Sonntag, 24. Januar 2010

Rallye Monte Carlo

Kurz nach dem Ende der Rallye Dakar, die ein großer Erfolg für Volkswagen -und auch ein dickes Argument für den Touareg als zweckmäßiges Fahrzeug in Brandenburg- war, stand bereits das nächste Ereignis an:
Die Rallye Monte Carlo ging so eben zu Ende. Gewonnen hat ein Ford Fiesta. Dahinter tummelten sich allerdings etliche Skodas, so dass sich Skoda als Meister der Konstrukteure fühlt. Noch wichtiger ist aber die Punktesammlung für die IRC Rallye Weltmeisterschaft.

Übers Fernsehen kriegt man Rallyes leider kaum noch mit. Das liegt sicher auch an den immer wiederkehrenden Nachrichten über tödliche oder fast tödliche Unfälle, wie zuletzt bei der Dakar. Hier hatte ein Fahrer eine Reporterin tödlich angefahren und zuerst gemeint, er könne die Rallye fortsetzen. Leider ergingen sich einige Kommentatoren auch in "Selbst-Schuld"-Rechtfertigungen, das ging gar nicht.

In den Medien hat die Rallye im Vergleich zur Formel 1 leider keinen Stellenwert mehr. Dabei ist sie viel spannender und erfordert mehr fahrtechnisches Können und Verständnis von der Physik.

Das interessante an der Rallye Monte Carlo ist halt, dass sie im Winter statt findet und deshalb oft auf verschneiten Strecken. Hier ein Video aus der Zeit vor dem Krieg mit Walter Röhrl. Ihm verdankt Audi sein heute sportliches Image.




Die alten Rallye Quattros kann man heute z.B. noch in Essen auf der Messe Techno Classica bewundern:




Oder hier, von einem Amateurfilmer. Walter Röhrl noch auf einem "abarthigen" OPEL Ascona:



Wer auf verschneiten Brandenburgischen Waldwegen ein bisschen üben will, kann aus diesem Fahrersicht-Video was lernen:

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