Die Antwort ist einfach: Weil es an Angeboten für die wachsende Nachfrage nach kleinen, chiquen Elektroautos und an Hybridautos mangelt.
In diesem Jahr haben die Öl-, nein die Kraftstoffpreise die Autofahrer sauer gefahren. Sie wollen jetzt den Wechsel. Doch da ist kein Angebot. Das kommt erst im Laufe des Jahres 2009. Und beim Elektroauto gibt es das Henne-Ei-Problem mit den Elektrotankstellen. Wer muss den ersten Zug machen?
Das erinnert ein bisschen an die Krise der Musiklabels als das MP3 Zeitalter anbrach. Und dann kamen iTunes und iPod mit ihrer attraktiven, einfach nutzbaren Wertschöpfungskette vom Lizenzserver über den MAC bis zum iPod.
Das Elektroauto muss hip aussehen, weil es teuer genug wird. Es braucht entweder eine genormte Austauschbatterie mit Netzstationen in Tiefgaragen und an Straßenrändern. Oder ein "Notstromaggregat" namens Range-Extender.
Weil das noch dauern wird, werden wir uns ab dem Frühjahr mit Elektrofahrrädern amüsieren. Der Witz wird sein, dass man die Akkus an der Bürosteckdose aufladen kann. Auf Kosten des Arbeitgebers ;-)
Mittwoch, 5. November 2008
Sonntag, 2. November 2008
VW-Werk Kassel will Elektromotoren selbst bauen
Der Chef des VW Geschäftsbereiches Komponenten, Werner Neubauer, kündigt in einem Interview mit Auto-Motor-Sport die Entwicklung und Produktion eigener Elektromotoren für Elektro- und Hybridfahrzeuge an. Der erste Prototyp eines Elektroantriebes soll evtl. schon Ende diesen Jahres fertig sein.
Quellen: Interview. VW-Komponentenwerk Kassel/Baunatal
Quellen: Interview. VW-Komponentenwerk Kassel/Baunatal
Montag, 27. Oktober 2008
Vorwärtszitate
Wer nach Inspiration für neue Produktideen sucht, könnte einfach mal verfolgen, wie andere Erfinder seine Patente weiterentwickeln. Wer ein neues Patent anmeldet, muss den Stand der Technik recherchieren. Also, wie die zugrunde liegende Aufgabe bisher gelöst wurde. Auf diese Patente verweist man, um zu zeigen, an welcher Stelle man selbst "noch einen drauf" setzt. Hier lässt sich die erfinderische Höhe der Patentanmeldung ablesen. Ist sie zu klein, lehnt der Prüfer des Patentamtes die Erteilung des Patentes ab.
Im Umkehrschluss heißt das: Wer früher ein Patent angemeldet hat, wird heute vielleicht von anderen Patentanmeldern recherchiert. Wenn die eigene Erfindung wichtig für den Fortschritt in diesem Technikbereich war, wird sie vielleicht besonders häufig zitiert. D.h. aus einer Vielzahl so genannter "Vorwärtszitate" (vorwärts bezieht sich auf die Zeitrichtung) kann man auf einen hohen Stellenwert des eigenen Patents schließen. Denn wer das Vorwärtszitat nutzen will, braucht wahrscheinlich auch das vorherige Patent.
Doch nicht nur für Fragen der quantitativen Bewertung eines Patentes ist die Vorwärtszitatanalyse interessant. Auch die Inhalte, die sie liefert können interessant sein. Sie inspirieren vielleicht zur Anwendung auf eigene Produkte, oder zu weiteren Entwicklungen der gefundenen Patente.
Wie kommt man an Vorwärtszitate? Leider sind diese Recherchen nicht online durchführbar. Man muss die internen Datenbanken des Patentamtes und seiner Außenstellen nutzen. Oder man mietet sich Zugriff auf einen der bekannten kommerziellen Patentdatenbankanbieter. Hier kann man seine Patentaktenzeichen eingaben und per Mausklick startet man die Vorwärtsrecherche. Allein schon die Erkenntnisse, WER besonders gerne die eigenen Patente zitiert, ist interessant, und liefert im günstigen Fall Hinweise auf evtl. Lizenznehmer oder Entwicklungspartner oder Kunden.
Im Umkehrschluss heißt das: Wer früher ein Patent angemeldet hat, wird heute vielleicht von anderen Patentanmeldern recherchiert. Wenn die eigene Erfindung wichtig für den Fortschritt in diesem Technikbereich war, wird sie vielleicht besonders häufig zitiert. D.h. aus einer Vielzahl so genannter "Vorwärtszitate" (vorwärts bezieht sich auf die Zeitrichtung) kann man auf einen hohen Stellenwert des eigenen Patents schließen. Denn wer das Vorwärtszitat nutzen will, braucht wahrscheinlich auch das vorherige Patent.
Doch nicht nur für Fragen der quantitativen Bewertung eines Patentes ist die Vorwärtszitatanalyse interessant. Auch die Inhalte, die sie liefert können interessant sein. Sie inspirieren vielleicht zur Anwendung auf eigene Produkte, oder zu weiteren Entwicklungen der gefundenen Patente.
Wie kommt man an Vorwärtszitate? Leider sind diese Recherchen nicht online durchführbar. Man muss die internen Datenbanken des Patentamtes und seiner Außenstellen nutzen. Oder man mietet sich Zugriff auf einen der bekannten kommerziellen Patentdatenbankanbieter. Hier kann man seine Patentaktenzeichen eingaben und per Mausklick startet man die Vorwärtsrecherche. Allein schon die Erkenntnisse, WER besonders gerne die eigenen Patente zitiert, ist interessant, und liefert im günstigen Fall Hinweise auf evtl. Lizenznehmer oder Entwicklungspartner oder Kunden.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Worauf warten wir noch?
Roger Willemsens neuester Essay "Der Knacks" handelt von den unmerklichen, und immer erst nachträglich erkennbaren, Veränderungen im Leben. Weichenstellungen, Links, denen man unbewusst folgte. Und wo man erst Monate oder Jahre später feststellt, dass sich etwas verändert hat.
Das brachte mich zum Nachdenken über eigene Knackse: "Wie haben wir vor zwölf Jahren unsere Samstage verbracht?" Oder: "Wann habe ich zum letzten mal eine CD gekauft, ohne zu überlegen, ob ich sie nicht besser bei iTunes herunterlade?"
Oder: "Welches wird das nächste große Produkt- oder Serviceding, das eine heute unbewusste Gewohnheit erneuen wird?"
Diese Prognose lässt sich ein bisschen systematisieren. Ein in der Innovationsgeschichte wiederkehrendes Muster ist, dass spätere selbstverständliche Massenprodukte in ihrer Anfangsphase immer nur als "Shared service" verfügbar sind. Der Durchbruch von einem manuellen zu einer technischen Lösung bedarf einer Erfindung. Der Durchbruch zur industriellen Fertigung bedarf einer Prozessinnovation.
Beispiele:
- Erst kam der Bus, dann der PKW (Ford Modell T).
- Erst kam der professionelle Photograph mit Daguerre-Platte, dann der Kodakfilm.
- Erst kam der Waschsalon, dann der Waschmaschinenverleih, dann der private Waschmaschinenbesitz.
- Erst gab es das Theater, dann das Kino, dann den Fernseher, dann das Home-Entertainment.
- Erst gab es das Konzert, dann die Schallplatte, dann das Radio, dann die Music-Box, dann den privaten Plattenspieler.
- Erst gab es die Telefonzelle, dann den Privatanschluss.
- Staubsauger waren Anfangs mobile oder festinstallierte zentrale Maschinen, die über Rohr- und Schlauchverteiler und -verlängerungen verfügbar wurden. Erst später erfand Hoover den heute gebräuchlichen Sauger mit rotierender Bürste.
- Einer der letzten Automaten, der privat erschwinglich wurde, ist die Spülmaschine. Sie war lange Jahre nur für gewerbliche Zwecke finanzierbar.
- Das Internet ermöglichte schließlich die Demokratisierung des Wertpapierhandel. Der erste Onlinebroker war E*Trade (1983 über Compuserve, ab 1992 übers Internet).
Usw.
Und heute? Welchen Gewohnheiten gehen wir nach, auf deren Kostensenkung wir nicht bewusst warten, uns aber umso mehr darüber freuen würden?
Das brachte mich zum Nachdenken über eigene Knackse: "Wie haben wir vor zwölf Jahren unsere Samstage verbracht?" Oder: "Wann habe ich zum letzten mal eine CD gekauft, ohne zu überlegen, ob ich sie nicht besser bei iTunes herunterlade?"
Oder: "Welches wird das nächste große Produkt- oder Serviceding, das eine heute unbewusste Gewohnheit erneuen wird?"
Diese Prognose lässt sich ein bisschen systematisieren. Ein in der Innovationsgeschichte wiederkehrendes Muster ist, dass spätere selbstverständliche Massenprodukte in ihrer Anfangsphase immer nur als "Shared service" verfügbar sind. Der Durchbruch von einem manuellen zu einer technischen Lösung bedarf einer Erfindung. Der Durchbruch zur industriellen Fertigung bedarf einer Prozessinnovation.
Beispiele:
- Erst kam der Bus, dann der PKW (Ford Modell T).
- Erst kam der professionelle Photograph mit Daguerre-Platte, dann der Kodakfilm.
- Erst kam der Waschsalon, dann der Waschmaschinenverleih, dann der private Waschmaschinenbesitz.
- Erst gab es das Theater, dann das Kino, dann den Fernseher, dann das Home-Entertainment.
- Erst gab es das Konzert, dann die Schallplatte, dann das Radio, dann die Music-Box, dann den privaten Plattenspieler.
- Erst gab es die Telefonzelle, dann den Privatanschluss.
- Staubsauger waren Anfangs mobile oder festinstallierte zentrale Maschinen, die über Rohr- und Schlauchverteiler und -verlängerungen verfügbar wurden. Erst später erfand Hoover den heute gebräuchlichen Sauger mit rotierender Bürste.
- Einer der letzten Automaten, der privat erschwinglich wurde, ist die Spülmaschine. Sie war lange Jahre nur für gewerbliche Zwecke finanzierbar.
- Das Internet ermöglichte schließlich die Demokratisierung des Wertpapierhandel. Der erste Onlinebroker war E*Trade (1983 über Compuserve, ab 1992 übers Internet).
Usw.
Und heute? Welchen Gewohnheiten gehen wir nach, auf deren Kostensenkung wir nicht bewusst warten, uns aber umso mehr darüber freuen würden?
Grüße aus der Weimarer Republik
Update: Tatsächlich stammt nachfolgendes Gedicht nicht von Tucholsky. Das Gedicht hat im Internet die Runde gemacht. Sogar die FTD berichtet heute darüber.
Also, der wahre Autor ist:
Richard Kerschhofer alias Pannonicus in: "Preußische Allgemeine Zeitung", 2008
Hut ab!
Wenn die Börsenkurse fallen...
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Also, der wahre Autor ist:
Richard Kerschhofer alias Pannonicus in: "Preußische Allgemeine Zeitung", 2008
Hut ab!
Wenn die Börsenkurse fallen...
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Samstag, 25. Oktober 2008
Grüße aus der Weimarer Republik
Der Tragödie erster Teil:
Von Erich Kästner
Besuch vom Lande (1929)
"Sie stehen verstört am Potsdamer Platz.
Und finden Berlin zu laut.
Die Nacht glüht auf in Kilowatts.
Ein Fräulein sagt heiser: “Komm mit, mein Schatz!”
Und zeigt entsetzlich viel Haut.
Sie wissen vor Staunen nicht aus und nicht ein.
Sie stehen und wundern sich bloß.
Die Bahnen rasseln. Die Autos schrein.
Sie möchten am liebsten zu Hause sein.
Und finden Berlin zu groß.
Es klingt, als ob die Großstadt stöhnt,
weil irgendwer sie schilt.
Die Häuser funkeln. Die U-Bahn dröhnt.
Sie sind alles so gar nicht gewöhnt.
Und finden Berlin zu wild.
Sie machen vor Angst die Beine krumm.
Sie machen alles verkehrt.
Sie lächeln bestürzt. Und sie warten dumm.
Und stehn auf dem Potsdamer Platz herum,
bis man sie überfährt."
Von Erich Kästner
Besuch vom Lande (1929)
"Sie stehen verstört am Potsdamer Platz.
Und finden Berlin zu laut.
Die Nacht glüht auf in Kilowatts.
Ein Fräulein sagt heiser: “Komm mit, mein Schatz!”
Und zeigt entsetzlich viel Haut.
Sie wissen vor Staunen nicht aus und nicht ein.
Sie stehen und wundern sich bloß.
Die Bahnen rasseln. Die Autos schrein.
Sie möchten am liebsten zu Hause sein.
Und finden Berlin zu groß.
Es klingt, als ob die Großstadt stöhnt,
weil irgendwer sie schilt.
Die Häuser funkeln. Die U-Bahn dröhnt.
Sie sind alles so gar nicht gewöhnt.
Und finden Berlin zu wild.
Sie machen vor Angst die Beine krumm.
Sie machen alles verkehrt.
Sie lächeln bestürzt. Und sie warten dumm.
Und stehn auf dem Potsdamer Platz herum,
bis man sie überfährt."
Freitag, 24. Oktober 2008
Projekt Soundtrack
Ich moderiere seit zwei Jahren eine Arbeitsgruppe von verschiedenen Navigationssystemherstellern und Produzenten digitaler Karten. Ich will am Wochenende nicht über die Projektinhalte sprechen. Aber über die Jahre hat sich ein Soundtrack angesammelt, den ich der Welt nicht vorenthalten will: Der NDS-Soundtrack. Here it goes:
1. Where the streets have no name (feat. destination entry)
2. Road to nowhere (routing building block)
3. I drove all night (moderator's tune)
4. What you're proposing (work package sessions)
5. Zwischen Hildesheim und Alzheim (Auf der Fahrt zu Blaupunkt)
6. A thousand miles
7. Highway to hell (Start of production)
8. Nobody knows the trouble I've seen (der einsame Projektleiter)
9. Driver's seat
1. Where the streets have no name (feat. destination entry)
2. Road to nowhere (routing building block)
3. I drove all night (moderator's tune)
4. What you're proposing (work package sessions)
5. Zwischen Hildesheim und Alzheim (Auf der Fahrt zu Blaupunkt)
6. A thousand miles
7. Highway to hell (Start of production)
8. Nobody knows the trouble I've seen (der einsame Projektleiter)
9. Driver's seat
Dienstag, 21. Oktober 2008
Heute Abend: Apple Conference Call

Season's earnings. Wer Lust hat, klinkt sich hier ab 22.30h in die Apple Telefonkonferenz mit Analysten ein. Die spannende Frage ist, ob und wie sich die Finanzkrise auf die Appleverkaufszahlen ausgewirkt hat und vor allem, wie die weiteren Aussichten sind..
Montag, 20. Oktober 2008
Bestand an Porsche 924S in Deutschland

Gefunden im PFF.
Viele sind's ja nicht mehr.. Und im Internet gibt's auch nicht mehr viele im Angebot. Bei Autoscout24 sind's gerade 17 Treffer. Bei mobile.de immerhin 30.
Neue Porsche Bücher
OK, das Interview mit Roger Willemsen im Podcast von Literaturcafe.de ist immer der intellektuelle Höhepunkt der Buchmesse.
Der emotionale Höhepunkt sind natürlich: Die neuen Porsche Bücher. Eine Liste aller Neuheiten findet man freundlicherweise bei amazon als RSS-Feed.
Unter den Titeln finden sich Themen wie die Geschichte der Porsche Werbung, die technische Dokumentation für den 911 vom bekannten Porsche Dokumentator Jörg Austen, die Porsche Rennplakate (Geheimtip, Plakate gibts auch bei ebay).
Die Fahrertips für heck- und frontmotorangetriebene Porschetypen von Porsche Werksfahrer Vic Elford (auch für die Transaxle!) werde ich mir mal zulegen.

Piech Fans finden ein neues Werk über die legendären Porsche 906 Rennwagen (man kennt sie von der Carrerabahn, die man früher hatte).
Auch Fans der legendären Audi Quattros und BMW M1 finden Neues. Da gibt es die Hommage an die Allrad Legende aus Ingolstadt. Man glaubt es nicht, aber der M1 feiert sein 30 jähriges Jubiläum. Grund genug, seine Story zu dokumentieren.
Autofans möchte ich auch die Buchrezensionen des Berliner Autoenthusiasten Thomas Nehlert empfehlen. Mittlerweile hat er über 200 Autobücher rezensiert. Absolut lesenswert!
Jede Menge Leckereien also. Einziger Wermutstropfen ist natürlich der jeweilige Preis. Unter 45 EUR geht kaum eines der Werke über den Ladentisch.
Der emotionale Höhepunkt sind natürlich: Die neuen Porsche Bücher. Eine Liste aller Neuheiten findet man freundlicherweise bei amazon als RSS-Feed.
Unter den Titeln finden sich Themen wie die Geschichte der Porsche Werbung, die technische Dokumentation für den 911 vom bekannten Porsche Dokumentator Jörg Austen, die Porsche Rennplakate (Geheimtip, Plakate gibts auch bei ebay).
Die Fahrertips für heck- und frontmotorangetriebene Porschetypen von Porsche Werksfahrer Vic Elford (auch für die Transaxle!) werde ich mir mal zulegen.

