Donnerstag, 30. November 2023

Die hausgemachte Krise der Automobilindustrie

In der deutschen Automobilindustrie wiederholt sich das Drama, das es vor ca. zehn Jahren schon einmal gab: Regierung und NGOs sagen dem Vorstand wo es lang geht. Der spielt untertänigst mit - und kriegt es dann nicht hin.

Nachdem sie bereits begonnen haben, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für Verbrennungsmotoren abzubauen, merken sie, dass die Kundschaft den von der Regierung verordneten Elektromotor gar nicht will. Und schon gar nicht zu diesen Preisen, Lieferzeiten und mit stockendem Ausbau von Ladestationen. Und natürlich akzeptiert auch niemand schlechte Bedienkonzepte für fehlerhafte Software im Auto.

Aber es liegt nicht nur am schlechten Zusammenspiel von Regierung und Vorstand. Auch die Aufsichtsräte verstehen das Geschäft nicht mehr. Wolfgang Porsche ist bei den Anteilseignern von VW/Porsche der Letzte seiner Art. Der Rest der Familien Porsche und Piëch interessiert sich nicht mehr für Autos. Und Wolfgang Porsche vollzieht nicht selbst die "Transformation", die er seinen Kunden verordnen will - bzw. muss: Wie er im Podcast "Alte Schule" von Karsten Arndt zu Protokoll gab, ist ein Panamera Hybrid für ihn das höchste der Gefühle an Elektrifizierung. 

Herbert Diess brach dem Konzern das Genick, als er das über Jahrzehnte erarbeitete Vermögen, das materielle und immaterielle, einfach über Bord warf. Nur um sich Stammplätze in Talkshows und Podcasts zu sichern. Kurz bevor das Porzellan zu Boden knallte erkannte der Aufsichtsrat, was Diess angerichtet hatte und zog die Reißleine. Die Folgen seines Missmanagements muss Diess nicht mehr selbst ausbaden. Er zog weiter, zurück in seine Heimatstadt München und fuhrwerkt jetzt -.unter dem Applaus seiner LinkedIn und Instagram Fans- bei Infineon herum. Diess verkauft den Hersteller von Leistungselektronik Halbleitern jetzt als Planetenretter. Infineon machte er zum einzigen Halbleiterhersteller, der nicht vom Chipboom profitiert, weil der auf einen Markt gesetzt hat, der jetzt nicht funktioniert: Elektroautos.

In Wolfsburg kennt man solche fundamentalen Krisen. Aber was diesmal wirklich anders ist, ist die geradezu beängstigende Stille. Von den Verhandlungen zwischen Konzernvorstand und Betriebsrat dringt absolut nichts nach außen. Das ist neu. Früher stachen beide Seiten immer schon zwischendurch Details an die Presse durch. Mal um früh genug Protest zu organisieren, mal nur um einen Versuchsballon zu starten, wie ein Kompromiss ankäme. Dieses Jahr soll alles auf der Betriebsversammlung am 6. Dezember verkündet werden.

Dabei läuft der Personalabbau längst. Etliche Spezialisten und Manager der MQB-Ära gehen gerade in den Ruhestand. Kaum ein Monat in dem sich ein oder eine Altbekannte in den (Vor-) Ruhestand verabschiedet und noch mal auf alte Zeiten zurückblickt.

Das größte Risiko geht von der Managementebene aus, die nach oben will aber wenig Ahnung hat. Weder von der neuen Technik selbst, noch von den heutigen Entwicklungsmethoden.

