmeldung aber vor der Patenterteilung auf den Markt und haben Erfolg.

Wie ändert sich der Wert Ihres Unternehmens im Moment der Patenterteilung?

Diese Frage lässt sich transformieren in: Wie verändern sich
a) Ihre Marktanteile und
b) der durchsetzbare Preis?

zu a) Zugewinn an Marktanteilen
Die Antwort hängt stark davon ab, wieviele Marktteilnehmer im Ranking vor
Ihrem Unternehmen liegen.
- Welche Marktanteile haben diese Unternehmen?
- Wieviele von deren Konkurrenzprodukten unterliegen Ihrem Patent?
- Haben die Betroffenen mindestens gleichwertige Alternativen, mit denen sie
Ihr Patent umgehen können, ohne auf die Nutzeneffekte verzichten zu müssen?

Gehen Sie diese Fragen für Ihre Wettbewerber durch. Sollten Sie alle Fragen
zu Ihren Gunsten beantworten können, können Sie ihrem Wettbewerber
vermutlich Marktanteile abnehmen. Darauf wird er reagieren, z.B. mit
Preissenkungen oder Produktverbesserungen, die ihn wieder verlorene Anteile
zurückgewinnen lassen.

Wenn Sie genügend Wettbewerber (mit einem signifikanten Marktanteil)
identifizieren können, können Sie nicht nur von zusätzlichen Marktanteilen
träumen, sondern auch von Preiserhöhungen.

b) Preiserhöhungspotenzial
Wenn Sie durch Ihren Patentschutz einen nicht nachahmbaren Produktnutzen erzielen, der für Kunden kaufentscheidend ist, müssen sie sich preislich nicht mehr in Bezug auf Ihre Wettbewerber positionieren, sondern nur noch in Bezug auf die Preisschwelle Ihrer Kunden. D.h. es geht um die Optimierung des Produktes aus Absatz multipliziert mit Preis.