Piech Fans finden ein neues Werk über die legendären Porsche 906 Rennwagen (man kennt sie von der Carrerabahn, die man früher hatte).
Auch Fans der legendären Audi Quattros und BMW M1 finden Neues. Da gibt es die Hommage an die Allrad Legende aus Ingolstadt. Man glaubt es nicht, aber der M1 feiert sein 30 jähriges Jubiläum. Grund genug, seine Story zu dokumentieren.
Autofans möchte ich auch die Buchrezensionen des Berliner Autoenthusiasten Thomas Nehlert empfehlen. Mittlerweile hat er über 200 Autobücher rezensiert. Absolut lesenswert!
Jede Menge Leckereien also. Einziger Wermutstropfen ist natürlich der jeweilige Preis. Unter 45 EUR geht kaum eines der Werke über den Ladentisch.
Sonntag, 19. Oktober 2008
Nationale Strategien für Elektroautos
Frankreich hat eine Strategie für die Einführung von Elektroautos:
1. Der Staat subventioniert den Kauf eines Elektroautos mit 5.000 EUR. Zur Gegenfinanzierung belastet er den Kauf von CO2 intensiven Autos.
2. Der kritische Faktor Reichweite soll mit einem Batteriewechselnetz (Stromtankstellen) gelöst werden. Leere Batterien sollen an der Station gegen volle getauscht werden.
3. Die Autohersteller Renault und PSA (Peugeot) führen Gespräche mit dem Stromerzeuger EdF über die Erstellung eines Batterieversorgungsnetzes und die Normung von Batterien.
4. Der Staat wil die Hersteller mit einem FuE Fördermittelbudget von 400 Mio EUR. unterstützen.
5. Die EdF produziert Strom fast CO2 frei, aus Atom- und Wasserkraft.
Experten mit denen ich bisher sprechen konnte, sehen in dem Batteriewechsel ein Risiko. Der Grund ist die schwierige bzw. aufwendige Messung der Qualität einer Batterie: Alterungszustand, Ladezustand. Wer will an einer Station schon eine gute aber leere gegen eine volle aber schlechte Batterie tauschen? Wie genau kann man den Preis pro Kilowattstunde messen? Und werden die restlichen kWh in der abzugebenden Batterie vergütet? Man tauscht ja nie erst dann, wenn die Batterie auf 0% ist.
Außerdem müssen die Batterien so weit genormt wie möglich sein, damit es keine proprietären Varianten gibt. Es wäre schon blöd, wenn man in dem anfangs sicher nur dünn gesäten Netz nicht an jeder Station seine Batterie tauschen könnte.
England hat eine Art Strategie. In Städten mit City-Maut -wie vor allem London- sind Elektroautos von der Gebühr befreit. Zudem hat die Stadtverwaltung den Aufbau von Ladestationen unterstützt.
Ähnliches gibt es in Tokyo.
Israel hat auch eine Strategie:
1. Der Elektrooptimist Shai Agassi hat es geschafft, Renault-Nissan als Lieferant von Elektroautos mit austauschbaren Batterien zu gewinnen.
2. Er selbst will als Betreiber eines Stationsnetzes fungieren, an denen man seine leeren Batterien gegen volle austauschen kann.
Und Deutschland?
- Volkswagen kooperiert mit Eon.
- Smart kooperiert mit RWE. In Berlin werden 500 Ladestationen an Wohnhäusern, Bürohäusern und im öffentlichen Raum aufgebaut.
- BMW lehnt die Kooperation mit einem "Intermediär" wie Agassi (WiWo vom 11.10.2008) und verkennt dabei die Pionierleistung Agassis. Ohne sein Projekt würden wir heute nicht über Elektroautos reden. BMW will lieber auch selbst Energieversorgern sprechen.
- Man liest viel über Pläne, die Autobatterien auch in die heimische Elektroinstallation zu integrieren, um sie als Speicher zu betreiben. In diesem Modell tritt eher der Stromversorger als der Fahrzeughersteller als Batterielieferant auf.
- Der Staat hat das Thema noch nicht mitbekommen. Und auf kommunaler Ebene feiert man noch die Einführung der Umweltzone (vgl. Emailwechsel mit Annette Rauterberg-Wulff aus der Berliner Senatsverwaltung).
- Der CO2-Anteil im deutschen Strommix ist in den letzten 10 Jahren deutlich gesunken. Eine gute Voraussetzung für Elektroautos.
- OPEL setzt auf eine Diesel Range-Extender Strategie (E-Flex, Volt). Hier wird ein kleiner fossil betriebener Generator zum Nachladen der Batterie ins Bordnetz integriert. Dieses Auto tank also nach wie vor Benzin. Aber deutlich weniger, als ein Otto-oder Dieselmotor. Zudem löst es die Aufgabe der Beheizung im Winter.
- Die Bundesregierung will nun ebenfalls ein Programm zur Unterstützung der Automobilindustrie auflegen. Ob dies aus Kaufanreizen oder FuE-Mitteln bestehen wird, muss man abwarten.
1. Der Staat subventioniert den Kauf eines Elektroautos mit 5.000 EUR. Zur Gegenfinanzierung belastet er den Kauf von CO2 intensiven Autos.
2. Der kritische Faktor Reichweite soll mit einem Batteriewechselnetz (Stromtankstellen) gelöst werden. Leere Batterien sollen an der Station gegen volle getauscht werden.
3. Die Autohersteller Renault und PSA (Peugeot) führen Gespräche mit dem Stromerzeuger EdF über die Erstellung eines Batterieversorgungsnetzes und die Normung von Batterien.
4. Der Staat wil die Hersteller mit einem FuE Fördermittelbudget von 400 Mio EUR. unterstützen.
5. Die EdF produziert Strom fast CO2 frei, aus Atom- und Wasserkraft.
Experten mit denen ich bisher sprechen konnte, sehen in dem Batteriewechsel ein Risiko. Der Grund ist die schwierige bzw. aufwendige Messung der Qualität einer Batterie: Alterungszustand, Ladezustand. Wer will an einer Station schon eine gute aber leere gegen eine volle aber schlechte Batterie tauschen? Wie genau kann man den Preis pro Kilowattstunde messen? Und werden die restlichen kWh in der abzugebenden Batterie vergütet? Man tauscht ja nie erst dann, wenn die Batterie auf 0% ist.
Außerdem müssen die Batterien so weit genormt wie möglich sein, damit es keine proprietären Varianten gibt. Es wäre schon blöd, wenn man in dem anfangs sicher nur dünn gesäten Netz nicht an jeder Station seine Batterie tauschen könnte.
England hat eine Art Strategie. In Städten mit City-Maut -wie vor allem London- sind Elektroautos von der Gebühr befreit. Zudem hat die Stadtverwaltung den Aufbau von Ladestationen unterstützt.
Ähnliches gibt es in Tokyo.
Israel hat auch eine Strategie:
1. Der Elektrooptimist Shai Agassi hat es geschafft, Renault-Nissan als Lieferant von Elektroautos mit austauschbaren Batterien zu gewinnen.
2. Er selbst will als Betreiber eines Stationsnetzes fungieren, an denen man seine leeren Batterien gegen volle austauschen kann.
Und Deutschland?
- Volkswagen kooperiert mit Eon.
- Smart kooperiert mit RWE. In Berlin werden 500 Ladestationen an Wohnhäusern, Bürohäusern und im öffentlichen Raum aufgebaut.
- BMW lehnt die Kooperation mit einem "Intermediär" wie Agassi (WiWo vom 11.10.2008) und verkennt dabei die Pionierleistung Agassis. Ohne sein Projekt würden wir heute nicht über Elektroautos reden. BMW will lieber auch selbst Energieversorgern sprechen.
- Man liest viel über Pläne, die Autobatterien auch in die heimische Elektroinstallation zu integrieren, um sie als Speicher zu betreiben. In diesem Modell tritt eher der Stromversorger als der Fahrzeughersteller als Batterielieferant auf.
- Der Staat hat das Thema noch nicht mitbekommen. Und auf kommunaler Ebene feiert man noch die Einführung der Umweltzone (vgl. Emailwechsel mit Annette Rauterberg-Wulff aus der Berliner Senatsverwaltung).
- Der CO2-Anteil im deutschen Strommix ist in den letzten 10 Jahren deutlich gesunken. Eine gute Voraussetzung für Elektroautos.
- OPEL setzt auf eine Diesel Range-Extender Strategie (E-Flex, Volt). Hier wird ein kleiner fossil betriebener Generator zum Nachladen der Batterie ins Bordnetz integriert. Dieses Auto tank also nach wie vor Benzin. Aber deutlich weniger, als ein Otto-oder Dieselmotor. Zudem löst es die Aufgabe der Beheizung im Winter.
- Die Bundesregierung will nun ebenfalls ein Programm zur Unterstützung der Automobilindustrie auflegen. Ob dies aus Kaufanreizen oder FuE-Mitteln bestehen wird, muss man abwarten.
Montag, 13. Oktober 2008
Öl: Kursziel erreicht
In aller Bescheidenheit: Im Juli hatte ich mein Kursziel fürs Öl konkretisiert: 75 EUR. Inzwischen ist es erreicht.
Samstag, 11. Oktober 2008
Berliner Senat lehnt Unterstützung für Elektroautos ab
Nach meinen Anfragen beim Senat im August bekam ich nun doch noch eine Antwort darauf, ob Berlin die Einführung von Elektroautos als innerstädtisches Verkehrsmittel unterstützen wird. Anlass für meine Frage waren Initiativen der Londoner und Tokyoer Stadtregierungen sowie die Initiative Project Better Place von Shai Agassi. Außerdem hatten Eon und Volkswagen kurz zuvor den Startschuss für ein Forschungsprojekt Elektromobilität gegeben.
Just am Tage meiner Anfrage verkündeten auch RWE und Daimler ein e-mobility Konzept für Berlin, bestehend aus einem Fuhrpark elektrisch angetriebener Smarts und einem Ladestationenkonzept.
Dies alles ist ja eine Antwort auf die im Sommer dramatisch gestiegenen Öl- und Kraftstoffpreise und die Angst vor dem Klimawandel in unserer Atmospäre.
So, und nun schrieb mir freundlicherweise doch noch Frau Dr. Annette Rauterberg-Wulff aus der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin. Es ergab sich ein reger Autausch von Emails, in dem Frau Rauterberg-Wulff sichtlich wissenschaftlich zu argumentieren bemüht war, unterm Strich wurde jedoch sichtbar wie sehr die Umweltsenatorin Lompscher unbeirrbar an ihrem auf Symbolpolitik fokussierenden Kurs festhält.
Die Antwort auf meine Frage lautet zusammengefasst:
- Nein, Berlin plant keine Unterstützung für die Einführung von Elektroautos als CO2-Senkungs- oder Luftreinhaltemaßnahme.
- Aber immerhin: Elektroautos bekommen eine Grüne Plakette für die Umweltzone (!).
Begründung (Zitat):
CO2-Bilanz
Spezifische Elektroautoprobleme
Des weiteren macht der Senat "spezifische" Argumente gegen Elektroantriebe geltend:
Reichweite
Und schließlich weist die Senatsmitarbeiterin darauf hin, dass die Reichweiten von Elektroautos heute noch viel zu niedrig und deshalb
ErdgasfahrzeugeDer Senat sei aber nicht untätig hinsichtlich "innovativer Fahrzeugtechnologien". So unterstütze man seit Jahren Erdgasfahrzeuge, weil es hier bereits eine "breite Palette von Fahrzeugen" im Angebot gebe.
ÖPNVDes weiteren verweise man auf den Umweltverbund öffentlicher Verkehrsmittel.
Anmerkung: Dies, obwohl die Anbindung z.B. des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf an das Bahnnetz systematisch zurückgebaut wurde. Weder Verkehrsstädträtin Schmidhofer (GRÜNE) noch die Senatorinnen Lompscher (LINKE) und Junge-Reyer (SPD) hatten sich gegen die Aufgabe der Bahnhöfe Charlottenburg (Regionalverkehr) und Zoo (Fernverkehr) eingesetzt.
"Umweltzone"
Und als Hauptargument gegen eine Unterstützung von Elektroautos im Innenstadtverkehr bringt Frau Dr. Rauterberg-Wulff was? - Die "Umweltzone".
Obwohl die Unwirksamkeit bereits von der BTU Cottbus nachgewiesen wurde und obwohl jeder halbwegs technikinteressierte Bürger weiß, dass aus Ottomotoren kein Feinstaub emittiert wird und somit JEDER Benziner eigentlich eine Fahrerlaubnis für die Umweltzone bekommen müsste. Doch weit gefehlt. Nachträglich wurde das Argument NO2 nachgeschoben womit ein Fahrverbot für Autos ohne Katalysator begründet wurde.
Verwaltungsfahrzeuge mit PrivilegienAls ich in der weiteren Diskussion fragte, warum der Senat denn ausgerechnet seinen eigenen Fuhrpark (u.a. die Polizeistreifen, die Autofahrern ohne Umweltplakette ein Bußgeld auferlegen) von der Plakettenpflicht ausgenommen habe, flüchtet sich die Senatsangestellte in folgende juristische Spitzfindigkeit:
Senatorin Lompscher
Mit anderen Worten: Man lässt seine Untertanen emotionslos in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Sich selbst nimmt man aber zur Abschirmung des gleichen Risikos aus der Verpflichtung zur Umweltplakette heraus. Als Erklärungsansatz für soviel Arroganz hilft es zu wissen, dass die Umweltsenatorin Lompscher ihre politische Karriere in der FDJ und SED der früheren "DDR" begann. Diese setzt sie nun in der LINKEN fort. Ihre gelernten moralischen Wertvorstellungen scheinen sich nur wenig geändert zu haben.
Just am Tage meiner Anfrage verkündeten auch RWE und Daimler ein e-mobility Konzept für Berlin, bestehend aus einem Fuhrpark elektrisch angetriebener Smarts und einem Ladestationenkonzept.
Dies alles ist ja eine Antwort auf die im Sommer dramatisch gestiegenen Öl- und Kraftstoffpreise und die Angst vor dem Klimawandel in unserer Atmospäre.
So, und nun schrieb mir freundlicherweise doch noch Frau Dr. Annette Rauterberg-Wulff aus der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin. Es ergab sich ein reger Autausch von Emails, in dem Frau Rauterberg-Wulff sichtlich wissenschaftlich zu argumentieren bemüht war, unterm Strich wurde jedoch sichtbar wie sehr die Umweltsenatorin Lompscher unbeirrbar an ihrem auf Symbolpolitik fokussierenden Kurs festhält.
Die Antwort auf meine Frage lautet zusammengefasst:
- Nein, Berlin plant keine Unterstützung für die Einführung von Elektroautos als CO2-Senkungs- oder Luftreinhaltemaßnahme.
- Aber immerhin: Elektroautos bekommen eine Grüne Plakette für die Umweltzone (!).
Begründung (Zitat):
CO2-Bilanz
Die Gesamtbilanz der luftgetragenen Schadstoffemissionen durch den Betrieb der Elektro-Pkw ist allerdings von der ökologischen Qualität des genutzten Kraftwerksparks abhängig und in detaillierten Ökobilanzen zu untersuchen. Legt man 20 kWh/100 km zu Grunde, liegen die Treibhausgas-Emissionen eines Elektroautos mit angenommener Steinkohlestrom-Aufladung gleich hoch wie die eines 5 bis 6 l-Benziners.Anmerkung: Hier wird gleich in Basisannahme die schlechtest mögliche Randbedingung gesetzt, nämlich dass der Strom für das Elektroauto zu 100% auf Steinkohlebasis erzeugt wird. Das mag -wegen einer wiederum falschen Energiepolitik des Senats- für Berlin zutreffen. Ganz grundsätzlich stellt aber gerade die Entkopplung der Primärenergieart (Stromerzeugung) von der Nutzenergieart (Mobilität) den strategischen Vorteil des Elektroautos dar. Man kann Elektroantriebe einführen und verbessern. Und man kann sich um die Verbesserung der Stromerzeugung kümmern, ohne dass die Investitionen in die Elektroantriebe hinfällig werden. Speziell Berlin und Brandenburg bieten die Möglichkeit, den in Brandenburg nächtlich erzeugten Windstrom für die Aufladung von Batterien zu nutzen.
Spezifische Elektroautoprobleme
Des weiteren macht der Senat "spezifische" Argumente gegen Elektroantriebe geltend:
Lärmemissionen der außerstädtischen Fahrten, die stärker von Rollgeräuschen als von den Lärmemissionen des Motors geprägt sind (Kolke 1999);Anmerkung: Dies verstehe wer will. Soll der niedrige Geräuschpegel nun ein Argument GEGEN Elektoautos sein, und war man 1999 schon auf dem Stand von heute? Und inwiefern zerschneiden speziell Elektroautos die Landschaft??
Zerschneidung unzerschnittener, verkehrsarmer Räume durch den Ausbau von Verkehrsadern; Verkehrssicherheit oder Aspekte des Verkehrsflusses (Stau).
Reichweite
Und schließlich weist die Senatsmitarbeiterin darauf hin, dass die Reichweiten von Elektroautos heute noch viel zu niedrig und deshalb
problematischseien.Anmerkung: Genau wegen der geringen Reichweite bieten sich doch Elektroautos als innerstädtisches Vehikel doch schon heute an!
ErdgasfahrzeugeDer Senat sei aber nicht untätig hinsichtlich "innovativer Fahrzeugtechnologien". So unterstütze man seit Jahren Erdgasfahrzeuge, weil es hier bereits eine "breite Palette von Fahrzeugen" im Angebot gebe.
ÖPNVDes weiteren verweise man auf den Umweltverbund öffentlicher Verkehrsmittel.
Anmerkung: Dies, obwohl die Anbindung z.B. des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf an das Bahnnetz systematisch zurückgebaut wurde. Weder Verkehrsstädträtin Schmidhofer (GRÜNE) noch die Senatorinnen Lompscher (LINKE) und Junge-Reyer (SPD) hatten sich gegen die Aufgabe der Bahnhöfe Charlottenburg (Regionalverkehr) und Zoo (Fernverkehr) eingesetzt.
"Umweltzone"
Und als Hauptargument gegen eine Unterstützung von Elektroautos im Innenstadtverkehr bringt Frau Dr. Rauterberg-Wulff was? - Die "Umweltzone".