Es gibt Vorstände, die entscheiden einen Beratervorschlag über eine komplett neue IT-Anwendungslandschaft während sie ihre Reisetasche durch den Scanner am Flughafen durchschieben. Ohne Rücksprachen mit den Anwendern selbst - noch den Architekten des IT-Bereichs. 
"Einfach machen" lautet ihre Devise. Solche Manager haben vor einigen Jahren völlig fachfremde, aber gut "mit Leuten" könnende Ehrgeizige zu "Transformationsbotschaftern" gemacht, die fröhlich von Standort zu Standort reisen, einen Fotografen dabei haben - und Managerworkshops nach ihrem großen Vorbild TED abhalten. Dann fahren sie wieder nach Hause und schreiben ihren LinkedIn Post und suchen passende Fotos dafür raus. Die beworkshoppten Führungskräfte trauen sich nie, kritische Fragen zu stellen - sondern wollen dazu gehören. Mit aufs Foto. (Gerne redet auf solchen Veranstaltungen dann auch noch jemand vom Netzwerk "Women in Leadership" oder "Women in Tech" - doch ja, die Frau von heute "techt". Das heißt aber nicht, dass sie selbst Software entwickelt. Sondern anderen Frauen erzählt, wie wichtig es heute ist, das zu können. Und sich einen Schubs zu geben, auch mit einem Bachelor in Politikwissenschaften "einfach mal" Product Owner zu werden. "Einfach machen"...)

Ich kenne etliche, die sich das nicht mehr antun wollen. Neben den bereits genannten auch viele gute Leute im besten Alter. Einige von ihnen haben schon mehrere Stationen in Deutschland durch - es läuft überall ähnlich. Und einige von denen wandern jetzt aus. Wer z. B. einmal in Schweden gearbeitet hat, fragt sich, warum er sich in Deutschland weiter zum Affen machen soll.

Es ist nicht die Regierung, die unser Land mutwillig de-industrialisiert. Uns alle auf ihr niedriges Niveau herunter zieht. Es sind auch die ungezählten, ambitionierten Mitläufer die die Substanz schleifen. 

Aber die Problemkette startet bei Anteilseignern, die sich nicht mehr für ihr Unternehmen und ihre Produkte begeistern, weil sie es sich haben ausreden lassen. Von einer Lobby, die genau so reich ist wie sie - aber schlauer und schneller. 

Und die Gewerkschaften interessieren sich auch nicht mehr für die Industrie. Sowohl DGB als auch IG Metall werden jetzt von Frauen geführt, die noch nie eine Fabrik von innen gesehen haben. Und die sich für Industrie und Arbeit überhaupt nicht interessieren. Die letzten Botschaften von Christiane Benner (IG Metall) und Yasmin Fahimi lauteten: "Die AfD ist unser größtes Problem" und "Tarifflucht kostet Steuereinnahmen". Begriffe wie Arbeiter und Angestellte kamen in diesen Parolen schon nicht mehr vor.

Freitag, 24. November 2023

Das war mal ein guter Monat

 Man vergisst schnell, weil so viel passiert. Aber zuletzt gab es auffallend gute Nachrichten:

  • Das BVG verurteilt die Umwidmung von Corona Rückstellung für Grüne Projekte als verfassungswidrig. 
  • Argentinien wählt einen Marktwirtschaftler als Präsidenten.
  • In Holland gewinnt Geert Wilders die Wahlen.
  • Ein ukrainischer General gibt zu Protokoll, dass der Krieg gegen Russland in einem Patt stecke. Jeden Tag hohe Verluste, aber kein Geländegewinn.
Der Verlierer der Woche ist für mich trotzdem Christian Lindner. Er hatte es in der Hand, mit der strikten Umsetzung eines BVG Urteils alle unsinnigen Verschwendungsausgaben von SPD und Grünen zu stoppen. Und anfangs sah es sogar so aus, als würde er. Aber dann kam gestern Abend die Nachricht, er plane die Aussetzung der Schuldenbremse. Er überbrachte das quasi als Geschenk zum Auftakt des Bundesparteitages der Grünen. 

