Sonntag, 30. März 2008
EU plant CO2 Bonuspunkte für verbrauchssenkende Features
Der EU Umweltkommissar plante in seinem ersten Entwurf ja fast 100 EURO Aufpreisstrafe für jedes Gramm CO2, das über den geplanten 130g liegt.
Angeblich haben sich Frankreich und Deutschland jetzt erstens auf niedrigere Strafen und zweitens auf die Möglichkeit, die Strafe durch Einspartechniken zu reduzieren, geeinigt (Bonussystem).
D.h. alle Features, die den Energieverbrauch senken, senken auch den CO2 Aufpreis. Beispiele:
- Achtganggebtriebe
- LED Scheinwerfer
- Hybrid, Start-Stop-Automatik
Das dürfte nicht nur den deutschen Herstellern ordentlich Luft verschaffen, sondern auch das Umweltgeschäft für die Zulieferer ankurbeln.
Angeblich haben sich Frankreich und Deutschland jetzt erstens auf niedrigere Strafen und zweitens auf die Möglichkeit, die Strafe durch Einspartechniken zu reduzieren, geeinigt (Bonussystem).
D.h. alle Features, die den Energieverbrauch senken, senken auch den CO2 Aufpreis. Beispiele:
- Achtganggebtriebe
- LED Scheinwerfer
- Hybrid, Start-Stop-Automatik
Das dürfte nicht nur den deutschen Herstellern ordentlich Luft verschaffen, sondern auch das Umweltgeschäft für die Zulieferer ankurbeln.
Freitag, 28. März 2008
Some things you never knew...
about life at station ZOO:
Monika Thiemen, das ist die Frau mit dem langen roten Mantel und passender Paschmina und die ihre Karriere anscheinend mal in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen begonnen haben muss. Die Frau ist Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf. Das muss man wissen, wenn man verstehen will, warum das so ein verschlafener Bezirk geworden ist, den die Stadtentwicklungssenatorin jetzt zentral zum Jagen tragen will.
Frau Thiemen lebt gedanklich noch im alten Westberlin - will zwar nicht den Kaiser Wilhelm aber ihren Bahnhof Zoo wieder haben. Sagte sie gestern. In der RBB Abendschau. Gut, was soll man da auch sonst sagen, träumt doch der gesamte RBB von der guten alten Zeit. Hach, es ist so schnellebig geworden in Berlin, da muss man die Abendnachrichten der Bundeshauptstadt zur Entspannung eben mit unentdeckten Schrebergärten und zugewachsenen Dampfloks füllen. Sonst kommt man ja ganz durcheinander.
Damit der Bezirk mal auf Trab kommt, haben Architekten und Investoren ein paar Ideen für den Breitscheidplatz und den Adenauerplatz entwickelt. Und wollen jetzt ein bisschen auf Großstadt machen und -huch!- Hochhäuser bauen. Einfach so! In der Hauptstadt! Hochhäuser!
Sofort hagelte es Proteste im Forum des Tagesspiegels - übrigens von denen, die anscheinend rund um die Uhr Zeit und Gelegenheit haben, Onlineforen vollzuposten. "Berlin muss niedrig bleiben, sonst kann ich meinen ökologischen Freunden von meinem Balkon im ersten Stock den Tiergarten nicht mehr zeigen!" Man könnte auch sagen: "Niedriges Niveau zeichnet uns doch aus."
Unvergessen auch der Auftritt des Charlottenburger Baustadtrates Gröhler, der mal zu einem Treffen mit Münchner Architekten, die Pläne für das alte, leerstehende Amtsgerichtsgebäude präsentieren wollten, seinen Praktikanten schickte. (Seine Rechtfertigung später: Da könne ja jeder kommen! - Kam aber nicht!)
Da ist es gut, dass die Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer ein bisschen mehr auf Zack ist. Sie nimmt die Planung einfach in die zentrale Hand und zeigt als intellektuelle Abrissbirne den hiesigen Schlurfies, wo der Hammer künftig hängt. Charlottenburg-Wilmersdorf braucht ein bisschen kreative Zerstörung. Im Schumpeterschen Sinne...
