Mittwoch, 2. Juni 2010

#Notmypresident



Warum Ursula "Magda" von der Leyen nicht Bundespräsidentin werden darf, liegt auf der Hand. Sie ist in gewisser Hinsicht das genaue Gegenteil von Horst Köhler:

- Köhler verkörperte die "gebildete Naivität" (Süddeutsche).
- Von der Leyen verkörpert ungebildete Arroganz. Das hat sie mit ihrem unqualifizierten Aktionismus bei der Zensur des Internets bewiesen. Und mit ihren ungehobelten Wahlkampfauftritten im vergangenen Jahr.

In Berlin habe ich bereits heute mehrere dieser Plakate gesehen. Bei Twitter und einer "Versprechensbank" (Link) drohen etliche Bürger Spontandemos an, wenn von der Leyen Bundespräsidentin werden sollte.

Da können Springer und Bertelsmann/RTL noch so boulevardesk für sie PR machen.

Die SPD darf hier auf gar keinen Fall mitstimmen. Sonst wird es wieder eine Austrittswelle geben.

8 Kommentare:

  1. Aha ein ziemliches Desaster für die SPD. Die Bestimung der Kandidaten in NRW ist unklar, und damit ist auch unklar wie die genaue Stimmenverteilung bei der Bundesversammlung sein wird. Sicher ist wohl nur, dass die SPD keine eigene Mehrheit haben wird. Soweit so gut... Aber unterm Strich ist die Panikmache im Netz alles andere als Begründet, weil letztlich der Grüßaugust im Schloss Bellevue nur das letzte Glied in der Gesetzgebungskette ist. Unterm Strich ist es wichtiger wenn in China ein Sack Reis umfällt als die Wahl des amtlichen Grüßaugustes in Deutschland.

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  2. Wie bitte? Ein Desaster ist es für CDU und FDP. Euer Vorzeigemann ist davon gelaufen. Überall nur große Worte und nichts dahinter.

    Von der Leyen darf es aus zwei Gründen nicht werden: Sie hat sich politisch disqualifiziert. Und der Geldadel darf nicht noch weiter vorrücken, das bedrängt unsere Demokratie.

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  3. Die Länder mit einen gefestigten Monarchie zum Beispiel Schweden Belgien oder haben nicht mehr oder weniger Demokratie.
    Dein Argumentation ist die typische Klassenkampfdioktrin der SPD.
    Du bist doch lange genug in der Parteienlandschaft unterwegs.
    Wer wenn nicht Du, weiß genau, dass die Besetzung von Posten und Ämtern weniger von individuellen Leistungen abhängt als vielmehr von Küngel Bestechung Betrug (mindestens am Wähler) und Skrupellosigkeit.

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  4. Tom, genau deshalb mischen sich die Leute ein. Du nennst das dann "Panikmache". Unser Bundespräsident muss Demokratie verkörpern und darauf achten, dass die Regierung nicht aus dem Ruder läuft - wie derzeit. Doch leider führt Eure geistig - moralische Wende nicht nur zu einer Regierungskrise sondern fast zu einer Staatskrise..

    Bankrott könnte man das auch nennen. Und dann eine Adelige als Präsidentin vorzuschlagen.. Ist schon interessant.

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  5. Der Bundespräsident wird von Leuten bestimmt die durch die oben erwähnten Punkte in die Position gekommen sind.
    Unabhäng davon ob die Partei SPD, DieLinke CDU oder FDP heisst.
    Es ist wurscht welche Person da oben sitzt das will ich sagen.
    Die letzte Instanz ist das BVG..

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  6. Übrigens Frau von der Leyen ist geborene Albrecht und kommt aus Niedersachsen... Sie ist also nicht adelig sondern eine bürgerliche. Wer war nochmal Ministerpräsident in NDS? Kopfkratz..

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  7. Wende nicht nur zu einer Regierungskrise sondern fast zu einer Staatskrise..
    Wenn unsere Demokratie und unserer Staat tatsächlich von einem für den normalen Menschen wirklich unwichtigen Posten wie Bundespräsident abhängen würde, dann gute Nacht Deutschland. Ich bleibe dabei, ich bin mir sicher 50% der Bevölkerung wissen nicht das es einen BP gibt oder nicht wie der heißt. Und ganz ehrlich? Meine Zukunft liegt gewiss nicht eines wie auch immer gearteten Bundespräsident. Der macht doch den ganzen Tag nix anderes außer essen gehen Reden halten die kein Mensch versteht und Leute zum Essen einladen. Die 2 Gesetze die er nicht unterschrieben hat vergiss es... Ich plädiere dafür dass du Bundespräsident wirst. Meine Stimme hast Du. dann komme ich einmal die Woche zum Essen bei dir vorbei und begleite Dich als Wirtschaftsexperte.

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  8. Je schlechter die Bundeskanzlerin, desto mehr liegt die Hoffnung der Leute auf einem guten Bundespräsidenten.

    Und Belgien ist nicht gerade ein gutes Beispiel für ein funktionierendes Land.

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