Über dem kann man sich fragen, warum sich Einsichten und Vorschauen, die intelligenten Menschen nach kurzer Zeit klar sind, immer Jahre brauchen, bis sie sich durchsetzen. Die Krise, die wir jetzt haben, wurde genau so von etlichen Intellektuellen vorher gesagt:
  • Die Kriminalität arabisch-türkischer und afrikanischer Einwanderer nimmt in Europa überhand.
  • Die Wendeideologien der Grünen funktionieren nicht und kosten Milliarden. Zudem würgen sie die Grundlagen unseres Wohlstandes ab.
  • Unsere Waffenlieferungen an die Ukraine und das Bürgergeld für die Ukrainer haben uns Milliarden gekostet und nur den Krieg verlängert.
Die Stimmen von SPD und Grünen werden schriller. Sie haben erkannt, dass sich der Wind gegen sie dreht. Es hat ewig gedauert, aber jetzt baut sich Widerstand auf.
Genau jetzt müsste Lindner mit Merz und AfD über eine Wende in Deutschland sprechen.

In den anderen EU-Ländern, in denen eine freihtlich-marktwirtschaftliche Partei stärkste Kraft geworden ist, hat diese Koalitionen gebildet. Das muss auch in Deutschland möglich werden.

Auch wenn DLF und RBB Inforadio nach Kräften dagegen an hetzen und lügen.

Montag, 13. November 2023

Die Polizeiwache Dortmund Körne

Die Dortmunder Polizeiinspektion 3 Körne weiß, wie sie sich lästige Arbeit vom Hals hält. Als die Drogenmafia den alten Kiosk übernommen hatte, baute sie ihn schnurstracks zu einem Drogenumschlagsplatz um. Das Angebot des Kiosks wurde so geschmälert, dass die am häufigsten gekauften Waren zuerst verschwanden. Das hält die Kundschaft vom Leib und verhindert, dass sich die Gesichter von den Betreibern einprägen. "Komisch", dachten die Nachbarn. "Die verkaufen immer weniger, haben dafür aber länger auf."

Ja, abends, wenn es dunkel war, fuhren die großen Limousinen vor. Man erkennt die großen Motoren ja schon an ihrem Geräusch. Die Beifahrer stiegen aus. Gingen aber nicht an den Tresen des Kiosk, sondern gleich in den Kiosk. Nach 15 Minuten kamen sie wieder raus und fuhren davon.

Auffallend auch, dass es immer mehr neue Nachbarn gab. Aus dem arabischen Raum. Die gingen zum Telefonieren immer auf die Straße. Ja, immer wichtig. 

Irgendwann rief der erste Nachbar die Polizei. Ob man sich nicht mal den Kiosk anschauen könne, der sei verdächtig. "Ok, die Kollegen kommen gleich vorbei. Bitte bleiben sie zu Hause." - "Nein nein, Ich habe alles gesagt. Und es muss niemand sehen, in welchem Haus die Polizei gerufen wurde." 

Die Beamten kamen und klingelten prompt beim Nachbarn. Schön mit Blaulicht. Das ganze passierte so öfter, immer bei einem anderen Nachbar, denn wen die Polizei mit ihrem Besuch einmal als Ziel markiert hat, der ruft sie nicht wieder an. 

Wir wissen von einem Fall, in dem ein aufmerksamer Nachbar später Besuch von angeblichen Telekom- und Stadtwerkemännern bekam. Jeweils auch spätnachmittags, wenn nicht früher Abend, im Dunkeln. Man müsse mal ins Haus etwas prüfen, in einem Nachbarhaus gebe es ein Problem.

Aber auch hier wusste die Polizei Inspektion 3 aus Körne Rat: "Machen sie so spät abends am besten gar nicht mehr die Türe auf."

Es ist Ewigkeiten her, dass die Polizei durch Siedlungen Steife fuhr um die Anwohner zu schützen. Heute schützt der eine oder andere Beamte die Umschlagplätze der Drogenkuriere. 