Monika Thiemen, das ist die Frau mit dem langen roten Mantel und passender Paschmina und die ihre Karriere anscheinend mal in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen begonnen haben muss. Die Frau ist Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf. Das muss man wissen, wenn man verstehen will, warum das so ein verschlafener Bezirk geworden ist, den die Stadtentwicklungssenatorin jetzt zentral zum Jagen tragen will.
Frau Thiemen lebt gedanklich noch im alten Westberlin - will zwar nicht den Kaiser Wilhelm aber ihren Bahnhof Zoo wieder haben. Sagte sie gestern. In der RBB Abendschau. Gut, was soll man da auch sonst sagen, träumt doch der gesamte RBB von der guten alten Zeit. Hach, es ist so schnellebig geworden in Berlin, da muss man die Abendnachrichten der Bundeshauptstadt zur Entspannung eben mit unentdeckten Schrebergärten und zugewachsenen Dampfloks füllen. Sonst kommt man ja ganz durcheinander.
Damit der Bezirk mal auf Trab kommt, haben Architekten und Investoren ein paar Ideen für den Breitscheidplatz und den Adenauerplatz entwickelt. Und wollen jetzt ein bisschen auf Großstadt machen und -huch!- Hochhäuser bauen. Einfach so! In der Hauptstadt! Hochhäuser!
Sofort hagelte es Proteste im Forum des Tagesspiegels - übrigens von denen, die anscheinend rund um die Uhr Zeit und Gelegenheit haben, Onlineforen vollzuposten. "Berlin muss niedrig bleiben, sonst kann ich meinen ökologischen Freunden von meinem Balkon im ersten Stock den Tiergarten nicht mehr zeigen!" Man könnte auch sagen: "Niedriges Niveau zeichnet uns doch aus."
Unvergessen auch der Auftritt des Charlottenburger Baustadtrates Gröhler, der mal zu einem Treffen mit Münchner Architekten, die Pläne für das alte, leerstehende Amtsgerichtsgebäude präsentieren wollten, seinen Praktikanten schickte. (Seine Rechtfertigung später: Da könne ja jeder kommen! - Kam aber nicht!)
Da ist es gut, dass die Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer ein bisschen mehr auf Zack ist. Sie nimmt die Planung einfach in die zentrale Hand und zeigt als intellektuelle Abrissbirne den hiesigen Schlurfies, wo der Hammer künftig hängt. Charlottenburg-Wilmersdorf braucht ein bisschen kreative Zerstörung. Im Schumpeterschen Sinne...
Samstag, 22. März 2008
DSL Anschluss im Schneckentempo
Wir sind vor drei Wochen umgezogen. Nach Mitte. In einen Neubau, in dem die Telekom wohl das Anschlussmonopol gepachtet hat. Zwar werben Alice, Arcor und 1&1 um jeden DSL Kunden. Hat man aber erst mal einen Auftrag erteilt, landet man im Anschlussnirvana.
Die Provider beauftragen dann erstmal die Telekom, einen Anschluss zu schalten. Natürlich ohne einem was mitzuteilen. Jedenfalls hat 1&1 unsere Adresse erstmal falsch aufgenommen, deshalb haben wir von dieser Aktion nur per SMS erfahren. Beim Telekomcallcenter, also unter der Nummer, die in der SMS angegeben wurde, wusste man natürlich von nichts.
Der Grund ist: Ohne Telekom geht es beim neuen Provider nur, wenn Sprache über VoIP gefahren werden kann. Geht in der Hauptstadt aber noch nicht. Immerhin klappte unser Termin mit der Telekom.
Danach ging es mit 1&1 aber nicht automatisch weiter. Nein, die warten dann in ihrem Callcenter darauf, dass ich mich melde. Ja, dann "können wir ja jetzt das Formular für die Anschlussmitnahme raussenden." Wieso Mitnahme? Ach so, erst werde ich Telekomkunde gegen meinen Willen und mit dem ziehe ich dann für DSL zu 1&1 um. Dafür kriegen wir immerhin eine Gutschrift von 1&1, solange wir Telekomkunde bleiben müssen...
Das Formular für diesen Umzug ist nach einer Woche immer noch nicht angekommen. Wir nutzen solange unseren alten Arcoranschluss in der alten Wohnung.
War 1&1 also die falsche Wahl?
Wer Spaß hat, kann ja mal bei Ciao.de einen DSL Provider suchen, der positive Kritiken bekommen hat....
