Samstag, 26. Januar 2008

Paar Überlegungen zu den Apple Quartalszahlen

Der Blackberry Hersteller RIM brauchte mehrere Jahre bis er die erste Million Gerate verkauft hatte - und nur noch Monate bis zur zweiten Million. Deshalb darf man mit den Verkaufszahlen des iPhone nicht so ungeduldig sein. Das kommt noch. Vielleicht wird auch der iPod Touch das Rennen machen. Beide schieben jedenfalls derzeit das Geschäft mit dem mobilen Internet mächtig an. Die Deutsche Telekom jubiliert über das Vielfache des Umsatzes, das iPhone Kunden gegenüber den Normalkunden an Datenumsatz generieren.

Apples Beteiligung an diesen Umsätzen dürfte sich noch als Cashcow erweisen. Wenn das gesetzte Ziel von 10 Mio. verkauften iPhones (oder iPod Touch) erst einmal verkauft sind, verdient Apple ohne weitere Kosten fleißig mit. Setzt man mal konservativ die niedrigsten Tarife der Provider an (50€ pro Monat) und mulitpliziert mit 12 und nimmt vom Ergebnis 30% als Apples Anteil kommt man auf stattliche Summen:

Rund 1,8 Mrd. US$ Umsatz, der so gut wie Profit wirkt!

Das hat die Größenordnung des derzeitigen Profits mit dem Hard- und Softwaregeschäft.

Die Geschäftsmodellerweiterungen von Apple müssen die Kunden erst einmal nachvollziehen. Neukunden entdecken erst allmählich den Qualitätssprung und die Möglichkeiten, die sie sich mit ihrem ersten iPod ergattert haben. Man muss auch immer wieder das Wohnzimmer den neuen Möglichkeiten anpassen. Wenn iTunes künftig die Quelle für die heimische Videothek wird, dann muss das erstmal auf den Beamer gebracht werden. Das wirk kommen. Aber nicht alles auf einmal.

Das dürfte künftig noch für "Freudentränen" (um ein Zitat von Wendelin Wiedeking zu gebrauchen) auch bei Apple sorgen. Keine Tears on the tele/iphone, right?

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