Viel später las ich einmal in der FAZ, dass in Krefeld ein Drogenring aufgeflogen war, der auch Kioske als Umschlagplatz genutzt hatte. Da gehe ich davon aus, dass die Polizei diese Muster kennt. Ihr Verhalten in Körne deutet also darauf hin, dass sie Bescheid wissen .- und trotzdem so handeln. Und da fragt man sich: Wem nützt das?

Neulich in Gelsenkirchen

Auch wenn man in den Zeitungen meist über die organisierten Kriminellen liest, die großen Clans aus dem Libanon, den cum-ex-Clan um Olaf Scholz herum, ist es doch der kriminelle Mittelstand, der die meisten Kriminellen versorgt. Im Ruhrgebiet sind die Kleinkriminellen der am schnellsten wachsende und auch innovativste Sektor. Der Enkeltrick boomte hier mehrere Jahre und sorgte für Umsatzrekorde. Jetzt haben sie sich etwas neues überlegt - und das geht so:

Ding--dong, ding-dong!

"Ja! Gute Tag, wir sind auf der Suche nach Arbeit als Putz- und Gartenhilfe. Brauchen Sie oder Ihr Mann Hilfe?"
- "Äh, ja wie? Nein, nein. Ich brauche keine Hilfe, es ist alles organisiert."
- "Leben Sie allein?"
- "Wie gesagt, ich brauche keine Hilfe. Auf Wiedersehen."

Die Frage nach dem Mann hat funktioniert, nun wissen sie, dass sie alleine im Haus wohnt.

"Gut, gut - wir gehen dann mal weiter."

Sie ziehen durch die gesamte Siedlung. Und etliche Nachbarn sehen und registrieren sie. Weil sie fremd sind und auffallend nicht hierher gehören. Was die Nachbarn am Fenster aber nicht, bzw. nicht so schnell, erfahren ist, wer von den Nachbarn sie tatsächlich engagiert.

Und darauf basiert der Trick. Noch am selben Tag kehren sie zurück zu den Häusern, wenn die Bewohner zum Einkaufen zum Arzt oder auf den Friedhof gehen. In Rentnersiedlungen sind dies die drei häufigsten Gänge. Dann tauchen sie auf. Dringen in Gärten ein, klopfen an Türen und versuchen in die Häuser zu kommen. "Hallo!! Hören Sie mich?! Wir sind da. Ja ja, sind schwerhörig nicht?"

Sie verstecken sich nicht. Sie inszenieren sich. Sie sind zu sehen und zu hören, aber die Nachbarn denken, ach Frau Müller hat die engagiert. Einer steigt ins Haus, die andere steht Wache. Und klopft wieder an die Haustür, wenn es nach Lunte riecht.

Als die Bewohnerin vom Friedhof zurück kommt, fällt ihr als erstes die offen stehende Gartentür auf. Im Haus dann die Überraschung: Die Gartentür ist eingeschlagen. Schubladen offen, durchwühlt, tlw. leer geräumt. Sie waren im ganzen Haus. 

Sie ruft die Polizei an. Und schon nach 2h ("Es war ja keine Gefahr im Verzug.") sind sie da. Nehmen die Details auf, notieren was gestohlen wurde. "

"Also, das ist ja ziemlich viel Besteck und Bargeld, das sie hier im Haus haben. Das ist fahrlässig, Sie wissen doch dass die Kriminalität in den letzten Jahren gestiegen ist. Sie wissen doch dass Gelegenheit Diebe macht. Und so ein Beute ermutigt die zum Weitermachen."

- "Also Entschuldigung, ich sehe doch schlecht. Die Bankfiliale wurde geschlossen und meine Nichte hat nur selten Zeit, mit mir zur Bank zu fahren."