Obwohl die Unwirksamkeit bereits von der BTU Cottbus nachgewiesen wurde und obwohl jeder halbwegs technikinteressierte Bürger weiß, dass aus Ottomotoren kein Feinstaub emittiert wird und somit JEDER Benziner eigentlich eine Fahrerlaubnis für die Umweltzone bekommen müsste. Doch weit gefehlt. Nachträglich wurde das Argument NO2 nachgeschoben womit ein Fahrverbot für Autos ohne Katalysator begründet wurde.
Verwaltungsfahrzeuge mit PrivilegienAls ich in der weiteren Diskussion fragte, warum der Senat denn ausgerechnet seinen eigenen Fuhrpark (u.a. die Polizeistreifen, die Autofahrern ohne Umweltplakette ein Bußgeld auferlegen) von der Plakettenpflicht ausgenommen habe, flüchtet sich die Senatsangestellte in folgende juristische Spitzfindigkeit:
Fahrzeuge der öffentlichen Hand können nur dann ohne Plakette in der Umweltzone fahren, wenn sie die Anforderungen der Ausnahmeregelungen in Anhang 3 der bundesweit gültigen Kennzeichnungverordnung einhalten. Dies gilt z.B. für alle Fahrzeuge, die wie die Polizei Sonderrechte nach § 35 StVO in Anspruch nehmen können. Diese Sonderrechte gibt es übrigens nicht nur für öffentliche Fahrzeuge, sondern auch für Fahrzeuge der Privatwirtschaft, wie im Straßenbau oder der Müllentsorgung. Die anderen generellen Ausnahmeregelungen der Kennzeichnungsverordnung können sogar in weit größerem Umfang von Privatpersonen genutzt werden als von der öffentlichen Hand. Unabhängig von der Plakettenpflicht ist es jedoch so, dass die Streifenfahrzeuge, d.h. die Fahrzeuge der Polizei mit der mit Abstand größten Fahrleistung der Polizei, schon seit 2004 mit Partikelfiltern angeschafft werden und damit schon seit die 2004 die Anforderungen der 2. Stufe der Umweltzone erfüllen, die erst ab 2010 für alle gilt. Für Fahrzeuge der öffentlichen Hand, die nicht unter die generellen Ausnahmen der Kennzeichnungsverordnung fallen, besteht anders als für Fahrzeuge der Privatwirtschaft darüber hinaus keine Möglichkeit Einzelausnahmen zu erhalten (abgesehen von einer verzögerten Nachrüstung oder Ersatzbeschaffung). Ihre Schlussfolgerung, dass die Regelungen der Umweltzone nicht für den eigenen Fuhrpark des Senats gelten, ist daher nicht zutreffend, denn es gibt letztlich deutlich mehr Ausnahmen für privatwirtschaftliche Fahrzeuge als für öffentliche Fahrzeuge.
Senatorin Lompscher
Mit anderen Worten: Man lässt seine Untertanen emotionslos in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Sich selbst nimmt man aber zur Abschirmung des gleichen Risikos aus der Verpflichtung zur Umweltplakette heraus. Als Erklärungsansatz für soviel Arroganz hilft es zu wissen, dass die Umweltsenatorin Lompscher ihre politische Karriere in der FDJ und SED der früheren "DDR" begann. Diese setzt sie nun in der LINKEN fort. Ihre gelernten moralischen Wertvorstellungen scheinen sich nur wenig geändert zu haben.
Ursprünglich veröffentlicht am 11.10.2008
Nach meinen Anfragen beim Senat im August bekam ich nun doch noch eine Antwort darauf, ob Berlin die Einführung von Elektroautos als innerstädtisches Verkehrsmittel unterstützen wird. Anlass für meine Frage waren Initiativen der Londoner und Tokyoer Stadtregierungen sowie die Initiative Project Better Place von Shai Agassi. Außerdem hatten Eon und Volkswagen kurz zuvor den Startschuss für ein Forschungsprojekt Elektromobilität gegeben.
Just am Tage meiner Anfrage verkündeten auch RWE und Daimler ein e-mobility Konzept für Berlin, bestehend aus einem Fuhrpark elektrisch angetriebener Smarts und einem Ladestationenkonzept.
Dies alles ist ja eine Antwort auf die im Sommer dramatisch gestiegenen Öl- und Kraftstoffpreise und die Angst vor dem Klimawandel in unserer Atmospäre.
So, und nun schrieb mir freundlicherweise doch noch Frau Dr. Annette Rauterberg-Wulff aus der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin. Es ergab sich ein reger Autausch von Emails, in dem Frau Rauterberg-Wulff sichtlich wissenschaftlich zu argumentieren bemüht war, unterm Strich wurde jedoch sichtbar wie sehr die Umweltsenatorin Lompscher unbeirrbar an ihrem auf Symbolpolitik fokussierenden Kurs festhält.
Die Antwort auf meine Frage lautet zusammengefasst:
- Nein, Berlin plant keine Unterstützung für die Einführung von Elektroautos als CO2-Senkungs- oder Luftreinhaltemaßnahme.
- Aber immerhin: Elektroautos bekommen eine Grüne Plakette für die Umweltzone (!).
Begründung (Zitat):
CO2-Bilanz
Spezifische Elektroautoprobleme
Des weiteren macht der Senat "spezifische" Argumente gegen Elektroantriebe geltend:
Reichweite
Und schließlich weist die Senatsmitarbeiterin darauf hin, dass die Reichweiten von Elektroautos heute noch viel zu niedrig und deshalb
ErdgasfahrzeugeDer Senat sei aber nicht untätig hinsichtlich "innovativer Fahrzeugtechnologien". So unterstütze man seit Jahren Erdgasfahrzeuge, weil es hier bereits eine "breite Palette von Fahrzeugen" im Angebot gebe.
ÖPNVDes weiteren verweise man auf den Umweltverbund öffentlicher Verkehrsmittel.
Anmerkung: Dies, obwohl die Anbindung z.B. des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf an das Bahnnetz systematisch zurückgebaut wurde. Weder Verkehrsstädträtin Schmidhofer (GRÜNE) noch die Senatorinnen Lompscher (LINKE) und Junge-Reyer (SPD) hatten sich gegen die Aufgabe der Bahnhöfe Charlottenburg (Regionalverkehr) und Zoo (Fernverkehr) eingesetzt.
"Umweltzone"
Und als Hauptargument gegen eine Unterstützung von Elektroautos im Innenstadtverkehr bringt Frau Dr. Rauterberg-Wulff was? - Die "Umweltzone".
Obwohl die Unwirksamkeit bereits von der BTU Cottbus nachgewiesen wurde und obwohl jeder halbwegs technikinteressierte Bürger weiß, dass aus Ottomotoren kein Feinstaub emittiert wird und somit JEDER Benziner eigentlich eine Fahrerlaubnis für die Umweltzone bekommen müsste. Doch weit gefehlt. Nachträglich wurde das Argument NO2 nachgeschoben womit ein Fahrverbot für Autos ohne Katalysator begründet wurde.
Verwaltungsfahrzeuge mit PrivilegienAls ich in der weiteren Diskussion fragte, warum der Senat denn ausgerechnet seinen eigenen Fuhrpark (u.a. die Polizeistreifen, die Autofahrern ohne Umweltplakette ein Bußgeld auferlegen) von der Plakettenpflicht ausgenommen habe, flüchtet sich die Senatsangestellte in folgende juristische Spitzfindigkeit:
Senatorin Lompscher
Mit anderen Worten: Man lässt seine Untertanen emotionslos in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Sich selbst nimmt man aber zur Abschirmung des gleichen Risikos aus der Verpflichtung zur Umweltplakette heraus. Als Erklärungsansatz für soviel Arroganz hilft es zu wissen, dass die Umweltsenatorin Lompscher ihre politische Karriere in der FDJ und SED der früheren "DDR" begann. Diese setzt sie nun in der LINKEN fort. Ihre gelernten moralischen Wertvorstellungen scheinen sich nur wenig geändert zu haben.
Nach meinen Anfragen beim Senat im August bekam ich nun doch noch eine Antwort darauf, ob Berlin die Einführung von Elektroautos als innerstädtisches Verkehrsmittel unterstützen wird. Anlass für meine Frage waren Initiativen der Londoner und Tokyoer Stadtregierungen sowie die Initiative Project Better Place von Shai Agassi. Außerdem hatten Eon und Volkswagen kurz zuvor den Startschuss für ein Forschungsprojekt Elektromobilität gegeben.
Just am Tage meiner Anfrage verkündeten auch RWE und Daimler ein e-mobility Konzept für Berlin, bestehend aus einem Fuhrpark elektrisch angetriebener Smarts und einem Ladestationenkonzept.
Dies alles ist ja eine Antwort auf die im Sommer dramatisch gestiegenen Öl- und Kraftstoffpreise und die Angst vor dem Klimawandel in unserer Atmospäre.
So, und nun schrieb mir freundlicherweise doch noch Frau Dr. Annette Rauterberg-Wulff aus der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin. Es ergab sich ein reger Autausch von Emails, in dem Frau Rauterberg-Wulff sichtlich wissenschaftlich zu argumentieren bemüht war, unterm Strich wurde jedoch sichtbar wie sehr die Umweltsenatorin Lompscher unbeirrbar an ihrem auf Symbolpolitik fokussierenden Kurs festhält.
Die Antwort auf meine Frage lautet zusammengefasst:
- Nein, Berlin plant keine Unterstützung für die Einführung von Elektroautos als CO2-Senkungs- oder Luftreinhaltemaßnahme.
- Aber immerhin: Elektroautos bekommen eine Grüne Plakette für die Umweltzone (!).
Begründung (Zitat):
CO2-Bilanz
Die Gesamtbilanz der luftgetragenen Schadstoffemissionen durch den Betrieb der Elektro-Pkw ist allerdings von der ökologischen Qualität des genutzten Kraftwerksparks abhängig und in detaillierten Ökobilanzen zu untersuchen. Legt man 20 kWh/100 km zu Grunde, liegen die Treibhausgas-Emissionen eines Elektroautos mit angenommener Steinkohlestrom-Aufladung gleich hoch wie die eines 5 bis 6 l-Benziners.Anmerkung: Hier wird gleich in Basisannahme die schlechtest mögliche Randbedingung gesetzt, nämlich dass der Strom für das Elektroauto zu 100% auf Steinkohlebasis erzeugt wird. Das mag -wegen einer wiederum falschen Energiepolitik des Senats- für Berlin zutreffen. Ganz grundsätzlich stellt aber gerade die Entkopplung der Primärenergieart (Stromerzeugung) von der Nutzenergieart (Mobilität) den strategischen Vorteil des Elektroautos dar. Man kann Elektroantriebe einführen und verbessern. Und man kann sich um die Verbesserung der Stromerzeugung kümmern, ohne dass die Investitionen in die Elektroantriebe hinfällig werden. Speziell Berlin und Brandenburg bieten die Möglichkeit, den in Brandenburg nächtlich erzeugten Windstrom für die Aufladung von Batterien zu nutzen.
Spezifische Elektroautoprobleme
Des weiteren macht der Senat "spezifische" Argumente gegen Elektroantriebe geltend:
Lärmemissionen der außerstädtischen Fahrten, die stärker von Rollgeräuschen als von den Lärmemissionen des Motors geprägt sind (Kolke 1999);Anmerkung: Dies verstehe wer will. Soll der niedrige Geräuschpegel nun ein Argument GEGEN Elektoautos sein, und war man 1999 schon auf dem Stand von heute? Und inwiefern zerschneiden speziell Elektroautos die Landschaft??
Zerschneidung unzerschnittener, verkehrsarmer Räume durch den Ausbau von Verkehrsadern; Verkehrssicherheit oder Aspekte des Verkehrsflusses (Stau).
Reichweite
Und schließlich weist die Senatsmitarbeiterin darauf hin, dass die Reichweiten von Elektroautos heute noch viel zu niedrig und deshalb
problematischseien.Anmerkung: Genau wegen der geringen Reichweite bieten sich doch Elektroautos als innerstädtisches Vehikel doch schon heute an!
ErdgasfahrzeugeDer Senat sei aber nicht untätig hinsichtlich "innovativer Fahrzeugtechnologien". So unterstütze man seit Jahren Erdgasfahrzeuge, weil es hier bereits eine "breite Palette von Fahrzeugen" im Angebot gebe.
ÖPNVDes weiteren verweise man auf den Umweltverbund öffentlicher Verkehrsmittel.
Anmerkung: Dies, obwohl die Anbindung z.B. des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf an das Bahnnetz systematisch zurückgebaut wurde. Weder Verkehrsstädträtin Schmidhofer (GRÜNE) noch die Senatorinnen Lompscher (LINKE) und Junge-Reyer (SPD) hatten sich gegen die Aufgabe der Bahnhöfe Charlottenburg (Regionalverkehr) und Zoo (Fernverkehr) eingesetzt.
"Umweltzone"
Und als Hauptargument gegen eine Unterstützung von Elektroautos im Innenstadtverkehr bringt Frau Dr. Rauterberg-Wulff was? - Die "Umweltzone".
Obwohl die Unwirksamkeit bereits von der BTU Cottbus nachgewiesen wurde und obwohl jeder halbwegs technikinteressierte Bürger weiß, dass aus Ottomotoren kein Feinstaub emittiert wird und somit JEDER Benziner eigentlich eine Fahrerlaubnis für die Umweltzone bekommen müsste. Doch weit gefehlt. Nachträglich wurde das Argument NO2 nachgeschoben womit ein Fahrverbot für Autos ohne Katalysator begründet wurde.
Verwaltungsfahrzeuge mit PrivilegienAls ich in der weiteren Diskussion fragte, warum der Senat denn ausgerechnet seinen eigenen Fuhrpark (u.a. die Polizeistreifen, die Autofahrern ohne Umweltplakette ein Bußgeld auferlegen) von der Plakettenpflicht ausgenommen habe, flüchtet sich die Senatsangestellte in folgende juristische Spitzfindigkeit:
Fahrzeuge der öffentlichen Hand können nur dann ohne Plakette in der Umweltzone fahren, wenn sie die Anforderungen der Ausnahmeregelungen in Anhang 3 der bundesweit gültigen Kennzeichnungverordnung einhalten. Dies gilt z.B. für alle Fahrzeuge, die wie die Polizei Sonderrechte nach § 35 StVO in Anspruch nehmen können. Diese Sonderrechte gibt es übrigens nicht nur für öffentliche Fahrzeuge, sondern auch für Fahrzeuge der Privatwirtschaft, wie im Straßenbau oder der Müllentsorgung. Die anderen generellen Ausnahmeregelungen der Kennzeichnungsverordnung können sogar in weit größerem Umfang von Privatpersonen genutzt werden als von der öffentlichen Hand. Unabhängig von der Plakettenpflicht ist es jedoch so, dass die Streifenfahrzeuge, d.h. die Fahrzeuge der Polizei mit der mit Abstand größten Fahrleistung der Polizei, schon seit 2004 mit Partikelfiltern angeschafft werden und damit schon seit die 2004 die Anforderungen der 2. Stufe der Umweltzone erfüllen, die erst ab 2010 für alle gilt. Für Fahrzeuge der öffentlichen Hand, die nicht unter die generellen Ausnahmen der Kennzeichnungsverordnung fallen, besteht anders als für Fahrzeuge der Privatwirtschaft darüber hinaus keine Möglichkeit Einzelausnahmen zu erhalten (abgesehen von einer verzögerten Nachrüstung oder Ersatzbeschaffung). Ihre Schlussfolgerung, dass die Regelungen der Umweltzone nicht für den eigenen Fuhrpark des Senats gelten, ist daher nicht zutreffend, denn es gibt letztlich deutlich mehr Ausnahmen für privatwirtschaftliche Fahrzeuge als für öffentliche Fahrzeuge.
Senatorin Lompscher
Mit anderen Worten: Man lässt seine Untertanen emotionslos in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Sich selbst nimmt man aber zur Abschirmung des gleichen Risikos aus der Verpflichtung zur Umweltplakette heraus. Als Erklärungsansatz für soviel Arroganz hilft es zu wissen, dass die Umweltsenatorin Lompscher ihre politische Karriere in der FDJ und SED der früheren "DDR" begann. Diese setzt sie nun in der LINKEN fort. Ihre gelernten moralischen Wertvorstellungen scheinen sich nur wenig geändert zu haben.
Freitag, 10. Oktober 2008
Zitat des Tages
Denn es ist ein Bürgerrecht, vor offensichtlichen Betrügern - insbesondere wenn sie weiße Kragen tragen - geschützt zu werden.Egon Dobat (gefunden bei liberalis)
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Bremsweg wächst überproportional mit der Geschwindigkeit
Der ADAC hat folgende interessante Crashtestergebnisse veröffentlich, die gerade im Herbst interessant werden:
Entfernung zum Hindernis: 50m
Vollbremsung bei Tempo 80km/h: Kein Aufprall aufs Hindernis
Aufprallgeschwindigkeit bei Vollbremsung aus Tempo 100km/h: 64 km/h
Aufprallgeschwindigkeit bei Vollbremsung aus Tempo 110km/h: 80 km/h
Da staunt man. Nur 20km/h Unterschied bewirken den Unterschied zwischen kein Aufprall und Aufprall mit mehr als 60.
Entfernung zum Hindernis: 50m
Vollbremsung bei Tempo 80km/h: Kein Aufprall aufs Hindernis
Aufprallgeschwindigkeit bei Vollbremsung aus Tempo 100km/h: 64 km/h
Aufprallgeschwindigkeit bei Vollbremsung aus Tempo 110km/h: 80 km/h
Da staunt man. Nur 20km/h Unterschied bewirken den Unterschied zwischen kein Aufprall und Aufprall mit mehr als 60.
Schnäppchenzeit :-)
Auch wenn der DAX heute abend zu einem großen Rebound nach oben setzen dürfte, geht der Trend abwärts. Panische Zeiten, einerseits. Andererseits ist dies die Gelegenheit zu außerordentlichen Schnäppchen. Denn die Täterschicht in Frankfurt, Zürich und New York fängt an, ihre "Assets" notzuverkaufen. Porsches und Immobilien schwemmen auf den Markt.
Schön, wenn man jetzt flüssig ist..
Schön, wenn man jetzt flüssig ist..
Montag, 6. Oktober 2008
Mein IQ Testergebnis
Na?! Auch schon den Hochbegabten IQ-Test bei der FTD gemacht? Ich ja. Hier ist mein Ergebnis :-))