Die Provider beauftragen dann erstmal die Telekom, einen Anschluss zu schalten. Natürlich ohne einem was mitzuteilen. Jedenfalls hat 1&1 unsere Adresse erstmal falsch aufgenommen, deshalb haben wir von dieser Aktion nur per SMS erfahren. Beim Telekomcallcenter, also unter der Nummer, die in der SMS angegeben wurde, wusste man natürlich von nichts.
Der Grund ist: Ohne Telekom geht es beim neuen Provider nur, wenn Sprache über VoIP gefahren werden kann. Geht in der Hauptstadt aber noch nicht. Immerhin klappte unser Termin mit der Telekom.
Danach ging es mit 1&1 aber nicht automatisch weiter. Nein, die warten dann in ihrem Callcenter darauf, dass ich mich melde. Ja, dann "können wir ja jetzt das Formular für die Anschlussmitnahme raussenden." Wieso Mitnahme? Ach so, erst werde ich Telekomkunde gegen meinen Willen und mit dem ziehe ich dann für DSL zu 1&1 um. Dafür kriegen wir immerhin eine Gutschrift von 1&1, solange wir Telekomkunde bleiben müssen...
Das Formular für diesen Umzug ist nach einer Woche immer noch nicht angekommen. Wir nutzen solange unseren alten Arcoranschluss in der alten Wohnung.
War 1&1 also die falsche Wahl?
Wer Spaß hat, kann ja mal bei Ciao.de einen DSL Provider suchen, der positive Kritiken bekommen hat....
Donnerstag, 28. Februar 2008
Erwischt: Der Panamera
Dienstag, 26. Februar 2008
Ford, die verstehen was von Frauen
Man kommt kaum nach mit dem Bloggen. Diese Branche ist so dynamisch!
1. Der Chef und Womanizer von Ford Deutschland hat festgestellt, dass seine Autos an einer wichtigen Zielgruppe vorbei entwickelt werden: den Frauen. Schminkspiegel auf der Fahrerinnenseite sei das Mindeste, sagte er in einem Interview mit der Automobilwoche.. Deshalb müssten mehr Frauen in die Automotive FuE.
Ich sage: Da ist Volkswagen schon weiter mit seinem Parklenkassistent. Wird gerne genommen, wie man hört... :-)
2. Der Hersteller von Partikelrußfilter Twintec AG verdient -wie von mir im Herbst vorhergesagt ;-) prächtig. Das Konzernergebnis stieg in 2007 auf 7,1 Mio. Euro, nach 2,9 Mio in 2006. Die Aktie hat sich von den ungerechtfertigten Tiefständen der Finanzkrise deutlich erholt...
3. Den VW Betriebsräten geht die Übernahme durch Porsche zu schnell... WW (Wendelin Wiedeking) hatte in seinem letzten Geschäftsbericht die Aktionäre versichert, dass die Erfolgsgeschichte weitergeht. Was genau meinte er damit?
Porsche, Audi und VW arbeiten ja schon lange gut zusammen. Mein Porsche 924S geht auf den Entwicklungsauftrag Nr. 425 zurück, den VW ursprünglich an Porsche erteilt hatte. Den VW dann nicht bauen wollte (wegen der Ölkrise). Und den dann Porsche in Eigenregie baute. Gott sei Dank. Denn die Vierzylinder sicherten seinerzeit Porsche das Überleben. Porsche will verhindern, dass nach Wegfall des VW-Gesetzes ein Dritter VW übernimmt und die Konditionen für Entwicklungsaufträge verschlechtert. Und: Porsche braucht einen Flottenverbrauch, der die EU Vorgaben für CO2 erfüllt. Den kann man im Verbund mit Audi nicht allein erfüllen. Es sei denn, man besinnte sich dort wieder auf die sparsamen Tugenden eines A2...
4. Elektroautos
Daimler und RWE bewerben den Londoner Elektro Smart (30kW/40PS). Dieser ist in London von der City-Maut befreit...
Renault kündigt ebenfalls ein Elektroauto an.
Nissan baut Elektroautos ab 2010 in Serie!