Die Polizei befragt auch die Nachbarn. Ja, aufgefallen waren diese "komischen Typen" schon. Aber "man ist heutzutage ja vorsichtig mit Anschuldigungen. Es geht einen ja im Grunde auch nichts an." Was so viel heißt wie, geschieht dem alten Drachen doch mal ganz recht. Die steht sich mit der Witwenrente jetzt doch besser als vorher, hat ja die ganzen Unkosten nicht mehr. Außerdem ist ja kaum etwas passiert. Man muss das jetzt nicht an die große Glocke hängen, das wäre nur Wasser auf die Mühlen der Sie wissen schon.

...
Das ist nämlich des Pudels Kern. Die meisten Leute sehen es nicht so ungern, wenn es den Nachbarn erwischt. Die Flüchtlingskrise zahlt sich mehrmals aus. Damals am Bahnhof, als der WDR die hilfsbereiten Bürger filmte. Dann bei den Aufrufen zur Integration und den Warnungen vor den "Rechten".  Die Aktiven in CDU, SPD und Grünen lenkten danach auch die Projektgelder in die richtigen Bahnen. Millionen flossen und fließen in "Integrationsprojekte" wie Stadtteilmütter etv. Ja, und wenn die Kriminalität dann anfängt zu blühen, dann diese stille Hoffnung, dass es "die richtigen" erwischt. 

Es sind die Viertel, in denen Rentner den Immobilienmarkt lesen, wenn wieder ein Nachbar gestorben ist. Und die rasend werden vor Neid, wenn auf Immoscout Häuser für mehrere hunderttausend Euro angeboten werden, weil der oder die Hinterbliebene das Haus alleine nicht mehr schafft oder will. Einmal hörten wir den einen Nachbarn dem anderen über die Straße zurufen: "Hör mal, Ede. Wofür brauchst Du als Rentner 300.000 EURO kannst Du mir das mal sagen?!" 

Wo Neid dem anderen schon so ungeniert vor den Kopf gehauen wird, da gibt es keine Solidarität. Kein Gemeinschaftsgefühl. Da nimmt man den eigenen Niedergang gerne in Kauf, wenn es den verhassten Nachbarn noch härter trifft. Und wehe denen, die schon immer selbständig durchs Leben gegangen sind. Nie in der SPD waren, samstags am Stand geholfen haben. Und auch nie in der Gewerkschaft waren. Die immer "glaubten, die seien etwas besseres." 

Man kann sie jetzt wieder studieren, sie verhalten sich öffentlich. Es geht wieder abwärts und sie zeigen wer sie wirklich sind..

Sonntag, 12. November 2023

Greta Thunberg auf dem Weg in den Faschismus

Wer schon in jungen Jahren so viel PR Erfolg hat und dem Machtrausch erliegt kann in zehn Jahren zu einer der mächtigsten und gefährlichsten Faschisten aufsteigen. Greta Thunberg kombiniert gerade Ökofaschismus und Antisemitismus zu einer explosiven Mischung:

Freitag, 3. November 2023

Woran eines der großen Automotive Softwareprojekte gescheitert ist

Sie kamen, sahen und verloren. Die Maschinenbaumanager, die mit Schieblehren den Erfolg von Softwareprojekten zu messen pflegen.

Pünktlich zu Halloween berichten mehrere Zeitungen von Entlassungsplänen bei einer der größten Softwaretöchtern der Autohersteller. Und am Tag danach sogar von Verhandlungen über Stellenabbau bei dessen Muttergesellschaft.

Maschinenbauer können keine Softwareprojekte und schon gar keine Softwareunternehmen managen. Sie posieren zwar gerne wie Tim Cook oder Steve Jobs oder Elon Musk. Aber sie können es nicht. Sie zwingen den agilen Einheiten ihr Mikromanagement in Form von Task Forces auf. Sie ignorieren wichtige Strukturvorgaben und Randbedingungen der Systemarchitekten. Sie wollen immer alles und sofort und gehen gerne nach einem Meilenstein wieder zurück auf Los. Wie soll da Softwarequalität entstehen?