Ich schwöre, ich habe nicht gegoogelt!


Ich schwöre, ich habe nicht gegoogelt!
Sonntag, 5. Oktober 2008
Stepping 'round St. Petersburg...
.. when I saw it was the time for a change:

Schlimm: jetzt geht es auch den russischen Oligarchen an den Kragen - allerdings nur denen ohne gute Kremlkontakte.

Schlimm: jetzt geht es auch den russischen Oligarchen an den Kragen - allerdings nur denen ohne gute Kremlkontakte.
Freitag, 3. Oktober 2008
Chronik der Wende

Die Ministergärten, in denen die nicht immer ausgelasteten Bediensteten der Ländervertretungen gerne zum Buffet an Sonntagsrede einladen, öffnen am Tag der deutschen Einheit immer ihre Türen. Der Besuch lohnt sich, denn hier kann man unseren Nationalfeiertag ziemlich gepflegt begehen. In jeder Landesvertretung gibt es "local flavor" auf die Gabel und ins Glas.

Anders sieht es dort aus, wo der Berliner Senat für die Party verantwortlich zeichnet: Auf der Straße des 17. Juni. Systematisch ist die Straße zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule zu einer schlechten Kirmes verkommen. Und egal, ob eine Krankenkasse hier was feiert, oder Rollschuhläufer, oder Radfahrerinnen über 40 oder eben Wir, das Volk, unsere Wiedervereinigung: Es ist immer die gleiche platte Kirmes. Vom Brandenburger Tor sieht man mal überhaupt nix, weil eine immer größere Bühne mit Kirmesmusikanten die Sicht versperrt. Schade eigentlich. Man versteht, warum immer weniger Leute, vor allem Schüler, wissen, was die "DDR" war. Allen ernstes hörten wir in dieser Woche in einem Radiointerview auf der Straße Jugendliche sagen, dass Westdeutschland ja erst nach dem Mauerfall von seinen Stacheldrahtgrenzen befreit wurde!
Ja, haben die nie Chronik der Wende geguckt??
Und während man so Unter den Linden spaziert, seinen Kaffee bei Einstein schlürft, wer kommt da -hahahar!- um die Ecke? Der Altkanzler. Den Titel kann man inzwischen wörtlich nehmen. Er sieht alt aus, der Mann. Das zähnebleckende Grinsen ist immer noch das Gleiche. Nur mit Hund an der Leine (welch Wortspiel!) habe ich ihn noch nie gesehen. Sieht aus wie ein Rentner, der mit Doris seine Enkelkinder über den Boulevard schiebt.
Samstag, 27. September 2008
Ruf baut Elektro 911er
Während wir noch überlegen, wieviel Aufwand es wäre, einen alten Porsche 924 auf Elektroantrieb umzubauen, schreitet der Porscheveredler Ruf im allgäuischen Pfaffenhausen zur Tat: Das Haus will im Oktober eine erste Version mit Lithium-Ionen Batterie im Oktober vorstellen. Der Elektro 911er soll 204 PS und ein Drehmoment von 650 Nm aufweisen. (Quellen: Automobilwoche, n-tv)
Bin sehr gespannt! Bin auch auf die Reaktion aus Zuffenhausen gespannt. Das ist für das Porsche Marketing ja sehr bequem, wenn nun erst einmal Ruf antestet, wie ein elektrisch angetriebener, geräuscharmer 911er so ankommt.
Trotzdem: Da der 924er ein sehr sparsamer Porsche ist, sollte man auch ihn mal umbauen. Da die elektrifizierte Version kein Getriebe braucht, wäre natürlich auch das Transaxleprinzip -und damit eines der markantesten technischen Merkmale dieser Baureihe- obsolet. Aber das ist kein K.O. Kriterium...
Bin sehr gespannt! Bin auch auf die Reaktion aus Zuffenhausen gespannt. Das ist für das Porsche Marketing ja sehr bequem, wenn nun erst einmal Ruf antestet, wie ein elektrisch angetriebener, geräuscharmer 911er so ankommt.
Trotzdem: Da der 924er ein sehr sparsamer Porsche ist, sollte man auch ihn mal umbauen. Da die elektrifizierte Version kein Getriebe braucht, wäre natürlich auch das Transaxleprinzip -und damit eines der markantesten technischen Merkmale dieser Baureihe- obsolet. Aber das ist kein K.O. Kriterium...
Donnerstag, 25. September 2008
VW Golf Kongress in Berlin
Gestern wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit (warum eigentlich? Apple zeigt hier, wie es eigentlich geht.) der VW Kongress an der Leipziger Straße eröffnet. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, sprach von einer "Win-Win-Situation" für Berlin und Volkswagen. Wie kommt er darauf? :
- Neuwagenfahrern in Friedrichshain und Kreuzberg lassen Innensenator und Polizeipräsident ausrichten, wer abends provozierend parke, solle sich nicht wundern, wenn sein Auto in Brand gesteckt würde.
- Die Umweltzone hat tausende Selbstständige und Berufspendler in finanzielle Nöte gebracht. Gleichzeitig erteilte die Stadt ihrem eigenen Fuhrpark aus finanziellen Gründen tausende "Sondergenehmigungen".
- Radfahrer werden gegen Autofahrer aufgehetzt - und mit immer riskanteren Radwegkonzepten in Gefahr gebracht.
- Unsägliche Ampelschaltungen ("Rote" Wellen) verursachen Staus, Abgase und Bremsabrieb (Feinstaub).
- Neuwagenfahrern in Friedrichshain und Kreuzberg lassen Innensenator und Polizeipräsident ausrichten, wer abends provozierend parke, solle sich nicht wundern, wenn sein Auto in Brand gesteckt würde.
- Die Umweltzone hat tausende Selbstständige und Berufspendler in finanzielle Nöte gebracht. Gleichzeitig erteilte die Stadt ihrem eigenen Fuhrpark aus finanziellen Gründen tausende "Sondergenehmigungen".
- Radfahrer werden gegen Autofahrer aufgehetzt - und mit immer riskanteren Radwegkonzepten in Gefahr gebracht.
- Unsägliche Ampelschaltungen ("Rote" Wellen) verursachen Staus, Abgase und Bremsabrieb (Feinstaub).
Mittwoch, 24. September 2008
Conti startet Serienproduktion von Lithium-Ionen Modulen

(Foto: Continental Mediacenter)
Weltpremiere: Continental hat heute in Nürnberg die Serienproduktion von Lithium-Ionen Batterien für Hybridfahrzeuge gestartet (Conti Pressemitteilung). Damit ist Conti der erste Serienproduzent weltweit. Als erster Kunde steht Daimler bereits fest (Mercedes S400 BlueHybrid). 2009. Auch der Volt von GM ist im Gespräch.
Die von Continental entwickelte Batterie wiegt zirka 25 Kilogramm und hat einen Platzbedarf von rund 13 Litern. Damit kann der Elektromotor mit bis zu 19 kW den Verbrennungsmotor unterstützen und so etwa beim Beschleunigen oder Anfahren erheblich Treibstoff sparen.
Außerdem hat Conti kürzliche folgende Produkte neu vorgestellt:
- Das Feedback Gaspedal, das in Gefahrensituationen und bei unökonomischer Fahrweise vibriert und einen Gegendruck aufbaut ("Accelerator Force Feedback Pedal"). Laut Conti ist jeder zweite Unfall ein Auffahrunfall und die häufigste Ursache hier ist die Unaufmerksamkeit des Fahrers für die unmittelbare Gefahr. Dieses Risiko könne mit dem sehr schnell reagierenden, auf einem elektrischen Stellmotor basierenden haptischen Gaspedal erheblich reduziert werden.

(Foto: Continental Mediacenter)
- Das Konzept eHorizon stellt anderen Steuergeräten Navigationsdaten zur Verfügung. Empfänger können sein: Die Getriebesteuerung (Schaltempfehlung oder Gangvorwahl bei anstehender Berg- oder Talfahrt oder Kurven) und die Motorsteuerung (Pressemitteilung).
Samstag, 20. September 2008
Auch GM sozialisiert seine Verluste und privatisiert Gewinne
Das Statement von Carl-Peter Foster (s.u.) ist erst ein paar Tage alt: Die Entwicklung von Elektroautos sei eine so gewaltige Aufgabe für die Autohersteller, dass man sie diesen nicht allein aufbürden dürfe. (Mit anderen Worte: Unser gigantisches Versagen ist kein Hinweis auf unsere Führungsqualität sondern auf die Dimension der Aufgabe, aus der wir unser Prestige ziehen.).
Also, die US-Regierung solle GM bitte unter die Arme greifen, wenn die Leute keine Pick-Up's mehr kaufen wollten.
GM CEO Rick Wagoner setzte diese Woche noch einen drauf: Bei einem Tischgespräch der Wahsington Post mit Managern der "Großen Drei" versetzte Wagoner, er könne nicht garantieren, dass er für die Batterien des Hoffnungsträger Volt einen US-Lieferanten auswählen würde.
Gut, finanzieren (besser: dafür haften) soll der amerikanische Steuerzahler die Managementfehlentscheidungen seiner Elite. Aber das soll nicht heißen, dass anschließend Arbeitsplätze im eigenen Lande entstehen würden...
Also, die US-Regierung solle GM bitte unter die Arme greifen, wenn die Leute keine Pick-Up's mehr kaufen wollten.
GM CEO Rick Wagoner setzte diese Woche noch einen drauf: Bei einem Tischgespräch der Wahsington Post mit Managern der "Großen Drei" versetzte Wagoner, er könne nicht garantieren, dass er für die Batterien des Hoffnungsträger Volt einen US-Lieferanten auswählen würde.
Gut, finanzieren (besser: dafür haften) soll der amerikanische Steuerzahler die Managementfehlentscheidungen seiner Elite. Aber das soll nicht heißen, dass anschließend Arbeitsplätze im eigenen Lande entstehen würden...
Freitag, 19. September 2008
Ein Tag in Eddie's Leben
Ein Viertel des tatsächlichen Kraftstoffverbrauchs hängen von Eddie's Fahrstil ab. Das muss man ihm 10 mal am Tag sagen. Diese Aufgabe übernimmt künftig das Auto.
Ingenieure aus der Navigationsbranche zeigen auf einem Planeten namens ERTICO, wie das aussehen wird.
Ingenieure aus der Navigationsbranche zeigen auf einem Planeten namens ERTICO, wie das aussehen wird.
Donnerstag, 18. September 2008
Westzeit Story
Mittwoch, 17. September 2008
Carl-Peter Foster im Interview
In einem Interview mit der Deutschen Welle (Live Stream) antwortete Carl-Peter Foster, Chef von GM Europe..
...auf die Frage, was GM in den vergangenen Jahren falsch gemacht habe: "GM trägt die Pensionslasten für seine ehemaligen Mitarbeiter selbst. Dieses Geschäftsmodell ist nicht mehr tragfähig." Kein Wort zur verschlafenen Reaktion auf die steigenden Ölpreise und die verfehlte SUV-Strategie. Der Reporter hakt nach. Foster dazu lapidar: "Die SUVs ermöglichten hohe Margen. Es war klar, dass wir die nutzen." Das ist alles. Mit anderen Worten: Konsequente Leugnung eigener, existenzbedrohender Managementfehler.
.. auf die Frage, warum GM den Staat anpumpe um ein Elektroauto zu entwickeln, immerhin die einzige Fluchtrichtung, die noch verbleibe: "Die Entwicklung einer neuen Mobilität ist eine Riesenaufgabe. Die kann man nicht allein einzelnen Unternehmen aufbürden."
Und dieser Mann wird als Nachfolger von Wendelin Wiedeking gehandelt?
...auf die Frage, was GM in den vergangenen Jahren falsch gemacht habe: "GM trägt die Pensionslasten für seine ehemaligen Mitarbeiter selbst. Dieses Geschäftsmodell ist nicht mehr tragfähig." Kein Wort zur verschlafenen Reaktion auf die steigenden Ölpreise und die verfehlte SUV-Strategie. Der Reporter hakt nach. Foster dazu lapidar: "Die SUVs ermöglichten hohe Margen. Es war klar, dass wir die nutzen." Das ist alles. Mit anderen Worten: Konsequente Leugnung eigener, existenzbedrohender Managementfehler.
.. auf die Frage, warum GM den Staat anpumpe um ein Elektroauto zu entwickeln, immerhin die einzige Fluchtrichtung, die noch verbleibe: "Die Entwicklung einer neuen Mobilität ist eine Riesenaufgabe. Die kann man nicht allein einzelnen Unternehmen aufbürden."
Und dieser Mann wird als Nachfolger von Wendelin Wiedeking gehandelt?
Montag, 15. September 2008
Porsche lüftet den Vorhang: Das Panamera Webspecial
Die Börsen stürzen, Investmentbanker stellen Hartz IV Anträge und stornieren ihre Bestellungen. Ministerpräsident Oettinger bringt mit Polizeieskorte seinen Entwurf zum neuen Volkswagengesetz in den Bundesrat. Währenddessen sitzt der Familienrat über sein Enfant Terrible zu Gericht.
Mit anderen Worten: Die Kanonen donnern. Zeit zu kaufen. Oder ein neues Luxusprodukt zu launchen? Porsche jedenfalls startet unter www.porsche.de ein Webspecial über das kommende viertürige Coupe. Mit Videos der Prototypen, stahlgewordene Appelle an die Familienehre - oder freudsche Projektionen des Unbewussten?
Mein Cousin, was verbirgst Du so bang Dein Gesicht?
Siehst, Ferdinand, Du den Erlkönig nicht?!
Ich seh ihn, mich reizt seine hohe Gestalt.
Doch ist er nicht willig, so brauch ich Gewalt.
Dem Erlkönig grausets, er raset geschwind.
Er streckt seine Waffen, das terrible Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
Mit anderen Worten: Die Kanonen donnern. Zeit zu kaufen. Oder ein neues Luxusprodukt zu launchen? Porsche jedenfalls startet unter www.porsche.de ein Webspecial über das kommende viertürige Coupe. Mit Videos der Prototypen, stahlgewordene Appelle an die Familienehre - oder freudsche Projektionen des Unbewussten?
Mein Cousin, was verbirgst Du so bang Dein Gesicht?
Siehst, Ferdinand, Du den Erlkönig nicht?!
Ich seh ihn, mich reizt seine hohe Gestalt.
Doch ist er nicht willig, so brauch ich Gewalt.
Dem Erlkönig grausets, er raset geschwind.
Er streckt seine Waffen, das terrible Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
Freitag, 12. September 2008
Mittwoch, 10. September 2008
"Save the Yuppie" Free Concert
Vor zwanzig Jahren ging es der Wallstreet schon einmal schlecht. Am 19. Oktober 1987 fiel der Dow Jones um mehr als 20%. Bis heute weiß keiner, warum. Anders als heute. Wir wissen jetzt: Investmentbanker können nicht mit Geld umgehen. Analysten und Volkswirte predigen uns die Kurse von gestern. Apropos predigen: Seinerzeit erbarmte sich Bono, dessen Dauerhausse damals begann, und lud in San Francisco zum "Rettet die Yuppies!" Benefiz Konzert.
Wir zücken das Gesangsbuch und lassen gedanklich den Hut für die Lehman Brothers herumgehen.
Wir zücken das Gesangsbuch und lassen gedanklich den Hut für die Lehman Brothers herumgehen.
Montag, 8. September 2008
Ist Navigation eine Fahrzeug- oder eine persönliche Funktion?
Die Entwicklung von Navigationssystemen ist buchstäblich an einer Weggabelung angekommen.
Der eine Pfad führt zu einer immer engeren Verzahnung von Navigation und Bordnetz. Z.B. fängt benzinsparendes Fahren schon mit der Auswahl einer ökonomischen Route an: Vermeidung von Linksabbiegern, Berg-Tal-Routen, Ampelkreuzungen etc. Auch das Management des Energiespeichers von Hybridfahrzeugen kann von einer Routenvorschau profitieren.
Der andere Pfad sieht das Auto eher als Dockingstation für die stets mitgeführten Funktionen und Daten. Wer aus den Adressdaten seines iPhone oder anderen Smartphone Adressbuch gleich ein Navigationsziel erzeugen will, braucht eine Schnittstelle zum festeingebauten Navi oder -wenn das Smartphone selbst eine Navigationsfunktion hat- eine Cradle oder Dockingstation. Auch eine Schnittstelle zu den künftigen virtuellen "Headup-Displays" wäre sinnvoll.
Wofür sollen sich Fahrzeughersteller entscheiden? Ich kann mir vorstellen, dass die Kundenwünsche hier quer durch die Fahrzeugsegmente gehen. Der Fahrer eines gehobenen Dienstwagen legt vielleicht mehr Wert auf die relativ günstige Integration seines Smartphones und verzichtet auf Energiesparfunktionen. Während die Fahrerin eines sparsamen, smarten Kleinwagens eher die teure integrierte Festeinbaunavi -allerdings nur zum günstigen Preis- will?
Die IFA hat gezeigt, dass die Innovationswelle auch bei den mobilen Navis noch nicht ausläuft.
Open Source Projekte wie Open Street Map und Map Share von TomTom/TeleAtlas zeigen, dass User durchaus bereit sind, bei der Kartenpflege mit zu helfen, bei gesteigerter Toleranz gegenüber Kartenfehlern. Die Anreicherung der Karten mit POIs und 3D-Bildern wird also zu einer Angelegenheit der vernetzten Community.
Eine direkte Vernetzung festeingebauter Navis ist derzeit noch undenkbar. Aus Sicherheitsgründen, zum Schutz des Bordnetzes.
Die Entscheidung für den richtigen Pfad hängt also sehr von den Wünschen der Fahrzeugkunden ab. Es lässt sich nicht vom Fahrzeugmodel auf eine eindeutige Antwort schließen. Man sollte die Kunden befragen...
Der eine Pfad führt zu einer immer engeren Verzahnung von Navigation und Bordnetz. Z.B. fängt benzinsparendes Fahren schon mit der Auswahl einer ökonomischen Route an: Vermeidung von Linksabbiegern, Berg-Tal-Routen, Ampelkreuzungen etc. Auch das Management des Energiespeichers von Hybridfahrzeugen kann von einer Routenvorschau profitieren.
Der andere Pfad sieht das Auto eher als Dockingstation für die stets mitgeführten Funktionen und Daten. Wer aus den Adressdaten seines iPhone oder anderen Smartphone Adressbuch gleich ein Navigationsziel erzeugen will, braucht eine Schnittstelle zum festeingebauten Navi oder -wenn das Smartphone selbst eine Navigationsfunktion hat- eine Cradle oder Dockingstation. Auch eine Schnittstelle zu den künftigen virtuellen "Headup-Displays" wäre sinnvoll.
Wofür sollen sich Fahrzeughersteller entscheiden? Ich kann mir vorstellen, dass die Kundenwünsche hier quer durch die Fahrzeugsegmente gehen. Der Fahrer eines gehobenen Dienstwagen legt vielleicht mehr Wert auf die relativ günstige Integration seines Smartphones und verzichtet auf Energiesparfunktionen. Während die Fahrerin eines sparsamen, smarten Kleinwagens eher die teure integrierte Festeinbaunavi -allerdings nur zum günstigen Preis- will?
Die IFA hat gezeigt, dass die Innovationswelle auch bei den mobilen Navis noch nicht ausläuft.
Open Source Projekte wie Open Street Map und Map Share von TomTom/TeleAtlas zeigen, dass User durchaus bereit sind, bei der Kartenpflege mit zu helfen, bei gesteigerter Toleranz gegenüber Kartenfehlern. Die Anreicherung der Karten mit POIs und 3D-Bildern wird also zu einer Angelegenheit der vernetzten Community.
Eine direkte Vernetzung festeingebauter Navis ist derzeit noch undenkbar. Aus Sicherheitsgründen, zum Schutz des Bordnetzes.
Die Entscheidung für den richtigen Pfad hängt also sehr von den Wünschen der Fahrzeugkunden ab. Es lässt sich nicht vom Fahrzeugmodel auf eine eindeutige Antwort schließen. Man sollte die Kunden befragen...
Freitag, 5. September 2008
Den Akku fürs Elektrofahrrad im Büro laden?
Das könnte die Lösung für unsere Probleme Pendlerpauschale und Benzinpreis werden: Elektrofahrräder im Hybridbetrieb (Muskel + Strom) sind im kommen. Schreibt der Stern. Den Lithium-Ionen Akku kann man an jeder Steckdose laden. Warum also nicht im Büro??
Die Preise bewegen sich allerdings zwischen 1.500 und 3.000 EURO.
Angucken kann man sich die neuesten Modelle derzeit in Friedrichshafen.
Online Infos gibts beim Verband ExtraEnergy.
Die Preise bewegen sich allerdings zwischen 1.500 und 3.000 EURO.
Angucken kann man sich die neuesten Modelle derzeit in Friedrichshafen.
Online Infos gibts beim Verband ExtraEnergy.
Daimler 2.0
Nicht jeder Automobilhersteller tut sich leicht mit neuen Produktideen. Manche legen ihren Kunden weiße Zettel vor. Sollen die Kunden doch sagen, was sie haben wollen. Bei anderen entscheidet der Technikvorstand - einsam und unvorhersehbar. Hinter diesen "Strategien" stehen Probleme mit dem Selbstverständnis - als Unternehmen und ganz individuell.
Daimler hingegen traut sich was. Inspiriert von Open Innovation und vom neuen Verständnis des Unterschiedes zwischen "Pull" und "Push" wurde intern eine neue Ideenplattform gestartet. Wie man hört, strömen die Mitarbeiter nur so ins Forum. Vielleicht wird man sich irgendwann trauen, so eine Plattformen auch für Kunden und Werkstätten zu öffnen?