Quelle: Automobilwoche.de
1. Der Chef und Womanizer von Ford Deutschland hat festgestellt, dass seine Autos an einer wichtigen Zielgruppe vorbei entwickelt werden: den Frauen. Schminkspiegel auf der Fahrerinnenseite sei das Mindeste, sagte er in einem Interview mit der Automobilwoche.. Deshalb müssten mehr Frauen in die Automotive FuE.
Ich sage: Da ist Volkswagen schon weiter mit seinem Parklenkassistent. Wird gerne genommen, wie man hört... :-)
2. Der Hersteller von Partikelrußfilter Twintec AG verdient -wie von mir im Herbst vorhergesagt ;-) prächtig. Das Konzernergebnis stieg in 2007 auf 7,1 Mio. Euro, nach 2,9 Mio in 2006. Die Aktie hat sich von den ungerechtfertigten Tiefständen der Finanzkrise deutlich erholt...
3. Den VW Betriebsräten geht die Übernahme durch Porsche zu schnell... WW (Wendelin Wiedeking) hatte in seinem letzten Geschäftsbericht die Aktionäre versichert, dass die Erfolgsgeschichte weitergeht. Was genau meinte er damit?
Porsche, Audi und VW arbeiten ja schon lange gut zusammen. Mein Porsche 924S geht auf den Entwicklungsauftrag Nr. 425 zurück, den VW ursprünglich an Porsche erteilt hatte. Den VW dann nicht bauen wollte (wegen der Ölkrise). Und den dann Porsche in Eigenregie baute. Gott sei Dank. Denn die Vierzylinder sicherten seinerzeit Porsche das Überleben. Porsche will verhindern, dass nach Wegfall des VW-Gesetzes ein Dritter VW übernimmt und die Konditionen für Entwicklungsaufträge verschlechtert. Und: Porsche braucht einen Flottenverbrauch, der die EU Vorgaben für CO2 erfüllt. Den kann man im Verbund mit Audi nicht allein erfüllen. Es sei denn, man besinnte sich dort wieder auf die sparsamen Tugenden eines A2...
4. Elektroautos
Daimler und RWE bewerben den Londoner Elektro Smart (30kW/40PS). Dieser ist in London von der City-Maut befreit...
Renault kündigt ebenfalls ein Elektroauto an.
Nissan baut Elektroautos ab 2010 in Serie!
Quelle: Automobilwoche.de
Freitag, 22. Februar 2008
BMW's "milder" Hybrid
BMW rüstet laut Jürgen Pander (SPON) seinen 204 PS Diesel BMW X5 mit einem 15kW Elektromotor auf. Dieser wird allein zur Drehmomentunterstützung und zur regenerativen Bremse ("Rekuparation") genutzt. Einen rein elektrischen Betrieb (z.B. für Stop-and-Go) kennt der "milde" Hybrid nicht.
Interessant ist, dass der Elektromotor nur einen Bruchteil der Gesamtleistung beiträgt, aber trotzdem die Hälfte des maximalen Drehmoments von in Summe 400 Nm leistet.
Der Verbrauch wird mit 6,5l Diesel angegeben. Nicht schlecht für ein SUV.
Interessant ist, dass der Elektromotor nur einen Bruchteil der Gesamtleistung beiträgt, aber trotzdem die Hälfte des maximalen Drehmoments von in Summe 400 Nm leistet.
Der Verbrauch wird mit 6,5l Diesel angegeben. Nicht schlecht für ein SUV.
Montag, 18. Februar 2008
Taugt das MAC OSX Dahsboard Konzept auch fürs Auto?
Ich nutze das MAC Dashboard bisher nicht wirklich, weil es mir den Wetterbericht für das "Berlin" in Nordamerika anzeigt. Aber generell ist det ne jute Idee.
Frage:
Taugt das Konzept nicht auch als Head-up Display fürs Auto? Mal eben die Landkarte mit Points of Interest, freien Hotelbetten, günstigen Tankstellen etc. auf die gesamte Windschutzscheibe beamen um sich zu orientieren. Per Click dann wieder runter nehmen.
Je mehr Informationen man neben dem Fahren aufnehmen will, desto mehr Zehntelsekunden muss man den Blick von der Straße nehmen. Die ersten Headup Displays blenden diskrete Informationen virtuell auf den Windschutzscheibenbereich über dem Lenkrad. Aber so ein Overlay, um die Umgebung zu interpretieren, wäre eine andere Nummer, oder?
