Dienstag, 16. April 2019

Die "schwarze Sonne"

Jeder hatte ja so seine eigene, aber gelenkte, Vorstellung von schwarzen Löchern. Meine entstand Ende der 70er, als ich "Mondbasis Alpha1" schaute:



Faszinierend.

Und jetzt haben wir ein echtes Foto von einem. Erstaunlich, zu was wir heute in der Lage sind.



Die Bestätigung einer hundert Jahre alten Theorie.

Wir sollten lernen, diese Beweglichkeit von Raum und Zeit in unser alltägliches Weltbild einzubauen.  Es gibt so etwas wie "Ereignishorizonte", die Welten trennen. Es gibt Singularitäten, in denen alles auf die Spitze getrieben ist.

"Wann stürzen wir in das schwarze Loch unserer Galaxie?" fragte eine Moderatorin von Bayern 2. "Keine Sorge. Zum Glück gibt es die Mechanik der stabilen Kreisbahn, so wie unsere um die Sonne."

Die Linken machten nur Witzchen über das Foto. Weder sahen sie etwas Besonderes darin, noch brachte es sie irgendwie zum Nachdenken.

1 Kommentar:

  1. Toll, besonders der zweite Film, ein großer Glückwunsch an die vielen beteiligten Wissenschaftler! Das geht es allerdings kum Fakten, die den meisten Leuten völlig fremd sind und die sie auch nicht näherungsweise in ihrer Dimension zumindest ansatzweise erahnen (können/wollen). Und vor allem sind es FAKTEN, die nicht, wie sonst bei allen "normalen" Themen, verzerrt, ideologisiert und diskutiert werden können. Kein Wunder, daß die Linken nur Witzchen machen oder aber die Moderatorin dämlich fragt.

    Faktenresistenz und kokett dahergetragenes Fakten-Unwissen gehört heute überall dazu. Besonders gut zu beobachten ist es in der Politik, als Stichworte seien die Energie-"Wende" oder aber auch die Verkehrs-"Wende" oder aber auch die plötzlich menschengemachte "Klimaerwärmung" genannt. Da ist der Weg auch frei zu völlig sinn-, fakten- und hirnlosen Dingen wie etwa dem Gender-Gedöns.

    Das schwarze Loch sollte Anlaß sein, über uns selbst nachzudenken. Und Einstein nicht zu vergessen: "Ja, so muss man seine Zeit zwischen der Politik und unseren Gleichungen teilen. Aber unsere Gleichungen sind mir doch viel wichtiger; denn die Politik ist für die Gegenwart da, aber solch eine Gleichung ist etwas für die Ewigkeit."

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