Daimler gesteht sich ein, dass erfolgreiche Produktideen eine Mischung aus Inspiration, Assoziation, Erfahrung und Feedback ist. Die Generierung erfolgreicher Produktideen braucht einen Wertschöpfungskreislauf aus Service, FuE, Produktmangement, Produktion und Vertrieb. Das nötige Wissen entsteht an all diesen Stellen, aber keiner hört bislang hin, keiner kombiniert es, keiner assoziiert es. Weil es Managern nur dann um den Erfolg des Ganzen geht, wenn dies in ihren Zielvorgaben steht (jemals von Teamzielen für mittlere Manager gehört??).
Die Herausforderungen für die Automobilhersteller sind groß genug. Sie lassen sich nicht mit Optimierungen allein bewältigen, sondern mit mutigen Offensiven.
Daimler wird heute um 12.30h in Berlin einen weiteren Schritt machen. Zusammen mit RWE werden sie den Start des e-mobility Projekt verkünden.
Daimler hingegen traut sich was. Inspiriert von Open Innovation und vom neuen Verständnis des Unterschiedes zwischen "Pull" und "Push" wurde intern eine neue Ideenplattform gestartet. Wie man hört, strömen die Mitarbeiter nur so ins Forum. Vielleicht wird man sich irgendwann trauen, so eine Plattformen auch für Kunden und Werkstätten zu öffnen?

Daimler gesteht sich ein, dass erfolgreiche Produktideen eine Mischung aus Inspiration, Assoziation, Erfahrung und Feedback ist. Die Generierung erfolgreicher Produktideen braucht einen Wertschöpfungskreislauf aus Service, FuE, Produktmangement, Produktion und Vertrieb. Das nötige Wissen entsteht an all diesen Stellen, aber keiner hört bislang hin, keiner kombiniert es, keiner assoziiert es. Weil es Managern nur dann um den Erfolg des Ganzen geht, wenn dies in ihren Zielvorgaben steht (jemals von Teamzielen für mittlere Manager gehört??).
Die Herausforderungen für die Automobilhersteller sind groß genug. Sie lassen sich nicht mit Optimierungen allein bewältigen, sondern mit mutigen Offensiven.
Daimler wird heute um 12.30h in Berlin einen weiteren Schritt machen. Zusammen mit RWE werden sie den Start des e-mobility Projekt verkünden.
Donnerstag, 4. September 2008
Supercaps für Leistungsspitzen im Bordnetz
Eine möglichst effektive Nutzbremsung (Rekuperation) braucht einen Energiespeicher mit hoher Leistungsdichte und niedrigem Innenwiderstand. Eine Batterie z.B. hat einen viel zu hohen Innenwiderstand um das kurzzeitige aber hohe Leistungsangebot einer Nutzbremsung einfangen zu können.
Viel besser geeignet sind hierfür Kondensatoren mit hoher Leistungsdichte - auch Supercaps genannt. Typischerweise werden hier Doppelschichtkondensatoren eingesetzt, die so ausgelegt sind, dass sie im Sekundenbereich mit hoher Leistung effektiv geladen werden können. Der niedrige Innenwiderstand gilt nur für niedrige Lade- und Entladefrequenzen, denn die komplexe Impedanz eines Kondensators steig mit jwC.
Zu den Vorteilen des Supercaps gegenüber der Batterie gehört neben dem niedrigen Leistungsgewicht, dass er durch Lade-Entlade-Zyklen kaum altert. Damit eignen sie sich sehr gut für die Rekuperation im Hybridfahrzeug.
Um ein Gefühl für die Leistungsauslegung zu geben: Pro Tonne Fahrzeuggewicht benötigt man laut VDI meistens (abhängig von der Geschwindigkeitsdifferenz und Zeitvorgabe) zwischen 10 und 20 kW Bremsleistung. Die höchste Bremsleistung wird auf der Autobahn benötigt, sie fällt aber im Fahrzyklus relativ selten an. Deshalb lohnt sich eine Dimensionierung der Supercaps hierfür nicht, und deshalb fängt eine Nutzbremsung auf der Autobahn typischerweise nur max. 10% der Bremsleistung im Supercap ein. Im gemischten Zyklus werden 15% Verbrauchssenkung erzielt (VDI).
D.h. auch wer nicht im Stadtverkehr rein elektrisch fahren will und deshalb auf einen Full-Hybrid verzichten will, kann mit mit der Nutzbremsung eines Mild-Hybrid 15% Energie und CO2 sparen.
Begrenzt wird dieser Wert durch die erzielbaren Leistungsdichten pro Gewicht und pro Volumen. In einem BMW X3 "Efficient Dynamics" Prototypen wurden beispielsweise die Seitenschweller als Bauraum für Supercaps komplett ausgefüllt.
Von einer Kombination von Batterie (als Energiespeicher) und Supercap (als Leistungsspeicher) profitiert die Lebensdauer der Batterie, da sie gerade von der höchsten Beanspruchung einer Leistungsspitze entlastet wird. Zudem muss man die Batterie eines Hybridfahrzeugs nicht mehr für die höchste Leistungsspitze dimensionieren, was Gewicht einspart. Auch kann man u.U. die Einführung einer zweiten, höheren (42V) Spannungsebene im Bordnetz hinauszögern.
Für reine Elektrofahrzeuge stellt der Supercap wiederum keine Entlastung dar, da die Batterie eh für lange Reichweiten dimensioniert wird, und damit eine für Rekuperation oder andere Leistungsspitzen genügend hohe Spitzenleistung einher geht.
Interessant ist auch noch folgender Zusammenhang, der wieder einmal dem intuitiv empfundenen "Leistungsgefühl" des Autofahrers widerspricht:
Die benötigte Leistung eines Fahrzeugs hängt viel mehr von seiner vorgegebenen Beschleunigung ab als von seiner Masse. Gibt man beispielsweise ein Limit für die Beschleunigung von 0 auf 100, dann brauchen fast alle Fahrzeugklassen hierfür die gleiche Leistung. Ist das schwerste Fahrzeug (SUV) doppelt so schwer wie das leichteste, so benötigt es trotzdem nur ca. 10% mehr Leistung. Ein SUV wird also nicht durch sein Gewicht zur Energievernichtungsmaschine, sondern durch die Vorgabe hoher Beschleunigungswerte.
Daraus folgt auch, dass die heute gängige Übermotorisierung weniger aus gestiegenen Höchstgeschwindigkeiten resultiert, sondern aus besseren Beschleunigungswerten.
Quellen: "Supercaps - Eigenschaften und Fahrzeuganwendungen", VDI Berichte 2005, WIMA (Hersteller),
Viel besser geeignet sind hierfür Kondensatoren mit hoher Leistungsdichte - auch Supercaps genannt. Typischerweise werden hier Doppelschichtkondensatoren eingesetzt, die so ausgelegt sind, dass sie im Sekundenbereich mit hoher Leistung effektiv geladen werden können. Der niedrige Innenwiderstand gilt nur für niedrige Lade- und Entladefrequenzen, denn die komplexe Impedanz eines Kondensators steig mit jwC.
Zu den Vorteilen des Supercaps gegenüber der Batterie gehört neben dem niedrigen Leistungsgewicht, dass er durch Lade-Entlade-Zyklen kaum altert. Damit eignen sie sich sehr gut für die Rekuperation im Hybridfahrzeug.
Um ein Gefühl für die Leistungsauslegung zu geben: Pro Tonne Fahrzeuggewicht benötigt man laut VDI meistens (abhängig von der Geschwindigkeitsdifferenz und Zeitvorgabe) zwischen 10 und 20 kW Bremsleistung. Die höchste Bremsleistung wird auf der Autobahn benötigt, sie fällt aber im Fahrzyklus relativ selten an. Deshalb lohnt sich eine Dimensionierung der Supercaps hierfür nicht, und deshalb fängt eine Nutzbremsung auf der Autobahn typischerweise nur max. 10% der Bremsleistung im Supercap ein. Im gemischten Zyklus werden 15% Verbrauchssenkung erzielt (VDI).
D.h. auch wer nicht im Stadtverkehr rein elektrisch fahren will und deshalb auf einen Full-Hybrid verzichten will, kann mit mit der Nutzbremsung eines Mild-Hybrid 15% Energie und CO2 sparen.
Begrenzt wird dieser Wert durch die erzielbaren Leistungsdichten pro Gewicht und pro Volumen. In einem BMW X3 "Efficient Dynamics" Prototypen wurden beispielsweise die Seitenschweller als Bauraum für Supercaps komplett ausgefüllt.
Von einer Kombination von Batterie (als Energiespeicher) und Supercap (als Leistungsspeicher) profitiert die Lebensdauer der Batterie, da sie gerade von der höchsten Beanspruchung einer Leistungsspitze entlastet wird. Zudem muss man die Batterie eines Hybridfahrzeugs nicht mehr für die höchste Leistungsspitze dimensionieren, was Gewicht einspart. Auch kann man u.U. die Einführung einer zweiten, höheren (42V) Spannungsebene im Bordnetz hinauszögern.
Für reine Elektrofahrzeuge stellt der Supercap wiederum keine Entlastung dar, da die Batterie eh für lange Reichweiten dimensioniert wird, und damit eine für Rekuperation oder andere Leistungsspitzen genügend hohe Spitzenleistung einher geht.
Interessant ist auch noch folgender Zusammenhang, der wieder einmal dem intuitiv empfundenen "Leistungsgefühl" des Autofahrers widerspricht:
Die benötigte Leistung eines Fahrzeugs hängt viel mehr von seiner vorgegebenen Beschleunigung ab als von seiner Masse. Gibt man beispielsweise ein Limit für die Beschleunigung von 0 auf 100, dann brauchen fast alle Fahrzeugklassen hierfür die gleiche Leistung. Ist das schwerste Fahrzeug (SUV) doppelt so schwer wie das leichteste, so benötigt es trotzdem nur ca. 10% mehr Leistung. Ein SUV wird also nicht durch sein Gewicht zur Energievernichtungsmaschine, sondern durch die Vorgabe hoher Beschleunigungswerte.
Daraus folgt auch, dass die heute gängige Übermotorisierung weniger aus gestiegenen Höchstgeschwindigkeiten resultiert, sondern aus besseren Beschleunigungswerten.
Quellen: "Supercaps - Eigenschaften und Fahrzeuganwendungen", VDI Berichte 2005, WIMA (Hersteller),
Dienstag, 2. September 2008
500 Ladestationen in Berlin - Senat weiß von nichts
RWE und Daimler planen ein Netz von 500 Ladestationen für die Elektroversionen von Smart und Mercedes A-Klasse. Zum Start werden 150 Elektrosmarts angeboten.
Der Berliner Senat ( Marianne Klingbeil, Benjamin Hoff ) weiß hingegen von nichts. Obwohl RWE Chef Großmann laut den "Ruhrbaronen" als Begründung für den Standort Berlin angab, die Wirtschaftsförderungen im Ruhrgebiet - der "Heimat" von RWE - hätten nicht mit einer Stimme gesprochen. Das tun Berliner WiFö und Senat in der Regel auch nicht. In der Regel bekommt man von denen keine Antwort. Trotzdem hat es irgendwie geklappt. Ein kleines Wunder.
Der Berliner Senat ( Marianne Klingbeil, Benjamin Hoff ) weiß hingegen von nichts. Obwohl RWE Chef Großmann laut den "Ruhrbaronen" als Begründung für den Standort Berlin angab, die Wirtschaftsförderungen im Ruhrgebiet - der "Heimat" von RWE - hätten nicht mit einer Stimme gesprochen. Das tun Berliner WiFö und Senat in der Regel auch nicht. In der Regel bekommt man von denen keine Antwort. Trotzdem hat es irgendwie geklappt. Ein kleines Wunder.
Montag, 1. September 2008
Ingolstadt berechnet optimale Grünphasen von Ampeln
Da wird man neidisch. Die TU München, die Softwarefirma Gevas und Audi haben in Ingolstadt Ampelanlagen vernetzt, Sie registrieren und kommunizieren die Anzahl der Autos an einen Zentralrechner. Dieser prognostiziert daraus auf Basis sich selbst korrigierender, genetischer Algorithmen das Verkehrsaufkommen für die nächsten 5 Minuten und schaltet die Ampelphasen für einen optimalen Verkehrsfluss. Eine echte "Travolution"!
In einem früheren Pilotversuch in Hamburg verkürzten sich die Wartezeiten vor roten Ampeln so um durchschnittlich 20%.
Außerdem hat Ingolstadt weitere Versuchsampeln mit WLAN ausgerüstet, die einem Car2X-fähigen Fahrzeug in etwa 200m Abstand mitteilen, wann sie auf Grün umschalten.
In einem früheren Pilotversuch in Hamburg verkürzten sich die Wartezeiten vor roten Ampeln so um durchschnittlich 20%.
Außerdem hat Ingolstadt weitere Versuchsampeln mit WLAN ausgerüstet, die einem Car2X-fähigen Fahrzeug in etwa 200m Abstand mitteilen, wann sie auf Grün umschalten.
Sonntag, 31. August 2008
Mehdorns Begründung für Bahnpreiserhöhung ist unwahr

Diese Lüge von Bahnchef Hartmut Mehdorn ist schon stark.
Aber das ist noch nicht alles. Als Begründung für seine dritte Preiserhöhung in zwei Jahren nannte Mehdorn die gestiegenen Energiekosten und Löhne für die Lokführer. Schauen wir uns das mal genauer an:
Aus der Bilanzpressekonferenz für GJ 2007:

Fazit: Die Schiene trägt nur knapp die Hälfte zum Geschäft der Bahn bei. Der Staatskonzern hat sich ziemlich weit von seinem Kerngeschäft entfernt. Und Deutschland wiederum nur 2/3. Mithin trägt das schienengebundene Geschäft in Deutschland nur 1/3 zum Umsatz bei. Wie sollen Gehaltserhöhungen für Lokführer hier auf die Gestehungskosten durchschlagen?

Fazit: Die DB Energie, von der die Bahn ihren Bahnstrom bezieht, trägt nur 1% zum Geschäft bei. Dabei ist der Strommix der Bahn ökologisch wertvoller als der deutsche Strommix. 14% regenerative Energie, vor allem durch Wasserkraft. Wie sollen da die Preissteigerungen für Öl und Gas für die Preissteigerungen für die Bahnkunden dienen können?