Was sagen die HMI Experten???
Frage:
Taugt das Konzept nicht auch als Head-up Display fürs Auto? Mal eben die Landkarte mit Points of Interest, freien Hotelbetten, günstigen Tankstellen etc. auf die gesamte Windschutzscheibe beamen um sich zu orientieren. Per Click dann wieder runter nehmen.
Je mehr Informationen man neben dem Fahren aufnehmen will, desto mehr Zehntelsekunden muss man den Blick von der Straße nehmen. Die ersten Headup Displays blenden diskrete Informationen virtuell auf den Windschutzscheibenbereich über dem Lenkrad. Aber so ein Overlay, um die Umgebung zu interpretieren, wäre eine andere Nummer, oder?
Was sagen die HMI Experten???
Taugt das Dashboard Konzept auch fürs Auto?
Ich nutze das MAC Dashboard bisher nicht wirklich, weil es mir den Wetterbericht für das "Berlin" in Nordamerika anzeigt. Aber generell ist det ne jute Idee.
Frage:
Taugt das Konzept nicht auch als Head-up Display fürs Auto? Mal eben die Landkarte mit Points of Interest, freien Hotelbetten, günstigen Tankstellen etc. auf die gesamte Windschutzscheibe beamen um sich zu orientieren. Per Click dann wieder runter nehmen.
Je mehr Informationen man neben dem Fahren aufnehmen will, desto mehr Zehntelsekunden muss man den Blick von der Straße nehmen. Die ersten Headup Displays blenden diskrete Informationen virtuell auf den Windschutzscheibenbereich über dem Lenkrad. Aber so ein Overlay, um die Umgebung zu interpretieren, wäre eine andere Nummer, oder?
Was sagen die HMI Experten???
Frage:
Taugt das Konzept nicht auch als Head-up Display fürs Auto? Mal eben die Landkarte mit Points of Interest, freien Hotelbetten, günstigen Tankstellen etc. auf die gesamte Windschutzscheibe beamen um sich zu orientieren. Per Click dann wieder runter nehmen.
Je mehr Informationen man neben dem Fahren aufnehmen will, desto mehr Zehntelsekunden muss man den Blick von der Straße nehmen. Die ersten Headup Displays blenden diskrete Informationen virtuell auf den Windschutzscheibenbereich über dem Lenkrad. Aber so ein Overlay, um die Umgebung zu interpretieren, wäre eine andere Nummer, oder?
Was sagen die HMI Experten???
Samstag, 16. Februar 2008
Die Aufklärer
Ich finde es bemerkenswert, dass hier Kanzlerin, Finanzminister und BND eine gemeinsame Aktion gegen das Establishment gefahren haben. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Kohl oder Schröder so etwas zum Wohle des Volkes getan hätten.
Wenn Merkel sich nun auch noch von Pierer trennen würde, täte das ihrer Glaubwürdigkeit nochmal so gut.
Übrigens: Den Soundtrack zur Verhaftung Zumwinkels hat der Secret Service selbst geschrieben:
Vielleicht macht es die Razzien der Bochumer Staatsanwalt etwas effizienter, wenn sie einfach folgenden Song durch die Villengegenden hallen lassen:
Wenn Merkel sich nun auch noch von Pierer trennen würde, täte das ihrer Glaubwürdigkeit nochmal so gut.
Übrigens: Den Soundtrack zur Verhaftung Zumwinkels hat der Secret Service selbst geschrieben:
I'm walking all over the room
Wonder why I don't stop biting my nails
Why carry this feeling of doom
A couple more hours and I'll get the mail
I'll get the mail
Finding it so hard to eat
The toast and the eggs they just don't taste the same
Hearing a noise in the street
I run to the window and cry out in the vain
Ten o'clock postman...
Vielleicht macht es die Razzien der Bochumer Staatsanwalt etwas effizienter, wenn sie einfach folgenden Song durch die Villengegenden hallen lassen:
Freitag, 15. Februar 2008
Hybrid umgekehrt - von Mindset
Die Schweizer Firma Mindset des früheren VW Designers Murat Günak verfolgt das unten erwähnte Konzept: Ein 95PS Elektromotor wird von einem 24 PS Ottomotor zum Nachladen der Batterie genutzt. Die Reichweite der Batterie steigt damit von 100 auf 800km!