Wenn es nach keiner Umorganisation der viel zu schnell aufgebauten Organisation Zeit gibt, sich zu finden und einzutakten bevor schon die nächste Umorganisation kommt.

Wenn in der kurzen Zeit viel zu schnell zu viele Leute eingestellt wurden, weil mehr Ressourcen ja Zeit sparen - wie jeder Maschinenbauer weiß?

Wer das schon früh erkannte und benannte erntete nur Ignoranz und Ausgrenzung mit der Frage "Glaubst Du, Du weißt es besser?" Jetzt liegt der Karren im Graben und die gleichen sagen: "Das konnte ja keiner wissen."

Das wirft ein ganz schlechtes Licht auf Deutschland. Es fehlt uns an Managementkompetenz im Bereich Software.

Welche Gründe sprechen noch für Apple Geräte?

Apple meldete gestern Abend zum vierten Mal einen Umsatzrückgang. Vordergründig liegt das nur an der Schwäche des Chinageschäftes, was auch politisch begründet ist.

Naheliegender ist für mich aber, dass die zunehmenden Qualitätsprobleme bei Apples Betriebssystemen der Grund sind, warum Kunden sich entweder abwenden oder zumindest den Kauf neuer Geräte hinauszögern.

Seit mindestens zwei Major Releases der Apple Betriebssysteme gibt es massive Probleme mit dem initialen Release. 

Beispiel macOS. Um die Sicherheit vor Missbrauch und Angriffen (z. B. durch Ransomware) zu erhöhen, baut Apple immer mehr Kontrollmechanismen in macOS ein. Das betrifft die Installation von Software und den Betrieb von Peripheriegeräten über den USB-Hub. Viele User können nach einem Update ihr Zubehör nicht mehr verwenden, weil der Mac sich weigert, die angeschlossene Peripherie anzuerkennen.

Beispiel iOS: Am verbreitetsten ist die nervige Rekalibrierung des iPhone Akkus nach dem Update auf ein Major Release. Aber auch Effekte wie unerwartete Abstürze, Neustarts oder Einfrieren des iPhones werden häufig berichtet. Hier muss man vielleicht einräumen, dass der Umfang an Gerätegenerationen und Varianten zugenommen hat. Wer selber Software testet, weiß wie der Testumfang durch Varianten zunimmt. Es ist zwar kundenfreundlich gemeint, wenn man Hardware lange Jahre unterstützt. Und iPhones halten ja auch lange. (Meine Frau und ich haben seit 2008 erst vier iPhones angeschafft, die wir auch nacheinander nutzen. So nutzte ich ihr iPhone 3G nach ihrem Umstieg auf ein 5S. Heute nutzt sie mein iPhone 7. Ich benutze aktuell ein iPhone 11 von 2019.)

Ein Tiefpunkt ist aber jetzt erreicht, wenn neue iPhone 15 Modelle bereits beim Auspacken mit iOS Bugs kommen. Wenn der Akku heiß läuft und an Kapazität verliert oder andere befremdende Effekte zeigt. 

Zu Steve Job's Zeiten gab es das nicht. Da funktionierten Apple Geräte so zuverlässig als sei die Software hart verdrahtet. Tim Cook muss irgendetwas im Qualitätsmanagement verändert haben oder andere Prioritäten gesetzt haben. Was mir da zuerst einfällt ist die Phase, als Apple sehr viel über Diversity und Compliance berichtete und neue Unternehmensbereiche und Manager schuf. Heute bewirbt Tim Cook höchstpersönlich die CO2-Freiheit von immer mehr seiner Produkte. 

Alles ok, solange die Produktqualität nicht darunter leidet. Apple hat damit einen Pfad verlassen, der bisher immer die Rechtfertigung für seine höheren Preise war: Bedienfreundlichkeit und Qualität. 

Da haben Wettbewerber wie Microsoft inzwischen stark aufgeholt. 