Quellen: DB Energie, Deutsche Bahn Vorstandspräsentationen
Bei Telekom und Post haben wir nach den Privatisierungen erhebliches Missmanagement erlebt: Anstatt die Einnahmen aus den Börsengängen in eine bessere Produkt- und Servicequalität zu investieren, wurde Welt AG gespielt. Es wurden Konkurrenten in Weltmärkten übernommen, deren Geschäft man nicht verstand. Eitle Männer im Höhenrausch, die ihren Aktionären (oder sogar dem Steuerzahler) schnell zur Last fielen. Warum sollen wir das nun zum dritten mal mitmachen?
Donnerstag, 28. August 2008
Daimler geht voRWEg
Im Frühjahr hatte es RWE Chef Großmann in der ADAC Motorwelt angedeutet. Eine weitere Andeutung bekam ich vor kurzem von einem RWE Manager direkt.
Heute platzte die Bombe:
Daimler geht voRWEg
RWE und Daimler planen für 2009 in mehreren europäischen Großstädten eine Elektroautokampagne. Basis ist die Elektroversion vom Smart.
Freitag, den 5.9. werden wir erfahren, wo ich wir und als Interessent anmelden können... Klar ist, dass man hierzu RWE Kunde werden muss. Ich bin sehr auf das Geschäftsmodell gespannt, für das sich RWE und Daimler entschieden haben!
CO2 Effekt ist fraglich
Der lokale Emissionseffekt eines Elektroautos ist unabhängig von der Primärenergie, die für die Verstromung eingesetzt wird. Will man den CO2-Effekt bewerten, muss man sie berücksichtigen. Und hier hat RWE einen ganz schlechten Stand, wegen seiner CO2-intensiven Braunkohleverstromung. Das könnte sich schnell als Imageboomerang für Daimler erweisen.
Ohne die RWE Pläne für Berlin zu kennen, hatte ich letzte Woche beim Berliner Senat angefragt, ob Berlin etwas ähnliches plane wie London oder Tokyo, wo Elektroautos durch öffentliche Ladestationen am Straßenrand gefördert werden. Ich bekam bisher zwei Antworten von Pressestellen des Senats, dass man hier nicht zuständig sei. Der Senat schläft, Vattenfall übrigens auch. Hier geht alles seinen sozialistischen Gang...
Heute platzte die Bombe:
Daimler geht voRWEg
RWE und Daimler planen für 2009 in mehreren europäischen Großstädten eine Elektroautokampagne. Basis ist die Elektroversion vom Smart.
Freitag, den 5.9. werden wir erfahren, wo ich wir und als Interessent anmelden können... Klar ist, dass man hierzu RWE Kunde werden muss. Ich bin sehr auf das Geschäftsmodell gespannt, für das sich RWE und Daimler entschieden haben!
CO2 Effekt ist fraglich
Der lokale Emissionseffekt eines Elektroautos ist unabhängig von der Primärenergie, die für die Verstromung eingesetzt wird. Will man den CO2-Effekt bewerten, muss man sie berücksichtigen. Und hier hat RWE einen ganz schlechten Stand, wegen seiner CO2-intensiven Braunkohleverstromung. Das könnte sich schnell als Imageboomerang für Daimler erweisen.
Ohne die RWE Pläne für Berlin zu kennen, hatte ich letzte Woche beim Berliner Senat angefragt, ob Berlin etwas ähnliches plane wie London oder Tokyo, wo Elektroautos durch öffentliche Ladestationen am Straßenrand gefördert werden. Ich bekam bisher zwei Antworten von Pressestellen des Senats, dass man hier nicht zuständig sei. Der Senat schläft, Vattenfall übrigens auch. Hier geht alles seinen sozialistischen Gang...
Dienstag, 26. August 2008
CO2 Maßnahmen: Energiemanagement
Das CO2-Bashing der deutschen Automobilhersteller ist gerade wieder mal im vollen Gange. Dabei wird gerne übersehen, dass nicht nur die reine Motorleistung für die Gesamtemissionen von CO2 verantwortlich sind. Man kann auch durch die Einführung von Energiemanagementmethoden, wie sie in anderen Installation längst gängig sind, erheblich elektrische Energie und damit CO2 Einsparen. Auch hier gilt wieder: Kleinvieh macht viel Mist:
Einsparpotenziale durch Austausch alt gegen neu, bezogen auf den Gesamtverbrauch des Autos:
Licht: 1% (LED hinten und vorne),
Infotainment: 1% (Standby- bzw. Sleepschaltung von Display und Steuergerät),
EPS (Stabilitätssteuerung): 3%,
Geregelte Benzinpumpe 1%,
Geregelte Wasserpumpe 3%,
Effizienter Generator ("Lichtmaschine") 6%,
Geregelter (PWM) Lüfter: 5%
Macht in Summe: 20%
Einsparpotenziale durch Austausch alt gegen neu, bezogen auf den Gesamtverbrauch des Autos:
Licht: 1% (LED hinten und vorne),
Infotainment: 1% (Standby- bzw. Sleepschaltung von Display und Steuergerät),
EPS (Stabilitätssteuerung): 3%,
Geregelte Benzinpumpe 1%,
Geregelte Wasserpumpe 3%,
Effizienter Generator ("Lichtmaschine") 6%,
Geregelter (PWM) Lüfter: 5%
Macht in Summe: 20%
CO2 Maßnahmen: Energiemanagement
Das CO2-Bashing der deutschen Automobilhersteller ist gerade wieder mal im vollen Gange. Dabei wird gerne übersehen, dass nicht nur die reine Motorleistung für die Gesamtemissionen von CO2 verantwortlich sind. Man kann auch durch die Einführung von Energiemanagementmethoden, wie sie in anderen Installation längst gängig sind, erheblich elektrische Energie und damit CO2 Einsparen. Auch hier gilt wieder: Kleinvieh macht viel Mist:
Einsparpotenziale durch Austausch alt gegen neu, bezogen auf den Gesamtverbrauch des Autos:
Licht: 1% (LED hinten und vorne),
Infotainment: 1% (Standby- bzw. Sleepschaltung von Display und Steuergerät),
EPS (Stabilitätssteuerung): 3%,
Geregelte Benzinpumpe 1%,
Geregelte Wasserpumpe 3%,
Effizienter Generator ("Lichtmaschine") 6%,
Geregelter (PWM) Lüfter: 5%
Macht in Summe: 20%
Einsparpotenziale durch Austausch alt gegen neu, bezogen auf den Gesamtverbrauch des Autos:
Licht: 1% (LED hinten und vorne),
Infotainment: 1% (Standby- bzw. Sleepschaltung von Display und Steuergerät),
EPS (Stabilitätssteuerung): 3%,
Geregelte Benzinpumpe 1%,
Geregelte Wasserpumpe 3%,
Effizienter Generator ("Lichtmaschine") 6%,
Geregelter (PWM) Lüfter: 5%
Macht in Summe: 20%
Donnerstag, 21. August 2008
Die VCD Umweltliste
In der jährlich veröffentlichten "Auto-Umweltliste" des Verkehrsclub Deutschland hat sich einiges getan. 2002/2003 waren die deutschen Hersteller ihrer Zeit weit voraus. VW Lupo und Audi A2 führten die Liste an. Beide Autos wurden danach wegen mangelnder Nachfrage vom Markt genommen. Zu der Zeit lag der Rohölpreis noch bei 30 US$... Danach kam die Partikelfilterkrise und die deutschen Hersteller verloren ihre Championsleagueplätze an die Japaner. Interessant übrigens, wie sich die Wertmaßstäbe des VCD entwickelt haben. Den Toyota Prius Hybrid haben sie erst im Laufe der Zeit verstanden. Als die ersten Hybridautos auf den Markt kamen, galten sie bei "Umweltschützern" als zu schwer. Den Vorteil spielt der Hybrid aber erst im tatsächlichen (Stadt-)Zyklus aus. Ein Beispiel dafür, dass man zwischen statischen Daten und der tatsächlichen Nutzung unterscheiden muss. Deshalb ist auch ein CO2-Grenzwert "grenzwertig". Ein Cayenne, der nur 5.000km im Jahr bewegt wird, emittiert eben weniger als ein täglich bewegter Prius.


Mittwoch, 20. August 2008
BMW - Aus Freude am Sparen?
Die BMW Kunden rüsten ab. Lauf Geschäftshalbjahresbericht Juni 2008 wechseln immer mehr Kunden vom 3er zum 1er Modell.
Während der Absatz des 1er in Q2 um fast 80% wuchs, sank der Absatz des 3er um 11%. Die Summe von beiden wuchs von 190 tsd auf 203 tsd. Dieser Effekt hat sich im Verlauf des Halbjahres beschleunigt. Hat BMW sich also mit der Kompaktklasse Konkurrenz im eigenen Hause geschaffen, zulasten seines Umsatzes seiner Mittelklasse? Und dies, obwohl der 1er keinen puren BMW-Motor hat, sondern eine Gemeinschaftsentwicklung mit PSA (Peugeot). Ein Beleg dafür, dass der BMW-Kunde nicht mehr so genau hinguckt bei der Motorisierung, Hauptsache Heckantrieb und Längseinbau?
Im laufenden Jahr hat BMW dem 1er noch ein gutaussehendes Coupe und ein Cabrio hinzugefügt. Mal sehen, wie sich die nun entwickeln.
Auch beim Mini ist das neue Club Modell der einzige Wachstumsträger, von 0 auf 14 tsd. Nicht schlecht, auch durchaus nachvollziehbar.
Warum BMW Chef Reithofen ausgerechnet in der FuE Stellen abbauen will, erschließt sich nicht aus dem Geschäftsbericht. BMW investiert ziemlich konstant etwas mehr als 5% vom Umsatz in Forschung und Entwicklung. Übers Jahr sanken diese Kosten sogar um 9%.
Mir scheint, BMW liegt mit seinen Modellentscheidungen durchaus richtig: Downsizing in die Kompaktklasse. Der Mittelschicht jedenfalls genügt ein solider, gutaussehender 1er. Mit Efficient Dynamics adressiert man durchaus effektiv den Wunsch nach Verbrauchssenkungen. Die anderen Modelle verzeichnen durchweg Absatzrückgänge im einstelligen Prozentbereich. Der X3 wird vom X5 erfolgreich abgelöst. Es scheint, dass die Kunden, die auf ihren BMW sparen müssen, oder selbst finanzieren, lieber zu einem kleineren BMW greifen. Geschäftskunden hingegen halten sich etwas zurück.
Neben der Modellpolitik muss BMW aber auch über seine Vertriebsstrategie nachdenken. Aggressive Leasingprogramme, die nun zu gesunkenen Restwerten und Zahlungsausfällen führen, erweisen sich als Boomerang. Ebenso wie die zu geringe Absicherung der Währung im zweitwichtigsten Markt, den USA.
Das müssen -wie die Nachrichten von heute zeigen- nunmehr die Mitarbeiter ausbaden. Streichung des Weihnachtsgeldes und Abstriche beim variablen Gehalt. Der Familie Quandt genügt eine Umsatzrendite von 4% nicht mehr. Sinkende Gewinne, bei immer noch schwarzen Zahlen, sind kein Argument mehr für Stellenabbau. Die drohende Übernahme -normale provoziert durch einen zu niedrigeren Aktienkurs- ist bei BMW schon lange vollzogen. Die Quandts halten fast die Hälfte der Aktien. Sie sind es, die den Druck auf den Vorstand ausüben.
Während der Absatz des 1er in Q2 um fast 80% wuchs, sank der Absatz des 3er um 11%. Die Summe von beiden wuchs von 190 tsd auf 203 tsd. Dieser Effekt hat sich im Verlauf des Halbjahres beschleunigt. Hat BMW sich also mit der Kompaktklasse Konkurrenz im eigenen Hause geschaffen, zulasten seines Umsatzes seiner Mittelklasse? Und dies, obwohl der 1er keinen puren BMW-Motor hat, sondern eine Gemeinschaftsentwicklung mit PSA (Peugeot). Ein Beleg dafür, dass der BMW-Kunde nicht mehr so genau hinguckt bei der Motorisierung, Hauptsache Heckantrieb und Längseinbau?
Im laufenden Jahr hat BMW dem 1er noch ein gutaussehendes Coupe und ein Cabrio hinzugefügt. Mal sehen, wie sich die nun entwickeln.
Auch beim Mini ist das neue Club Modell der einzige Wachstumsträger, von 0 auf 14 tsd. Nicht schlecht, auch durchaus nachvollziehbar.
Warum BMW Chef Reithofen ausgerechnet in der FuE Stellen abbauen will, erschließt sich nicht aus dem Geschäftsbericht. BMW investiert ziemlich konstant etwas mehr als 5% vom Umsatz in Forschung und Entwicklung. Übers Jahr sanken diese Kosten sogar um 9%.
Mir scheint, BMW liegt mit seinen Modellentscheidungen durchaus richtig: Downsizing in die Kompaktklasse. Der Mittelschicht jedenfalls genügt ein solider, gutaussehender 1er. Mit Efficient Dynamics adressiert man durchaus effektiv den Wunsch nach Verbrauchssenkungen. Die anderen Modelle verzeichnen durchweg Absatzrückgänge im einstelligen Prozentbereich. Der X3 wird vom X5 erfolgreich abgelöst. Es scheint, dass die Kunden, die auf ihren BMW sparen müssen, oder selbst finanzieren, lieber zu einem kleineren BMW greifen. Geschäftskunden hingegen halten sich etwas zurück.
Neben der Modellpolitik muss BMW aber auch über seine Vertriebsstrategie nachdenken. Aggressive Leasingprogramme, die nun zu gesunkenen Restwerten und Zahlungsausfällen führen, erweisen sich als Boomerang. Ebenso wie die zu geringe Absicherung der Währung im zweitwichtigsten Markt, den USA.
Das müssen -wie die Nachrichten von heute zeigen- nunmehr die Mitarbeiter ausbaden. Streichung des Weihnachtsgeldes und Abstriche beim variablen Gehalt. Der Familie Quandt genügt eine Umsatzrendite von 4% nicht mehr. Sinkende Gewinne, bei immer noch schwarzen Zahlen, sind kein Argument mehr für Stellenabbau. Die drohende Übernahme -normale provoziert durch einen zu niedrigeren Aktienkurs- ist bei BMW schon lange vollzogen. Die Quandts halten fast die Hälfte der Aktien. Sie sind es, die den Druck auf den Vorstand ausüben.
Dienstag, 19. August 2008
SIXT bietet in Berlin Carsharing an
In Berlin kann man seit Mai als SIXITIES Clubmitglied stundenweise Autos mieten. Die Rate beträgt tagsüber ab 4,50 EURO (Smart) bis 6,50 EURO (Mercedes B-Klasse). Benzinkosten sind darin bereits enthalten.
Die Öffnung des Fahrzeugs erfolgt mit einer ID. Die Zündschlüssel liegen im Handschuhfach..
Die Öffnung des Fahrzeugs erfolgt mit einer ID. Die Zündschlüssel liegen im Handschuhfach..
Sonntag, 17. August 2008
Cupholder
Während die kleine Autostadt neben uns schon Gestalt annimmt, findet Thomas Hillenbrand den neuen Golf "Langweilig und durstig". Ich kann die Fragen in seinem Artikel leider auch nicht beantworten.
Beim Stichwort "Cupholder" allerdings vielen mir wieder die Antworten von Linkedin Mitgliedern zu meiner Frage ein: "Welche Features, die sie in anderen Autos schätzen gelernt haben, vermissen sie in Ihrem?" Ich hatte eigentlich komplizierte elektronsiche Features im Hinterkopf gehabt, aber die Leute wollen doch tat-sächlich andere Dinge. Ahnlich wie bei Computern und Stereoanlagen...
Bin nicht sicher, ob man die Antworten ohne Registrierung lesen kann. Versuch macht kluch: Linkedin
Beim Stichwort "Cupholder" allerdings vielen mir wieder die Antworten von Linkedin Mitgliedern zu meiner Frage ein: "Welche Features, die sie in anderen Autos schätzen gelernt haben, vermissen sie in Ihrem?" Ich hatte eigentlich komplizierte elektronsiche Features im Hinterkopf gehabt, aber die Leute wollen doch tat-sächlich andere Dinge. Ahnlich wie bei Computern und Stereoanlagen...
Bin nicht sicher, ob man die Antworten ohne Registrierung lesen kann. Versuch macht kluch: Linkedin
Samstag, 16. August 2008
Gazprom größter Steuerzahler in Berlin?
Gazprom Germania ist die deutsche Gashandelsgesellschaft von Gazprom. Geleitet wird sie von Hans-Joachim Gornig, der in der "DDR" verantwortlicher Funktionär für den Pipelinebau und Generaldirektor in der staatlichen Öl- und Gaswirtschaft war.
Gazprom Germania hat vom Anstieg der Monopolpreise enorm profitiert: Der Jahresgewinn stieg um 78,9 Mio Euro auf 263,3 Mio Euro. Der Umsatz hat sich auf 5,8 Mrd Euro verdoppelt (Quelle: WELT)
Damit hat Gazprom erwartungsgemäß von den unsittlichen Preissteigerungen für Erdgas profitiert. Europa ist mit 80% der wichtigste Absatzmarkt für Russland. Umgekehrt sind wir nicht im gleichen Maße von Russland abhängig. Aber Außenminister Steinmeier hält die Duldung der russischen Erdgas- und Ölpolitik für einen Beitrag der EU, Russland an die EU "anzunähern". Nachzulesen ist seine Rede von 2007 das auf seiner Website, af die ein Mitglied der Berliner FDP verwiesen hat.
Besonders interessant und aufschlussreich: Gazprom Germania mit Sitz in Berlin Mitte (Markgrafenstr.), unweit der Anwaltskanzlei Gerhard Schröders, gehört damit zu einem der größten Steuerzahler Berlins.
UPDATE:
Inzwischen hat der SPIEGEL dem Gazprom Lobbyisten und ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder Gelegenheit für ein -selbst für seine Verhältnisse- ungewöhnlich chauvinistisches Statement gegeben (Quelle).
Gazprom Germania hat vom Anstieg der Monopolpreise enorm profitiert: Der Jahresgewinn stieg um 78,9 Mio Euro auf 263,3 Mio Euro. Der Umsatz hat sich auf 5,8 Mrd Euro verdoppelt (Quelle: WELT)
Damit hat Gazprom erwartungsgemäß von den unsittlichen Preissteigerungen für Erdgas profitiert. Europa ist mit 80% der wichtigste Absatzmarkt für Russland. Umgekehrt sind wir nicht im gleichen Maße von Russland abhängig. Aber Außenminister Steinmeier hält die Duldung der russischen Erdgas- und Ölpolitik für einen Beitrag der EU, Russland an die EU "anzunähern". Nachzulesen ist seine Rede von 2007 das auf seiner Website, af die ein Mitglied der Berliner FDP verwiesen hat.
Besonders interessant und aufschlussreich: Gazprom Germania mit Sitz in Berlin Mitte (Markgrafenstr.), unweit der Anwaltskanzlei Gerhard Schröders, gehört damit zu einem der größten Steuerzahler Berlins.
UPDATE:
Inzwischen hat der SPIEGEL dem Gazprom Lobbyisten und ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder Gelegenheit für ein -selbst für seine Verhältnisse- ungewöhnlich chauvinistisches Statement gegeben (Quelle).
Freitag, 15. August 2008
Tesla Motors auf heimlicher Roadshow
Tja, wie man inzwischen bei Google News sehen kann, hat Tesla seinen Roadster am vergangen Montag nun doch, aber nur einem kleinen Kreis vorgestellt. Drei Prototypen sind in Deutschland unterwegs. Einen sympathischen Bericht findet man z.B. beim Bundesverband Solare Mobilität. Schade, dass Tesla so ein Geheimnis daraus gemacht hat. In Hamburg waren sie übrigens auch schon.
Mittwoch, 13. August 2008
Leads you through the streets of London: Die Karte der Ladestationen