Vmax = 140km/h, Gewicht = 800kg (Aluleichtbau)
Der CO2 Ausstoß liegt bei maximal 70g/km.
Vmax = 140km/h, Gewicht = 800kg (Aluleichtbau)
Der CO2 Ausstoß liegt bei maximal 70g/km.
Mittwoch, 13. Februar 2008
Integration und Migration
Wäre das nicht ein Projekt für IBM und SAP?? SAP hat doch sogar ein Patent darauf...
Sonntag, 10. Februar 2008
Hybrid - aber umgekehrt
Vielleicht muss man es umgekehrt denken: Den Elektromotor als Hauptantrieb und den Verbrennungsmotor als Hilfsantrieb, hauptsächlich, um die Batterie nachzuladen?
Samstag, 9. Februar 2008
Brandenburg wird regenerativ
Auf leisen Sohlen entwickelt sich Brandenburg zum Standort für regenerative Energien, die auch für die Versorgung von Autos eine Rolle spielen.
Ein Viertel des in Deutschland verbrauchten Biodiesels wird hier produziert.
In Sachen Windstrom liegt Brandenburg an Nummer zwei. Mehr als 2.400 Anlagen mit einer Nennleistung von 3,3 MW stehen zwischen Havel und Oder. Nur Niedersachsen bietet mit über 5 MW mehr. Brandenburg deckt rein rechnerisch 30% seines Strombedarfs mit Wind.
Beide Energiearten eignen sich für den Betrieb von Autos. Anstatt teuere Anschlussleitungen von Windparks zu 110 kV Netzen zu bauen, könnten direkt vor Ort auch Austauschbatterien für Elektroautos geladen werden. Akkus sind dankbare Lasten. Sie stellen keine Anforderungen an die Spannungsqualität und die Erzeugungskurve. Man lädt sie einfach so wie der Wind weht.
Ein Viertel des in Deutschland verbrauchten Biodiesels wird hier produziert.
In Schwedt stellt die Nordbrandenburger BioEnergie in der größten Anlage Deutschlands Bioethanol aus Roggen her. Auch in Premnitz und Wittenberge sind derartige Anlagen geplant.(Quelle: ZAB Brandenburg)
In Sachen Windstrom liegt Brandenburg an Nummer zwei. Mehr als 2.400 Anlagen mit einer Nennleistung von 3,3 MW stehen zwischen Havel und Oder. Nur Niedersachsen bietet mit über 5 MW mehr. Brandenburg deckt rein rechnerisch 30% seines Strombedarfs mit Wind.
Beide Energiearten eignen sich für den Betrieb von Autos. Anstatt teuere Anschlussleitungen von Windparks zu 110 kV Netzen zu bauen, könnten direkt vor Ort auch Austauschbatterien für Elektroautos geladen werden. Akkus sind dankbare Lasten. Sie stellen keine Anforderungen an die Spannungsqualität und die Erzeugungskurve. Man lädt sie einfach so wie der Wind weht.
Donnerstag, 7. Februar 2008
New Rennpappe

Herpa, die tun was! 14.000 Umfrageteilnehmer haben Herpa förmlich überrannt. Jetzt gehts los! Wir sind das Volk, Ihr baut den Wagen. Herpa hat einen Entwickler und Produzenten für den New Trabi gefunden: Die sächsische IndiKar (Individual Karosseriebau). Herpa selbst konzentriert sich auf den New Trabi im Maßstab HO. Wer es gar nicht abwarten kann, kann sich hier selbst eine Rennpappe bauen: Bastelbogen
Montag, 4. Februar 2008
Elektro Up!
Bin überrascht, wie schnell nun die Elektroautowelle in Schwung kommt.
Das Handelsblatt ("Kostenlos tanken") zitiert heute den Leiter der Aggregateentwicklung von Volkswagen, Wolfgang Hatz, zur Perspektive von Elektroautos. Spätestens 2014 würden wir diese in großer Zahl auf den Straßen sehen. Dazu könne auch der VW Up! gehören.
Der Artikel enthält noch einige andere interessante Details:
- Die Batteriekosten sind noch sehr hoch. Für einen Hybrid rund 2.000 EUR. Für ein Pure Electric locker das Zehnfache.