Donnerstag, 2. November 2023

Doppelmoral und verräterische Sprache linker Antisemiten

 "Räson" entstammt dem gleichen Wortstamm wie Reason, deutet also auf Gründe, Vernunft hin. "Zur Räson bringen" bedeutete zuerst "Vernunft beibringen" und bei solchen, die eine Dummheit bewusst begingen, auch: "zurück zur Pflichterfüllung bringen" - ob er will oder nicht.

Ich glaube immer mehr, dass Angela Merkel und auch Annalena Baerbock das Wort von der "Staatsräson" im letzteren Sinne meinten. Etwa so, dass Deutschland "nun mal die Pflicht habe, Israel beizustehen, ob wir wollen oder nicht." Also abwertend auf eine rein formale Pflicht, die man auch nur rein formal einhalten müsse. Dazu gehöre zum Beispiel, die ton- und anteilslose, rein formale Aufsagung von "Staatsräson" vor Kameras und Mikros. Aber tun müsse man danach nichts. Zum Beispiel nicht in der UN gegen die Islamisten zu stimmen.

Verteidigt wird dieses verräterische Verhalten dann mit Argumenten, die man sich viel eher im Konflikt zwischen Ukraine und Russland wünschen würde: "Keine Verhandlungskanäle blockieren, Diplomatie möglich halten." Aber den meisten Fernsehzuschauern fällt so etwas gar nicht auf. 

Ebenso wie die Doppelmoral bezüglich Zivilbevölkerungen. Die gleichen Grünen und Linken, die vor einigen Jahren noch Bomber Harris gehuldigt haben, weil er "die" Nazideutschen bombardiert habe, warnen heute Israel vor Waffengängen, die "auch" die Zivilbevölkerung in Gaza treffen könne. Dabei hat Gaza prozentual mehr Hamasanhänger (Wahlergebnis 2007) als Deutschland Wähler der NSDAP hatte. 

Perfide auch, wie eingefleischte Antisemiten in SPD und Grünen die islamistischen Demos in Deutschland vernebeln. Die als Bundestagspräsidentin fungierende Bärbel Bas sagte im ZDF Berlin direkt, dass es hauptsächlich Rechtsextremisten seien, die auf Demos gegen Israel hetzten. Aber einige hätten auch Migrationshintergrund und das sei ein Hinweis, dass wir unsere Integrationsleistungen verstärken sollten.  In die gleiche Kerbe haut die angeblich liberale Muslimin Lamya Kaddor. 

Abgetaucht währenddessen sind die ebenfalls in Staatsdiensten stehenden Freundinnen der Schlepper und Islamisten, Katrin Görin-Eckardt und Cladia Roth. Sie tauchen einfach ab. Ebenso wie Annalena Baerbock, die nach ihrem Israelverrat in der UNO abgetaucht ist. Stattdessen sammelt Robert Habeck derzeit mit einem Video Punkte den letzten noch klar denkenden Bürgern in Deutschland ein. Er versagt in seinem Amt als Wirtschaftsminister zwar komplett, aber als Außenminister wäre er eindeutig das kleinere Übel als Baerbock.

Bliebe die Frage, was der Bewunderer der iranischen Revolutionsgarden und Bundespräsident Steinmeier eigentlich gerade macht. Meistens droht er uns schon bevor klar ist, ob das Feuer im Asylheim durch einen Unfall, Brandstiftung eines Bewohners oder von außen gelegt wurde. Jetzt schweigt er. Und findet einen ganz eigenen Weg, subtil seine Verbundenheit mit den Grölern der "Besatzer!" und "Kolonialisten!" zu finden: Er reiste flugs nach Afrika um sich irgendwo für unseren (!) Kolonialismus zu entschuldigen. Verstehste? Staatsräson. Pflichtsolidarität mit den "Besatzern" - dabei waren wir selbst mal welche.. Sagt er damit. Er ist der erste Bundespräsident, der zwei Staaten verrät: Deutschland UND Israel.