London hat es. Tokyo plant es. Der Berliner Senat versteht nicht mal die Anfrage: Ein Netz elektrischer Ladestatonen für Elektroautos. Der Einfachheit halber mit Flatratetarif: 100 Pfund pro Jahr. Dafür entfällt die komplizierte Verrechnungsinfrastruktur.
Gerade heute hat London neun neue Stationen in Betrieb genommen. Das berichtet der Blog vom Smartplanet. Im Internet gibt es eine Karte mit allen Ladestationen.
Das ist der Unterschied zwischen London und Berlin. Autofahrer, kommst Du nach Berlin, frage nicht nach Ladestationen, sondern beachte das Gebote von Innensenator und Polizeipräsident, Dein Auto nicht provozierend in der Nähe von Brandherden zu parken. Dafür haben wir die Webkarte Brennende Autos.
Better World Club: Amerikas grüner Automobilclub

Ich gebe es zu: Ich habe mich am ADAC Benzinprotest beteiligt. Weil ich es nicht einsehe, dass die Seven Sisters um so höhere Profite einfahren, je höher der Ölpreis klettert(e). Und weil ich die räuberische Steuerpolitik hierzulande satt habe.
Aber sind hohe Benzinpreise nicht ökologisch geboten? - Nein. Denn sie reflektieren nur die Überlegungen von Kartellen, Spekulanten und Finanzministern. Und die Preise steigen ja auch bei den vermeintlich ökologischeren Verkehrsmitteln Bahn und Bus. Wir brauchen auch nicht mehr Konfrontation sondern mehr intelligentere Formen von Gemeinschaft. Weniger Lamento - mehr Aufbruch.
So wie den Better World Club in the United States, nach eigenen Worten der einzige umweltfreundliche Automobilclub. Inwiefern?
- 5-15% Discounts für Hybrid und Bio Diesel Mietwagen
- 1% Spende an Umweltverbände
- Fahrradservice inklusive.
- Des weiteren typische Roadside Assistance, Karten etc.
Instant Car-ma is going to get you...
Montag, 11. August 2008
amazon hebt ab - wegen Kindle
Am 1. Mai hatte ich schon eine Lanze gebrochen für das elektronische Lesebuch von amazon (Blogeintrag).
Doch erst wenn ein US-Analyst der Citigroup das auch gut findet, hebt die Aktie ab: +11% an der NASDAQ.
Der Analyst glaubt, dass amazon im ersten Jahr soviele Kindles verkaufen wird, wie Apple iPods im ersten Jahr.
Doch erst wenn ein US-Analyst der Citigroup das auch gut findet, hebt die Aktie ab: +11% an der NASDAQ.
Der Analyst glaubt, dass amazon im ersten Jahr soviele Kindles verkaufen wird, wie Apple iPods im ersten Jahr.
Hier entsteht die neue VW Autostadt
Kein Tesla, nirgends!
Da haben die VDI-Nachrichten eine Ente in die Welt gesetzt und die gesamte deutsche Teslajüngergemeinde unnötig in Aufruhr versetzt. Es gibt in Berlin keine Tesla Präsentation.
Freitag, 8. August 2008
Tesla Road(ster)show am 11.8. in Berlin
Die VDI Nachrichten erwähnen am Rande, dass Tesla Motors am kommenden Montag in Berlin seinen Roadster präsentieren wird.
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Mittwoch, 6. August 2008
CO2 Maßnahmen: Direkteinspritzung
Eine verblüffend große Wirkung auf die CO2 Emissionen hat die direkte Benzineinspritzung. "Direkt" heißt: direkt in den Brennraum statt in den Ansaugtrakt kurz vor den Ventilen. Die Benzinmenge lässt sich so noch präziser zumessen. Im Ergebnis steigt bei gleicher Geometrie die Leistung und der Verbrauch sinkt. Der Effekt liegt bei rund 30% Kraftstoffeinsparung, gemessen an der gesteigerten Leistung.
Der neue Porsche 911 kommt so -zusammen mit dem neuen Doppelkupplungsgetriebe und Traktionssmanagement- auf einen Verbrauch von knapp über 10 Litern/100km - bei immerhin 385 PS. Das ist ein sensationell niedriger Wert, finde ich.
Der neue Porsche 911 kommt so -zusammen mit dem neuen Doppelkupplungsgetriebe und Traktionssmanagement- auf einen Verbrauch von knapp über 10 Litern/100km - bei immerhin 385 PS. Das ist ein sensationell niedriger Wert, finde ich.
Montag, 4. August 2008
Wilmersdorf: Superplus für 1,45 EUR
Ja Werner, es wird immer billiger: Bei Bavaria in Wilmersdorf habe ich heute für den Spot(t)preis von 1,45 EUR Superplus getankt... Ging runter wie Öl!
Übrigens: Interessante Koinzidenz. Während GM in Q2 15 Mrd. US$ Verlust machte, machte Exxon 11 Mrd. US$ Gewinn.
Übrigens: Interessante Koinzidenz. Während GM in Q2 15 Mrd. US$ Verlust machte, machte Exxon 11 Mrd. US$ Gewinn.
Porsche dürfte von seiner standhaften Rabattpolitik profitieren
Nun erfasst die Kreditausfallkrise auch die Automobilhersteller. Nicht nur in den USA, auch in Deutschland hat BMW eine agressive Leasingpolitik betrieben. Ich erinnere mich, wo ich als Patentagent mit einem BMW 3er Dienstwagen durch Brandenburg fuhr und jedem besuchten Partner und Kunden erst einmal erklären musste, dass ein geleaster BMW günstiger sei als ein geleaster Opel Astra oder VW Golf. Welche Folgen hat das wohl langfristig für das Image von BMW?
Und die übernommenen Restwertrisiken der verleasten Wagen kommen nun wie ein Boomerang zurück. (Siehe auch Artikel im Manager Magazin "Logik spricht für Kooperation mit Daimler", Dank an Thomas für den Tip:-). Meine Logik spricht übrigens GEGEN eine solche Kooperation. Ich halte aus Marketinggründen ÜBERHAUPT nichts davon, in Premiumautos wahllos irgendwelche Motoren einzubauen. Ein Mercedes und ein BMW sollten ihren eigenen Charakter behalten. Auch in den Zeiten digitaler Motorsteuerungen. Wie verargumentiert eigentlich ein Jaguarhändler den Fordmotor oder künftig: Tatamotor gegenüber einem Kunden?
Die Automobilhersteller nehmen mit ihrer Rabattpolitik selbst großen Einfluss auf die Restwerte ihrer Gebrauchten - und damit auf ihre Leasingrisiken.
Der einzige deutsche Premiumhersteller, der in Rabattschlachten stets standhaft geblieben ist, ist Porsche. Eher drosselt man bei sinkendem Absatz die Produktion und verschiebt für den US-Markt bestimmte Autos in andere Märkte, als dass man sich selbst die Preise und seinen Bestandskunden die gute Laune verdirbt. In den Geschäftsberichten von Porsche finden sich allerdings keine konkreten Zahlen darüber, wie viel Prozent des Absatzes in die Leasing Geschäfte der Finanztochter gehen.
Man darf deshalb gespannt sein, was Porsche zu diesem Thema bald kommunizieren wird.
Und die übernommenen Restwertrisiken der verleasten Wagen kommen nun wie ein Boomerang zurück. (Siehe auch Artikel im Manager Magazin "Logik spricht für Kooperation mit Daimler", Dank an Thomas für den Tip:-). Meine Logik spricht übrigens GEGEN eine solche Kooperation. Ich halte aus Marketinggründen ÜBERHAUPT nichts davon, in Premiumautos wahllos irgendwelche Motoren einzubauen. Ein Mercedes und ein BMW sollten ihren eigenen Charakter behalten. Auch in den Zeiten digitaler Motorsteuerungen. Wie verargumentiert eigentlich ein Jaguarhändler den Fordmotor oder künftig: Tatamotor gegenüber einem Kunden?
Die Automobilhersteller nehmen mit ihrer Rabattpolitik selbst großen Einfluss auf die Restwerte ihrer Gebrauchten - und damit auf ihre Leasingrisiken.
Der einzige deutsche Premiumhersteller, der in Rabattschlachten stets standhaft geblieben ist, ist Porsche. Eher drosselt man bei sinkendem Absatz die Produktion und verschiebt für den US-Markt bestimmte Autos in andere Märkte, als dass man sich selbst die Preise und seinen Bestandskunden die gute Laune verdirbt. In den Geschäftsberichten von Porsche finden sich allerdings keine konkreten Zahlen darüber, wie viel Prozent des Absatzes in die Leasing Geschäfte der Finanztochter gehen.
Man darf deshalb gespannt sein, was Porsche zu diesem Thema bald kommunizieren wird.
Sonntag, 3. August 2008
Auf der Zielgeraden: Porsche 944, 924S und 924
Samstag, 2. August 2008
Marketingdefizite der Automobilindustrie
Derzeit fragen sich viele Anteilseigner und Kunden der Automobilhersteller, wie sich eine Branche weltweit so verschätzen konnte in der Prognose ihrer Marktentwicklung.
Die "Big Three" in den USA können ihre Tanker nicht so schnell wenden, wie es innerhalb eines halben Jahres erforderlich wurde. Die Entwicklung eines völlig neuen Automobils, das nur wenig auf vorhandene "Baukästen", Module und Plattformen zurückgreifen kann, kann einhalbes Jahrzehnt dauern - gerechnet vom Beginn der Entwicklung bis zum Produktionsstart. Es dauert umso länger, je mehr Randbedingungen zu berücksichtigen sind. GM z.B. lebt derzeit nur von der Hoffnung, ihre alten Dinosaurierwerke loszuwerden und schnell den elektrischen "Volt" auf die Straße zu bringen.
Die US-Konsumenten wechseln ihre Vorlieben blitzschnell. Darin liegt die Chance für neue Anbieter, wenn sie die neuen Nachfragetrends schnell bedienen können.
Die deutschen Hersteller waren zuerst Spätzünder, als vor gut zehn Jahren die Nachfrage nach Dieselmotorisierung zu wachsen begann. Doch dann beherrschte sie die Technologie so gut, dass sie weltweit Standards setzte. Die Audi Siege in Le Mans waren wichtig, das Image des Diesel vom Opa-mit-Hut zum Smart-Driver zu wandeln.
Doch die FuE-Fortschritte in der Motoreffizienz nutzten die deutschen Hersteller überwiegend zur Steigerung der Motorisierung bei gleichem Verbrauch, statt zur Senkung des Verbrauchs bei gleicher Leistung. Einige zunächst mißglückte Versuche wie der Audi A2 oder der VW Lupo wurden schnell wieder abgebrochen. Heute hätte Audi gerne seinen A2 noch im Programm. Es war wie mit den Ökostromversuchen der deutschen Stromversorger in den Neunziger Jahren: Schlechtes Marketing, halbherziges Design - und, seht Ihr? - die Kunden wollen gar kein Öko!
Man fragt sich hier, wer bestimmt eigentlich in den klassischen Ingenieursunternehmen der Automobilindustrie, wie das Neue ins Fahrzeug kommt? Gibt es systematische Kundenbefragungen, Trendauswertungen, Designkriterien, Kosten-Nutzen-Abschätzungen - kurz: ein strategisches Customer Relationship Management? Kurz: gibt es objektive Prozesse, die die Qualität der Entscheidungen im Produktmanagement von der Qualität der Produktmanager entkoppeln? Oder gibt es einsame Entscheidungen der Markenvorstände? Haben die Automobilhersteller ihre Steve Jobs in den eigenen Reihen, die sie vor der Öffentlichkeit geheim halten?
Offenstichtlich nicht, da braucht man nur aufs Design der aktuellen Modelle zu schauen - und zwar weltweit aller Hersteller. Viel Mainstream ohne Ecken und Kanten, und "neuerdings" viel Retro. Manchmal ist auch nur der Name Retro.
Fragt man im Freundes- und Familienkreis nach den Kaufentscheidungen für ein "neues" Auto hört man folgendes:
- Einen Neuwagen leistet sich kaum jemand. Da müssen schon Lottogewinn und Weihnachten auf einen Tag fallen.
- Kaum einer nennt einen Traumwagen, den er sich sehnlichst wünscht.
- Kaum einer kommt mit der Bedienung und der Bedeutung der vielen elektronischen Features und Kontrollleuchten und "Bongs!" zurecht. Mein persönlicher Worst Case war hier der OPEL Signum, den ich am Flughafen Stuttgart anmietete...
- Weniger wäre mehr, und dabei Konzentration aufs Wesentliche: Design mit einer Idee vom Auto, und niedriger Verbrauch. Und ein Anschaffungspreis von maximal 20.000 EURO.
- Allerdings: Der vielen Sicherheitsfunktionen sind sich längst nicht mehr alle bewusst. ABS, ESP usw. wenn man die Leute daran erinnert, ja, die müssen natürlich auch sein!
Die Kunst der Entwicklung scheint künftig vor allem in der Kunst des Weglassens zu liegen. Das halten nicht wenige für "innovativ".
Autofahren ist für viele immer noch eine Leidenschaft. Jedenfalls potenziell. Für mutige Hersteller, auch Marktneulinge, bieten sich nun Chancen wie selten zuvor.
Die "Big Three" in den USA können ihre Tanker nicht so schnell wenden, wie es innerhalb eines halben Jahres erforderlich wurde. Die Entwicklung eines völlig neuen Automobils, das nur wenig auf vorhandene "Baukästen", Module und Plattformen zurückgreifen kann, kann einhalbes Jahrzehnt dauern - gerechnet vom Beginn der Entwicklung bis zum Produktionsstart. Es dauert umso länger, je mehr Randbedingungen zu berücksichtigen sind. GM z.B. lebt derzeit nur von der Hoffnung, ihre alten Dinosaurierwerke loszuwerden und schnell den elektrischen "Volt" auf die Straße zu bringen.
Die US-Konsumenten wechseln ihre Vorlieben blitzschnell. Darin liegt die Chance für neue Anbieter, wenn sie die neuen Nachfragetrends schnell bedienen können.
Die deutschen Hersteller waren zuerst Spätzünder, als vor gut zehn Jahren die Nachfrage nach Dieselmotorisierung zu wachsen begann. Doch dann beherrschte sie die Technologie so gut, dass sie weltweit Standards setzte. Die Audi Siege in Le Mans waren wichtig, das Image des Diesel vom Opa-mit-Hut zum Smart-Driver zu wandeln.
Doch die FuE-Fortschritte in der Motoreffizienz nutzten die deutschen Hersteller überwiegend zur Steigerung der Motorisierung bei gleichem Verbrauch, statt zur Senkung des Verbrauchs bei gleicher Leistung. Einige zunächst mißglückte Versuche wie der Audi A2 oder der VW Lupo wurden schnell wieder abgebrochen. Heute hätte Audi gerne seinen A2 noch im Programm. Es war wie mit den Ökostromversuchen der deutschen Stromversorger in den Neunziger Jahren: Schlechtes Marketing, halbherziges Design - und, seht Ihr? - die Kunden wollen gar kein Öko!
Man fragt sich hier, wer bestimmt eigentlich in den klassischen Ingenieursunternehmen der Automobilindustrie, wie das Neue ins Fahrzeug kommt? Gibt es systematische Kundenbefragungen, Trendauswertungen, Designkriterien, Kosten-Nutzen-Abschätzungen - kurz: ein strategisches Customer Relationship Management? Kurz: gibt es objektive Prozesse, die die Qualität der Entscheidungen im Produktmanagement von der Qualität der Produktmanager entkoppeln? Oder gibt es einsame Entscheidungen der Markenvorstände? Haben die Automobilhersteller ihre Steve Jobs in den eigenen Reihen, die sie vor der Öffentlichkeit geheim halten?
Offenstichtlich nicht, da braucht man nur aufs Design der aktuellen Modelle zu schauen - und zwar weltweit aller Hersteller. Viel Mainstream ohne Ecken und Kanten, und "neuerdings" viel Retro. Manchmal ist auch nur der Name Retro.
Fragt man im Freundes- und Familienkreis nach den Kaufentscheidungen für ein "neues" Auto hört man folgendes:
- Einen Neuwagen leistet sich kaum jemand. Da müssen schon Lottogewinn und Weihnachten auf einen Tag fallen.
- Kaum einer nennt einen Traumwagen, den er sich sehnlichst wünscht.
- Kaum einer kommt mit der Bedienung und der Bedeutung der vielen elektronischen Features und Kontrollleuchten und "Bongs!" zurecht. Mein persönlicher Worst Case war hier der OPEL Signum, den ich am Flughafen Stuttgart anmietete...
- Weniger wäre mehr, und dabei Konzentration aufs Wesentliche: Design mit einer Idee vom Auto, und niedriger Verbrauch. Und ein Anschaffungspreis von maximal 20.000 EURO.
- Allerdings: Der vielen Sicherheitsfunktionen sind sich längst nicht mehr alle bewusst. ABS, ESP usw. wenn man die Leute daran erinnert, ja, die müssen natürlich auch sein!
Die Kunst der Entwicklung scheint künftig vor allem in der Kunst des Weglassens zu liegen. Das halten nicht wenige für "innovativ".
Autofahren ist für viele immer noch eine Leidenschaft. Jedenfalls potenziell. Für mutige Hersteller, auch Marktneulinge, bieten sich nun Chancen wie selten zuvor.
Freitag, 1. August 2008
Berliner Polizei stellt Porsche Diebe
Einen besonders dreisten Fall von organisierter Kriminalität, Fachrichtung Autodiebstahl, hat die Berliner Kriminalpolizei aufgedeckt:
Quelle: Märkische Allgemeine
Zwei Teltower Kraftfahrzeugmechaniker sind am Mittwoch von der Polizei verhaftet worden. Ihnen wird vorgeworfen, mehrere Porsche-Sportwagen und Edel-Motorräder gestohlen und in Teilen weiter verkauft zu haben. Die Männer gingen hochprofessionell und mit Insiderwissen vor: Sie waren beide Porsche- Mitarbeiter.
Quelle: Märkische Allgemeine
Bei Ersatzbatterie auf Grenzleistung des Anlassers achten
Wenn das Auto nicht mehr startet, weil die Batterierestkapazität oder -spannung chronisch zu niedrig ist, sollte man sie austauschen. Da liegt dann häufig der Gedanke nah, eine stärkere Batterie zu kaufen mit der man ganz sicher morgens nicht mehr liegen bleibt. Doch Vorsicht:
Nicht ohne Grund geben die Autohersteller im Bordhandbuch genaue Vorgaben, welche Batteriekapazitäten (Angaben in Amperestunden Ah) geeignet sind. Eine sensible Grenze setzt der maximale Einschaltstrom, den die Anlasserwicklungen (Anlasser = Starter = Elektromotor) noch verkraften können ohne Durchzuschmelzen oder kurzzuschließen. Je höher die Batterieleistung, desto geringer ihr Innenwiderstand und desto größer der Kurzschlußstrom im Einschaltmoment.
Also, wer nach dem Einsatz einer neuen, stärkeren Batterie nach einiger Zeit Startprobleme bekommt, könnte seinen Anlasser geschädigt haben.
Wer trotzdem eine "robustere" Batterie sucht, z.B. um durch einen besonders kalten Winter zu kommen, oder weil sich die installierte Bordnetzleistung durch den Einbau von Navigationsgerät, stärkere Soundanlage oder die Suchscheinwerfer für die Rallye Transyberia (bei gleichzeitig steigendem Rüttelmoment) erhöht haben, sollte sich gezielt beraten lassen.
Nicht ohne Grund geben die Autohersteller im Bordhandbuch genaue Vorgaben, welche Batteriekapazitäten (Angaben in Amperestunden Ah) geeignet sind. Eine sensible Grenze setzt der maximale Einschaltstrom, den die Anlasserwicklungen (Anlasser = Starter = Elektromotor) noch verkraften können ohne Durchzuschmelzen oder kurzzuschließen. Je höher die Batterieleistung, desto geringer ihr Innenwiderstand und desto größer der Kurzschlußstrom im Einschaltmoment.
Also, wer nach dem Einsatz einer neuen, stärkeren Batterie nach einiger Zeit Startprobleme bekommt, könnte seinen Anlasser geschädigt haben.
Wer trotzdem eine "robustere" Batterie sucht, z.B. um durch einen besonders kalten Winter zu kommen, oder weil sich die installierte Bordnetzleistung durch den Einbau von Navigationsgerät, stärkere Soundanlage oder die Suchscheinwerfer für die Rallye Transyberia (bei gleichzeitig steigendem Rüttelmoment) erhöht haben, sollte sich gezielt beraten lassen.
Donnerstag, 31. Juli 2008
Neues aus der Boxengasse
Nach Le Mans, Transyberia und Porsche Mobil1 Cup war das Date am 26.7. auf dem Motodrom Spreewaldring (nicht zu verwechseln mit dem "Bombodrom", auch wenn die Geräuschpegel sind) an der A13 südlich von Berlin der dritte rotmarkierte Termin im Kalender des Porsche Stammtisch Berlin-Brandenburg. Irene und Jürgen hatten wieder mal eine gute Idee, und wer es nur irgendwie einrichten konnte, kam. Außerdem hieß es im Vorfeld, die DVD von der Ausfahrt im Mai habe das Studio verlassen und würde vorgeführt werden...
OK, aber sicherheitshalber vorher mal einen Bremsencheck beim Schrauber meines Vertrauens am Tempelhof machen. Und tatsächlich, die Beläge waren nach zwei Jahren und knapp 40 tkm fällig.
Dann also auf zum Spreewaldring. Vom Havelland aus ist das schon eine eigene Etappe bis man mal dort ist. Vor allem das ewige Brückenprojekt am Dreieck Nuthetal ist ein nerviges Nadelöhr. Dafür haben sich die Baustellen auf der A13 inzwischen aber deutlich gelichtet.
Das Motodrom gegenüber der Kartbahn ist noch recht neu und beschränkt sich aufs wesentliche: Anmelden und drauffahren und Gas geben... 15 min kosten 15 EUR. Für Gruppen ab 10 reduziert es sich auf 12 EUR. Wer glaubt, dass das viele EUROs pro Zeit sind, soll erst einmal 15 min auf dem Ring drehen.. Doch dazu später.
Leider fehlt es an Catering und Unterstellmöglichkeiten. Bei 30° waren wir deshalb Irene und Jürgen dankbar, dass sie einen Patentbaldachin nebst Campingtisch und gefüllter Kühltasche dabei hatten! Bei Cola und Sprite tauschten wir noch letzte Tips und Erfahrungen auf Rennstrecken aus. Bei vielen -auch bei mir- lagen die letzten Ringerfahrungen denn doch mehrere Jahrzehnte zurück und hießen Carrere Universal Hockenheim oder Indianapolis...