- Die Reichweite für einen typischen Kleinwagen liegt bei rund 130km.
- Der VDA hat eine Arbeitsgruppe zur Koordination der Batterieforschungsprojekte gegründet.
- Die Ladedauer beträgt an einer 230V Steckdose rund 7h. Mitsubishi hat die Ladezeit für 80% auf 25min heruntergeschraubt.
- Nutzt man billigen Nachtstrom kostet die Energie für 100km Reichweite in Japan rd. 60 Cent. D.h. ein Elektroauto kostet hauptsächlich die Investitionskosten, wenn es günstige Nachtstromtarife gibt.
- Die norwegische Firma Think Global bietet ihren Th!nk für 25.000 EUR an. Viele norwegische Städte bieten angeblich Parkplätze mit kostenlosen Lademöglichkeiten an.

- Smart bietet in Englang einen Elektro Smart Fortwo ed zum Leasing (600 EUR pro Monat) an.
Das Handelsblatt ("Kostenlos tanken") zitiert heute den Leiter der Aggregateentwicklung von Volkswagen, Wolfgang Hatz, zur Perspektive von Elektroautos. Spätestens 2014 würden wir diese in großer Zahl auf den Straßen sehen. Dazu könne auch der VW Up! gehören.
Er wäre mit seinem Heckantriebskonzept ideal dafür.
Der Artikel enthält noch einige andere interessante Details:
- Die Batteriekosten sind noch sehr hoch. Für einen Hybrid rund 2.000 EUR. Für ein Pure Electric locker das Zehnfache.
- Die Reichweite für einen typischen Kleinwagen liegt bei rund 130km.
- Der VDA hat eine Arbeitsgruppe zur Koordination der Batterieforschungsprojekte gegründet.
- Die Ladedauer beträgt an einer 230V Steckdose rund 7h. Mitsubishi hat die Ladezeit für 80% auf 25min heruntergeschraubt.
- Nutzt man billigen Nachtstrom kostet die Energie für 100km Reichweite in Japan rd. 60 Cent. D.h. ein Elektroauto kostet hauptsächlich die Investitionskosten, wenn es günstige Nachtstromtarife gibt.
- Die norwegische Firma Think Global bietet ihren Th!nk für 25.000 EUR an. Viele norwegische Städte bieten angeblich Parkplätze mit kostenlosen Lademöglichkeiten an.

- Smart bietet in Englang einen Elektro Smart Fortwo ed zum Leasing (600 EUR pro Monat) an.
Sonntag, 3. Februar 2008
Unser Leben mit dem Tchibo Navman F10

Ich wollte eigentlich nur schauen, ob sie zufällig Fotorahmen im Angebot haben, da sah ich im Tchiboshop das mobile Navigationsgerät Navman F10 für interessante 129€.
Gut, dachte ich, ich moderiere seit einem Jahr dieses Standardisierungsgremium für Kartendatenformate (PSI), ohne selbst ein Navi zu besitzen. Ich kenne als Beifahrer und Mietwagenjunkie zwar verschiedene Festeinbauten. Ansonsten bin ich aber reiner Navitheoretiker. Wie wäre es also mit einem echten Use Case? Gesagt getan, mitgenommen.
Gestern erst die Trockenübung. Auspacken. Erste positive Überraschung: Das Teil ist sehr leicht, den Saugnapf kann man abnehmen, es passt mit seinem 3,5" Display auch in eine Jackentasche. Der GPS Empfänger ist integriert.
Dann die Energiefrage. Normalerweise muss man Elektronik immer erstmal fünf Stunden lang ans Stromnetz hängen, damit sich die Akkus aufladen Nicht so beim Navman: Er hat einen integrierten Lithium-Ionen Akku, der teilgeladen geliefert wird. D.h. man kann sofort einschalten ... und feststellen, dass man in der Wohnung doch keinen GPS Empfang hat (wer hätte das gedacht???).
Heute dann der erste Einsatz. Ausfahrt ins Havelland. Positionierung geht schnell. Die Menüs sind intuitiv zu bedienen. Es bietet 2D und 3D (Birdview) Sicht. Zieleingabe geht einfach, es gibt zwar keinen echten NVC (speller mit next valid character, der alle nicht in Frage kommenden Buchstaben wegblendet), dafür aber gleich eine Liste der in Frage kommenden Ergebnisse, was im Ergebnis besser ist.
Und schon gehts los, die erste (weibliche :-) Ansage kommt. Alles läuft prima, das Display ist gut lesbar, der Saugnapf kommt vorsichtig daher, weil er keine Spuren an der Windschutzscheibe hinterlässt. Doch nach einer halben Stunde kommt eine Akkuwarnung, niedriger Ladezustand! Dann schnell das mitgelieferte Ladekabel für den Zigarettenanzünder eingestöpselt. Wir haben noch nie getestet, ob der überhaupt funktioniert (Baujahr 1987), doch die grüne Kontroll-LED leuchtet. Trotzdem lädt das Teil nicht und das Display erlöscht nach Sekunden wieder. Die Lösung: Der Stecker am Gerät hat keinen Kontakt. Man muss erst das Ladekabel einstecken und dann den Saugnapf drüber ziehen... Dann passt's.
Danach ging alles problemlos.
Zu erwähnen ist, dass auch POIs (Points of Interest, Sehenswürdigkeiten, Tankstellen,...) mitgeliefert werden. Die installierte Karte von TeleAtlas umfasst D/A/CH (Deutschland, Österreich, Schweiz). Zusätzliche Karten können als SD Karte für 59€ im Navman Onlineshop gekauft werden.
Über einen integrierten SD Schacht lassen sich wohl auch Kartenupdates installieren. Verkehrsnachrichten (TMC) werden nicht unterstützt.
Alles in allem: Mal sehen, wie langlebig der Navman F10 ist. Der erste Eindruck ist jedenfalls gut. Für 129€ verlange ich wirklich nicht mehr...
Samstag, 2. Februar 2008
Zitat des Tages
Gestern Abend im Mommseneck: "In Berlin ist man doch für jedes Stellenangebot überqualifiziert."
Wie wahr!
Wie wahr!
Freitag, 1. Februar 2008
Johnson Controls produziert Lithium-Ionen Batterien für die S-Klasse
Johnson Controls startet heute mit der Produktion von Plugin (austauschbaren) Lithium Ionen Batterien für Hybridautos. Zusammen mit dem französischen Partner (Nomen est omen;) Saft.
Das verkündeten gestern Handelsblatt und Automobilwoche.
Das Joint Venture hat Daimler bereits als Kunden, Ende 2008 soll die erste Hybrid S-Klasse auf den Markt kommen.
Damit könnte 2009 in Deutschland zum Durchbruchsjahr des Hybrid werden. Denn auch Porsche wird dann zwei Modelle im Markt haben.
Wurden im vergangenen Jahr noch knapp eine halbe Milion Hybride verkauft (insbesondere Toyota Prius in den USA), erwarten Analysten (wieviel auch immer man darauf gibt) bereits in 2010 einen Absatz von 1,2 Mio und in 2015 sollen es 2,6 Mio sein.
Wichtige Anbieter in diesem Markt sind derzeit:
- Johnson Control und Panasonic als Batterieanbieter
- Continental Powertrain und ZF als Systemintegratoren
Die wichtigsten Entwicklungsziele für Hybridbatterien sind:
- Lange Lebensdauer
- Niedriges Gewicht
- Geringes Volumen
Das verkündeten gestern Handelsblatt und Automobilwoche.
Das Joint Venture hat Daimler bereits als Kunden, Ende 2008 soll die erste Hybrid S-Klasse auf den Markt kommen.
Damit könnte 2009 in Deutschland zum Durchbruchsjahr des Hybrid werden. Denn auch Porsche wird dann zwei Modelle im Markt haben.
Wurden im vergangenen Jahr noch knapp eine halbe Milion Hybride verkauft (insbesondere Toyota Prius in den USA), erwarten Analysten (wieviel auch immer man darauf gibt) bereits in 2010 einen Absatz von 1,2 Mio und in 2015 sollen es 2,6 Mio sein.
Wichtige Anbieter in diesem Markt sind derzeit:
- Johnson Control und Panasonic als Batterieanbieter
- Continental Powertrain und ZF als Systemintegratoren
Die wichtigsten Entwicklungsziele für Hybridbatterien sind:
- Lange Lebensdauer
- Niedriges Gewicht
- Geringes Volumen
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