"Heaven is a place on Earth": Die Boxster biegen ein in die Boxengasse

Und hier die Transaxle Youngtimer (Frontmotor + Heckgetriebe)
Doch alles ist vergeben und vergessen, wenn man auf die Boxengasse einbiegt und sich erstes Kribbeln bemerkbar macht. Dann wieder warten. Dann Helm auf (sic!) - und Fenster hoch! Und dann geht es los. Von der langen Geraden der Boxengasse gleich in eine Rechtskurve hinter der ein gutmütiges Stück liegt, nur um gleich wieder in eine Doppellinkskurve überzugehen. Erster Eindruck: Man gibt entweder Vollgas und schaltet - oder gibt nur Vollgas. Wer die Zeit mit Überlegungen übers Schalten verbringt, wird sofort überholt. Mein einziger Gedanke war in den ersten Minuten: "Dran bleiben an den beiden Boxstern!".
Doch als wir aus der langgezogenen Rechtskurve auf die lange Gerade kamen, merkte ich, dass ich die 160 PS nur oberhalb von 5.000 U/min habe.. Während die Boxster mit weit über 200 PS auch im unteren Drehzahlbereich einfach mehr Gas geben können. Hinter der langen Geraden kamen dann die echten Kurven: Rechts, scharf rechts, dann ein enger U-Turn, bei dem man kämpfen muss um mit der Geschwindigkeit runterzukommen. Die Drehzahl fällt inzwischen nicht mehr unter 4.000 weil ich es nicht mehr einsehe, andauernd runter und wieder hochzuschalten. Die Schikane ist doch sehr eng, und die Reifenstapel kommen schnell näher, doch mit einem entschlossenen scharfen Linkseinschlag komme ich heile rum. Dann noch eine lockerer Rechts-Turn und ich kann wieder Luft holen und Schwung für die nächsten Kurven holen. Hier schaue ich dann auch zum ersten mal in den Rückspiegel und sehe den Überholstau hinter mir, vor allem die 928er und aufgemotzten 944er halten es nicht mehr aus und wollen vorbei. "OK, Eddie - ich werde sehen, was ich tun kann." Doch das ist leichter gesagt als getan. Man kann sich auf der Rennstrecke nicht einfach die Spur aussuchen, man sucht instinktiv die Linie, mit der man die nächste Kurve überlebt - bei gegebener Geschwindigkeit. Aber dann auf der Zielgeraden, ziehen die Hubraumkönige an meinem 924S vorbei. Und es geht in eine neue Runde.
Da ich die Strecke jetzt kenne, kann ich mich mehr trauen. Und gebe grundsätzlich mehr Gas. Und schon höre ich in der langgestreckten Rechtskurve zum ersten mal meine Reifen quietschen. Oh, schon so nah dran am Grenzbereich? Dann weiter, Gas weg, runterschalten und bremsen, Linkseinschlag, Luft holen und gleich wieder Gas. Jetzt mal den Luxus gönnen, in den vierten hochzuschalten, denn es folgt die lange Gerade vor den Schikanen. Ich sehe den anderen, schwarzen 924er (2.0), dessen Fahrer die Leistungsunterschiede mit Rennerfahrung und -kunst ausgleicht. Ich denke an Le Mans, und dass ein 924 GTS dort immerhin Sechster wurde. Das ermutigt, die Durchschnittsgeschwindigkeit abermals zu erhöhen. Rrröööhrr! Schalt, Klong! Wruuiiii! Quietsch... durch die Kurve und wieder Gas! Draußen herrschen 35° - Ich denke an Bahrein und frage mich, wie man das drei Stunden durchhalten kann, bin jetzt schon nassgeschwitzt unter meinem Helm trotz aufgedrehtem Gebläse... Dann sehe ich plötzlich schon die Zielflagge! Ok, letzte Runde. Noch einmal zum Genießen, jetzt schon deutlich routinierter. Dann die Einfahrt zur Boxengasse, bloß nicht verpassen, denke ich und frage mich, warum der 928 vor mir noch eine Runde dreht... Dann setze ich zur Landung an. Blick auf die Temperaturanzeige und Öldruck.. Alles im grünen Bereich. Geschafft. Hat riesig Spaß gemacht. Ich steige aus, sehe die anderen. Keiner, dem kein breites Lächeln im Gesicht steht. Wir kommen wieder!
OK, aber sicherheitshalber vorher mal einen Bremsencheck beim Schrauber meines Vertrauens am Tempelhof machen. Und tatsächlich, die Beläge waren nach zwei Jahren und knapp 40 tkm fällig.
Dann also auf zum Spreewaldring. Vom Havelland aus ist das schon eine eigene Etappe bis man mal dort ist. Vor allem das ewige Brückenprojekt am Dreieck Nuthetal ist ein nerviges Nadelöhr. Dafür haben sich die Baustellen auf der A13 inzwischen aber deutlich gelichtet.
Das Motodrom gegenüber der Kartbahn ist noch recht neu und beschränkt sich aufs wesentliche: Anmelden und drauffahren und Gas geben... 15 min kosten 15 EUR. Für Gruppen ab 10 reduziert es sich auf 12 EUR. Wer glaubt, dass das viele EUROs pro Zeit sind, soll erst einmal 15 min auf dem Ring drehen.. Doch dazu später.
Leider fehlt es an Catering und Unterstellmöglichkeiten. Bei 30° waren wir deshalb Irene und Jürgen dankbar, dass sie einen Patentbaldachin nebst Campingtisch und gefüllter Kühltasche dabei hatten! Bei Cola und Sprite tauschten wir noch letzte Tips und Erfahrungen auf Rennstrecken aus. Bei vielen -auch bei mir- lagen die letzten Ringerfahrungen denn doch mehrere Jahrzehnte zurück und hießen Carrere Universal Hockenheim oder Indianapolis...

"Heaven is a place on Earth": Die Boxster biegen ein in die Boxengasse

Und hier die Transaxle Youngtimer (Frontmotor + Heckgetriebe)
Doch alles ist vergeben und vergessen, wenn man auf die Boxengasse einbiegt und sich erstes Kribbeln bemerkbar macht. Dann wieder warten. Dann Helm auf (sic!) - und Fenster hoch! Und dann geht es los. Von der langen Geraden der Boxengasse gleich in eine Rechtskurve hinter der ein gutmütiges Stück liegt, nur um gleich wieder in eine Doppellinkskurve überzugehen. Erster Eindruck: Man gibt entweder Vollgas und schaltet - oder gibt nur Vollgas. Wer die Zeit mit Überlegungen übers Schalten verbringt, wird sofort überholt. Mein einziger Gedanke war in den ersten Minuten: "Dran bleiben an den beiden Boxstern!".
Doch als wir aus der langgezogenen Rechtskurve auf die lange Gerade kamen, merkte ich, dass ich die 160 PS nur oberhalb von 5.000 U/min habe.. Während die Boxster mit weit über 200 PS auch im unteren Drehzahlbereich einfach mehr Gas geben können. Hinter der langen Geraden kamen dann die echten Kurven: Rechts, scharf rechts, dann ein enger U-Turn, bei dem man kämpfen muss um mit der Geschwindigkeit runterzukommen. Die Drehzahl fällt inzwischen nicht mehr unter 4.000 weil ich es nicht mehr einsehe, andauernd runter und wieder hochzuschalten. Die Schikane ist doch sehr eng, und die Reifenstapel kommen schnell näher, doch mit einem entschlossenen scharfen Linkseinschlag komme ich heile rum. Dann noch eine lockerer Rechts-Turn und ich kann wieder Luft holen und Schwung für die nächsten Kurven holen. Hier schaue ich dann auch zum ersten mal in den Rückspiegel und sehe den Überholstau hinter mir, vor allem die 928er und aufgemotzten 944er halten es nicht mehr aus und wollen vorbei. "OK, Eddie - ich werde sehen, was ich tun kann." Doch das ist leichter gesagt als getan. Man kann sich auf der Rennstrecke nicht einfach die Spur aussuchen, man sucht instinktiv die Linie, mit der man die nächste Kurve überlebt - bei gegebener Geschwindigkeit. Aber dann auf der Zielgeraden, ziehen die Hubraumkönige an meinem 924S vorbei. Und es geht in eine neue Runde.
Da ich die Strecke jetzt kenne, kann ich mich mehr trauen. Und gebe grundsätzlich mehr Gas. Und schon höre ich in der langgestreckten Rechtskurve zum ersten mal meine Reifen quietschen. Oh, schon so nah dran am Grenzbereich? Dann weiter, Gas weg, runterschalten und bremsen, Linkseinschlag, Luft holen und gleich wieder Gas. Jetzt mal den Luxus gönnen, in den vierten hochzuschalten, denn es folgt die lange Gerade vor den Schikanen. Ich sehe den anderen, schwarzen 924er (2.0), dessen Fahrer die Leistungsunterschiede mit Rennerfahrung und -kunst ausgleicht. Ich denke an Le Mans, und dass ein 924 GTS dort immerhin Sechster wurde. Das ermutigt, die Durchschnittsgeschwindigkeit abermals zu erhöhen. Rrröööhrr! Schalt, Klong! Wruuiiii! Quietsch... durch die Kurve und wieder Gas! Draußen herrschen 35° - Ich denke an Bahrein und frage mich, wie man das drei Stunden durchhalten kann, bin jetzt schon nassgeschwitzt unter meinem Helm trotz aufgedrehtem Gebläse... Dann sehe ich plötzlich schon die Zielflagge! Ok, letzte Runde. Noch einmal zum Genießen, jetzt schon deutlich routinierter. Dann die Einfahrt zur Boxengasse, bloß nicht verpassen, denke ich und frage mich, warum der 928 vor mir noch eine Runde dreht... Dann setze ich zur Landung an. Blick auf die Temperaturanzeige und Öldruck.. Alles im grünen Bereich. Geschafft. Hat riesig Spaß gemacht. Ich steige aus, sehe die anderen. Keiner, dem kein breites Lächeln im Gesicht steht. Wir kommen wieder!
Mittwoch, 23. Juli 2008
Car2Gameserver: iOpener's Realtime Racing
Am Wochenende ist Porsche Stammtisch. Treffpunkt ist der Spreewaldring in Schönwald. Ende Juni hatte ich unseren Porsche 924S zum ersten mal richtig ausgefahren. Auf der A2. Es stimmte alles: trockenes Wetter, wenig Verkehr und Shell V Power im Tank. Neue Sommerreifen. Ich fand es sensationell, wie das abging...
Aber das ist gar nicht, was ich erzählen wollte. Vielmehr ist mir gerade klar geworden, wie ich künftig die Rennen in Le Mans und Hockenheim verbringen werde: Ich werde mitfahren. Zuhause. Über DSL.
Das Aachener Start-up iOpener hat eine Entwicklung zum Patent angemeldet, die das Zeug zur Killerapplikation hat: Ein Gameserver verbindet ein echtes Autorennen mit einer Simulation, in der man mit seinem Joystick gegen die echten Rennwagen antreten kann. In Echtzeit. Das ist ein echter Hammer, finde ich.
Alles weitere über die Technologie und offene Stellen findet man hier.
Erfahren habe ich davon übrigens vom IQ Wissenschaftspodcast von Bayern 2...
Aber das ist gar nicht, was ich erzählen wollte. Vielmehr ist mir gerade klar geworden, wie ich künftig die Rennen in Le Mans und Hockenheim verbringen werde: Ich werde mitfahren. Zuhause. Über DSL.
Das Aachener Start-up iOpener hat eine Entwicklung zum Patent angemeldet, die das Zeug zur Killerapplikation hat: Ein Gameserver verbindet ein echtes Autorennen mit einer Simulation, in der man mit seinem Joystick gegen die echten Rennwagen antreten kann. In Echtzeit. Das ist ein echter Hammer, finde ich.
Alles weitere über die Technologie und offene Stellen findet man hier.
Erfahren habe ich davon übrigens vom IQ Wissenschaftspodcast von Bayern 2...
Dienstag, 22. Juli 2008
RTL news zeigten G-Wiz
Der Elektrostadtflitzer in London, den RTL heute in seinen Nachrichten zeigte, ist der in Indien gefertigte G-Wiz. Es gibt ihn in zwei Varianten:
- Mit Gleichstromantrieb. vmax = 64km/h, Reichweite = 64km. Preis: umgerechnet 10.000 EUR.
- Mit Wechselstromantrieb als GWiz AC. vmax = 72km/h, Reichweite = ?, Preis: 12.600 EUR.

Die Stromkostenpauschale beläuft sich auf 150 EUR p.a. Dafür darf man alle Ladestationen in der Stadt benutzen.
Bestellen kann man ihn nur im Internet unter http://www.goingreen.co.uk
- Mit Gleichstromantrieb. vmax = 64km/h, Reichweite = 64km. Preis: umgerechnet 10.000 EUR.
- Mit Wechselstromantrieb als GWiz AC. vmax = 72km/h, Reichweite = ?, Preis: 12.600 EUR.

Die Stromkostenpauschale beläuft sich auf 150 EUR p.a. Dafür darf man alle Ladestationen in der Stadt benutzen.
Bestellen kann man ihn nur im Internet unter http://www.goingreen.co.uk
Wie gesagt: Der Ölpreis fällt :-))
Darf ich es noch einmal wiederholen? Der Ölpreis fällt - wie vor einigen Wochen bereits angekündigt.
Soeben fällt er auf 128 US$. Super Benzin kostet in Berlin heute Abend 1,44 EUR, Superplus 1,50 EUR.
Wir werden den Barrelpreis in diesem Jahr sicher noch weit unter 100 US$ sehen. Mein Kursziel: 50% vom Spitzenwert, d.h. 75US$.
Soeben fällt er auf 128 US$. Super Benzin kostet in Berlin heute Abend 1,44 EUR, Superplus 1,50 EUR.
Wir werden den Barrelpreis in diesem Jahr sicher noch weit unter 100 US$ sehen. Mein Kursziel: 50% vom Spitzenwert, d.h. 75US$.
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